… dann geht’s in den Kurzurlaub – dieses Mal nicht in den Norden, auch nicht in den Süden sondern westwärts. Aber auch nicht ganz soweit über’n Teich, sondern wir werden Paris für ein paar Tage besuchen. Dem Wunsche meines jüngeren Mitfahrers folgendes, besuchen wir die Stadt der Liebe , die Hauptstadt Frankreichs. Da ein Wohnmobil, … „Noch einmal Schlafen…“ weiterlesen
Dann geht’s in den Kurzurlaub – dieses Mal nicht in den Norden, auch nicht in den Süden sondern westwärts. Aber auch nicht ganz soweit über’n Teich, sondern wir werden Paris für ein paar Tage besuchen.
Dem Wunsche meines jüngeren Mitfahrers folgendes, besuchen wir die Stadt der Liebe , die Hauptstadt Frankreichs.
Da ein Wohnmobil, dass auch die richtige, komfortable und bequeme Größe hst, unverschämt teuer für den Reise war (ich war nicht gewillt den Preis zu zahlen) haben wir uns für einen Road-Tripp mit meinem weißen Octi entschieden. Der muss heute noch etwas vorbereitet, mal wieder gewaschen, gestriegelt und gesaugt werden.
Am Donnerstag, 23.07., sollen dann früh losgehen. Zwar sind es von Hessen nach Paris nur knapp 600 km, und das wäre locker in einem Ritt zu machen gewesen, aber wir werden noch Zwischenstopps einlegen und andere Highlights einsammeln.
Bevor wir am 25. in Paris eintreffen, machen wir Stopp in Belgien – in Brüssel und im 30km entfernten Wavre. Auf der Fahrt dorthin nehmen wir aber noch die günstigen Spritpreise in Luxemburg mit.
Neben dem Atomium und hoffentlich einer tollen Aussicht auf Brüssel wartet am zweiten Tag auch noch ein Besuch im Wasserparadies – so stelle ich es mir anhand der Beschreibungen vor – Aqualibi in Wavre auf uns.
Und Paris bietet dann Highlights am Stück. Da wird es schwer in den zur Verfügung stehenden Tagen eine gute Auswahl zu treffen. Ich hoffe aber auf eins und zwar die Ankunft der TDF 2026 am 26. auf der Champs-Élysées. Rennrad-Sport par Excellence – mal sehen, wie nah wir rankommen.
Am 31. werden wir uns wieder in Richtung Hessen auf den Weg machen – wie wir die zwei Tage Rückweg bis zum 2.8. gestalten, wurde noch nicht geschrieben – das erfolgt etwas spontan…
Aber immer sachte mit den jungen Pferden morgen geht es dann erst einmal los…
Das Wetter scheint recht gut, aber auch sehr heiß zu werden, insbesondere nächste Woche
Anfangs noch mit viel, viel Respekt und ein wenig “Schiet in den Buxen“ sind wir längst dem Einsteiger-Level entschlüpft und fahren das große Motor-Home zwar immer noch mit Respekt aber sehr souverän in Stadt und Land. Aber diese wunderbare Zeit geht nun heute, 08.06., zu Ende. Wir müssen das Fahrzeug wieder bei Fraserway – nun in Vancouver – zurückgeben.
Fraserway Delta, EingangWeg zur Fraserway und der Transfer zurück
Das hieß früh aufstehen, Wagen säubern (Besenrein), Entkabeln sowie noch Black- und Gray-Water ablassen und den Wagen auf dem Weg zu.Fraserway in Delta noch auftanken. Den Entleerung der Abwässer und Auftanken sind Pflicht – sonst kostet es Extra-Charge.
Letztes Foto: Tacho: 6222 km, Verbrauch 24,2 l/100 km
Gut in der Zeit sind innerhalb der Frist 8:30 bis 11:30 Uhr bei Fraserway angekommen. Nach ein wenig Orientierung und Nachfrage beim Service-Personal am Desk wurde das Fahrzeug inspiziert und für gut befunden (mit Smiley). Der zur Verfügung gestellte Wifi-Mini-Router wurde natürlich auch zurückgegeben.
Geld für eine mögliche offene Rechnung zu dem abgebrochenen und ersetzten Schlüssel mussten wir nicht bezahlen :-). Schönen.
Da wir unser Kilometer-Budget von 2.000 km um 60 km überschritten hatten (ohweiha 😉 ) überschritten, mussten hierfür noch ca. 21 € nachgezahlt werden. Kein Problem – das war weniger als erwartet – die Tour also gut kalkuliert.
Und dann dachten wir, in einer Stunde sind wir weg – so die Ankündigung der Rezeption von Fraserway, wo wir den Transfer zurück.Nach Vancouver Downtown zum Hotel beauftragt hatten. Es dauerte dann doch noch nach der Annahme (10:30 Uhr) bis 12:30 Uhr bis der Transfer-Bus kam. Das könnte noch besser organisiert werden (wir an anderer Stelle dokumentiert)
Das Gepäck muss mit
Und dann waren wir wieder ohne Motor-Home unterwegs….
Fazit: Daumen hoch! und die nächste Idee für eine solche Fahrt ist schon in meinem Kopf gereift.
Es macht genauso viel Spaß, wie beim Auto. Auch Berg-Passagen – aufwärts, abwärts und auch mal enge Stellen. Eben alles.mit etwas.mehr Vorsicht und Übersicht.
Der Umgang mit dem Motor-Home ist uns nach fast 3 Wochen schon ins Blut übergegangen. Wobei wir immer noch keine Profis sind, aber die alltäglichen Arbeiten beim Wechsel des Standortes meistern wir nun schon fast, wie im Schlaf
Aus- und Einparken des Gefährts in die zugewiesene Campsite, ob vorwärts oder rückwärts, ist kein Problem mehr. Bei guter Abstimmung zwischen Fahrer:in und Einweiser:in läuft’s wie am Schnürchen und schub-di-wub steht der Camper am rechten Fleck, wo er soll. Wichtig: nämlich an der Position, wo die Anschlüsse für Strom und Wasser des Campingplatzes vorhanden sind. Das ist wie beim Tanken – nur das die Kabel und Schläuche hier nicht bis zur anderen Seite reichen würden, falls man falsch herum steht. Bei unserem C-Large Motor-Home von Adventurer sind die Anschlüsse auf der Fahrer-Seite, also links.
Das Anschließen von Frischwasser und Strom, das uns in den ersten Malen noch so kleine Hindernisse in den Weg gelegt hat, läuft auch nun nach Schema F ab. Das beim Strom-Anschluss noch die Sicherungen geprüft oder eingeschaltet werden müssen, wenn mal wieder kein “ Saft“ da ist, gehört zum Standard, wie das Einsetzen vn Dichtungsringen in den Frisch-Wasserschlauch, wenn man sich beim Öffnen des Wasserhahns am Campsite mal wieder (überspitzt gesagt) von oben bis unten vollgespritzt hat, weil die Dichtung zwischen Wasserhahn und Schlauch nicht macht, was diese soll, dicht halten 😉
Fürs Motor-Home braucht man immer Umsicht egal ob beim Fahren oder stehen. Beim Fahren ist es klar: ich muss in allen Situationen wissen, wie das Fahrzeug zum anderen Verkehr oder Hindernissen positioniert ist. Dabei helfen ganz arg neben den normalen Spiegel die Toten-Winkel-Spiegel. Trotz Erfahrung heißt es hier immer schauen, schsuen, schauen. Und fürs Rückwärtsfahren ein Muss und in präntzligen Situationen ein guter Helfer ist der Einweiser. Und da nicht falschen Stolz zeigen und ruhig den Beifahrer:in bitten, einzuweisen.
Aber auch beim Stehen des Motor-Home braucht man Umsicht – Kann der Slide-Out ausgefahren werden? – ist also genügend Platz – bei uns links auf der Fahrer-Seite. Kann der Sonnenschutz ausgefahren werden oder ragt dieser in den anderen Campsite hinein oder steht gar ein Baum oder anderes im Weg. Der Sonnenschutz ist rechts, auf der Beifahrer-Seite.
Und dann immer schön vor dem längeren Verlassen des Campers prüfen, sind die Storages abgeschlossen. Aber nicht zu dolle, der “Graue Schlüssel“ könnte abbrechen (to broken off)
Tag 2 und 3: Fahrt von Calgary über Airdrie Fraserway nach Banf – „Tunnel Mountain Village II Campground“
Tag 4 und 5: Fahrt von Banf über Lake Louise nach Golden – „Whispering Spruce Campground“
Tag 6: Fahrt von Golden (Tanken) nach Jasper – Wildes Camping bei Frischwasser-Entnahmestelle an Straße 95A nahe „Alpine Village Jasper“ (am La Biche River)
Tag 7: Fahrt von Jasper (Sky Tram) nach Valemount – „iRVin’s RV park & Campground“
Tag 8: Fahrt von Valemount (Tanken) in die Nähe von Kamloops – „Pinegroves Campground & RV park“
Tag 9: Fahrt von Pinegroves RV Campground über Kamloops (Fraserway + City) zum Paul Lake Provincial Park – „Paul Lake campground“
Tag 10: Fahrt vom Paul Lake Provincial Park über Vernon (Einkauf, Tanken, 194,6 CAD/Liter) in Richtung Kelowna bis zum „Wood Lake RV Park and Marina“ Campground
Tag 11: Fahrt von Wood Lake RV Campground Richtung Kelowna und Myra Canyon/ Kettle Valley Trial (Versuch Radtour/Wanderung 🙁 ) und dann weiter nach Logan Lake
Tag 11
Tag 12: Fahrt von Logan Lake über Historic Hat Creek (Roadhaouse) nach Lillooet ins Cayoosh Creek Campground – letzter Abschnitt in Richtung Lillooet tolle Strecke am Canyon entlang.
Tag 13: Fahrt von Lillooet – Versuch die Old Bridge zu sehen (nicht möglich) – nach Whistler ins Riverside Camping & RV Ressort (expansiv). Besonders das erste Teilstück (weiterhin auf der 99) ist atemberaubend!!!.
Tag 13: Achtung: Abfahrt ins Tal Richtung Pemberton sehr steil (11-13% Gefälle) – auf Motorbremse achten. Tanken: Pemberton (bisher am teuersten 224,9 CAD Cent)
Tag 14: Regentag in Whistler – weiterhin Riverside Camping und RV Resort
Tag 15/16: Fahrt von Whistler nach North Vancouver.
Tag 17: Fahrt von North Vancouver nach Delta zur Abgabe des Motor Home bei Fraserway (Vancouver).
Tag 27: Transfer von Fraserway Delta nach Vancouveer Downtown
Wie schon berichtet, ging es heute nach Norwegen Richtung Lillehammer. Und was spielt für „The Transporter“ eine wichtige Rolle? – Der Treibstoff! Da das Tankstellen-Netz für Autogas hier recht dünn ist und Benzin teuer ist, versuche ich hier natürlich die wenigen Quellen mit Hilfe von diversen Portalen im Internet zu erkunden. Die nächsten im Umkreis liegen auch auf dem Weg nach Lillehammer, weshalb wir das auch verbinden konnten. Hier lohnt sich das Autogas auch mehr, da es „nur“ 0,78 € kostet (Benzin 1,56 €). Denke unser Benzinvorrat sollte aber reichen und wir brauchen hier nichts auffüllen.
Die Fahrt verlief problemlos und die Landschaft war wieder mal zum Genießen und alleine die Fahrt ist schon Entspannung und Urlaub pur.
norwegische Straße
An mir ist bestimmt ein Fernfahrer verloren gegangen aber das wäre mir glaub ich zu langweilig.
Auch Lillehammer wurde erkundet und die dortige Feuerwehr besucht.
Feuerwache in Lillehammer
Danach ging es dann weiter zum Olympiapark, wo bestimmt der „Olympia-Fan“ noch ausführlich berichten wird. War auf jeden Fall ein lohnenswerter Ausflug, wo wir danach den Berg auf einer kurvigen Route umfahren und erkunden konnten. Die Serpentienen auf und ab macht gerade in Norwegen bei den entsprechenden Steigungen viel Laune. Hauptsache der Passagier macht das auch mit und ihm wird nicht schlecht aber bisher hat er sich noch nicht beschwert (oder konnte es vielleicht nicht mehr ;-).
Auf der Rückfahrt musste / durfte dann auch mal der Radfahrer GAS Tanken was auf Grund der diversen Adapter (derzeit ca. 4) nicht überall gleich ist. Schließlich kann es ja mal sein, dass der andere mal tanken muss. Dann hat er es schon mal geübt. Da der Wagen nicht in die Luft flog, hat soweit auch alles geklappt.
Leider gab es im benachbarten Supermarkt kein brauchbares Grillgut zum morgigen Abendbrot aber das können wir noch woanders besorgen.
Wieder am Haus angekommen sollte es was schnelles sein und wir entschlossen uns zu einer Dose Ravioli. Dazu gab es noch die Reste vom gestrigen Grillen und das Abendbrot war fertig. Da die Ravioli aussehen wie kleine Mini-Tischdecken habe ich die früher „Tischdecken“ genannt.
Jetzt lassen wir den Abend ruhig ausklingen und mal schauen, was wir morgen treiben.