Österreich wartet :-)

Besonders die letzten zwei bis drei Wochen waren gespickt von vielen Herausforderungen und Hindernissen. Meine Autoreifen glühen schon fast dauerhaft, die Tankanzeige muss falsch gehen, so oft diese gen Null steht und die Kilometermarke klettert und klettert.

So ist das halt, wenn es der Familie nicht gut geht. Da wird gemacht und angepackt, was halt gemacht werden muss. Da ist der Ort, Zeit oder sonstiges Nebensächliche völlig Wurst und Banane. Und wenn das nicht alles reicht, wird darüber hinaus  gern Hilfe angeboten.

Auch wenn es nur das Fitzelchen auf dem heißen Stein ist und der Stein wenigstens so halt nicht noch heißer wird – dann habe ich alles richtig gemacht. Das muss einfach so.

Und ich bin mir sicher, es wird auch ruhigere Phasen wieder geben. Der Kopf gehört nicht in den Sand und auch nicht untern Arm. So positiv in die Zukunft zu schauen fällt schwer, erleichtert aber die Situation, auch wenn es immens an körperlichen und mentalen Kräften zehrt.

So zurück zu Österreich – noch ne halbe Woche, dann gehts mit zwei sehr guten, besten Freunden nach Österreich zum „Formel 1 Rennen“ schauen. Das ist erst einmal so alles, was ich zum aktuellen Zeitpunkt weiß – naja das Rennen wird in Spielberg stattfinden, soweit gehen meine Infos schon.

Strecke zum Red Bull Ring, Spielberg (AT)

Die „irren“ –  sorry, ich mein das im positiven Sinne – haben das alles alleine organisiert – nur weil ich letztes Jahr 5 mal die Null überholt habe und sie mir dises Ereignis geschenkt hatten. Ich lass mich überraschen 🙂

Schon die zauberhafte und tolle Aufmachung des Geschenks als Rätselgeschenk im letzten Jaht war total toll und ich konnte damals das Rätsel auch erst mit dem letzten oder vorletzten Hinweis lösen. Was war das für eine Überraschung! Da kann ich nur noch einmal ganz herzlich Dank sagen.  Ach das ist einfach alles total schön…

Jetzt heißt es noch bis Donnerstag, 25.6., warten – dann gehts los – die Vorfreude steigt und steigt.

Zuvor gibt’s noch einem Kurzabstecher für eine Nacht von Erfurt nach Berlin und zwei Tage nach München auf Dienstreise bevor es wieder in Thüringens Landeshauptstadt zurückgeht. Danach kann ich mich zurücklehnen und werde in Erfurt abgeholt. Das ist so aufregend…

Und das Wetter soll zum drm auch ganz gut werden. Hoffentlich aber nicht zu heiß

(c)(R) Regenradar – Red Bull Ring Spielberg

Wahrenholz – Berlin: Abschnitt 2: Stendal – Berlin Hbf

Die Radstrecke von Wahrenholz bis Stendal Hbf war heute Zuckerguss. Mein Rad rollte super, die Kraft war und störende Elemente habe sich versteckt. So bin ich gut und überpünktlich am Hauptbahnhof Stendal angekommen.

Bahnhof Stendal (2025)
Bahnhof Stendal (2025)

Es war genügend Zeit, für einen Kaffee und sich in der Sonne etwas Energie wieder zurückzuholen. Gegen 16:00 Uhr bin ich dann zum Gleis 2 – RE4 – nach Jüterbog war mein Zug. Schon vor dem Aufzug bildete sich eine kleine Schlange, da etliche Leute mit Fahrrädern zum Gleis 2 wollten. In einem kurzen Gespräch erfuhr ich, dass wohl die ankommenden Regional-Bahnen unpünktlich und vor allem schon ziemlich voll waren und zu erwarten war, dass der Zug nach Jüterbog (aber eher gesagt nach Berlin Hbf) ziemlich voll werden könnte.

So geschah das dann auch später. So war es gut, dass ich rechtzeitig am Bahnsteig war und schon in den Zug einsteigen konnte. Die Abfahrt erfolgte etwas verspätet und das Fahrradabteil, wo ich mein Fahrrad untergebracht hatte, war bis auf den letzten Platz belegt und auch auf den Treppenstufen saßen die Leute (was eigentlich nicht erlaubt ist).

Noch war es leer!

Ich hatte mein Rad so hingestellt, dass die anderen Fahrräder möglichst nicht an meinem Rad durch Dagegenlehnen kaputt machen konnten. Etwas leerer wurde es erst im Bahnhof Jungfernheide und Berlin Hauptbahnhof stiegen dann die meisten aus.

Der Zug war pünktlich um 18:10 Uhr am Berliner Hauptbahnhof angekommen . So nun hieß es noch das Fahrrad hochtragen – alle Aufzüge waren vollends überlastet. Mit meinem 7,5 kg schweren Rad geht dies ja ohne Probleme.

Vor dem Bahnhof startete dann der letzte Abschnitt bis nach Hause

Wahrenholz – Stendal: 1. Pause – Neuendorf am Damm

Heut‘ ist ein wunderschöner Tag, es rollt sich bisher so gut. Die ersten 75 km sind schon geschafft. Das Wetter ist top! Kein Regen, Kein Schnee, kein Wind (kaum).

Aber ich schrei mal nicht zu früh… 😉

Ein Zuschauer am Rande verfolgt das Ganze:

Adebar in Neudorf am Damm

Adebar in Neudorf am Damm

So noch 33 km, dann erreiche ich Stendal. Mal sehen zu welcher Zeit… Die Bahn fährt 16:30 Uhr… ab Stendal.

Letzter Tag und Rückfahrt nach Berlin

Beim letzten schönen, aber recht windigen, Tag (16.5.) beim diesjährigen Ausflug zu meinem ehemaligen Arbeitskollegen und seiner Frau war zu Ehren des Ehrenamtes und des 77. Geburtstages des Grundgesetzes Einiges los.

In der alten Schmiede von Wahrenholz wurde ein Mitbring-Frühstück veranstaltet, dass vom Männerchor des Ortes mit so manch schönem Lied umrahmt.

Danach hieß es die Vereine des Ortes vorzustellen und den Kinder ein schönes Fest zu bereiten. Untätig wollte ich da natürlich nicht rumstehen und habe beim TVC (Turnverein Concordia 1910) Wahrenholz mitangepackt.

Als die Arbeit getan war, haben wir gemeinsam den Abend bei einem Essen und später dem traditionell ausgestrahlten ESC ausklingen lassen.

Am Sonntag geht’s dann per Radl von Wahrenholz nach Stendal (110km) und von dort mit der Bahn wieder zurück nach Berlin.

4 tolle und erlebnisreiche Tage sind damit, wie im Fluge, vergangen und ich freue mich schon auf das nächste Jahr 🙂

Suchbild?

Während ich so in der Bahn sitze und dem Nicht-Regen zuschaue, fällt mir an meinem Rad auf, das etwas Essentielles fehlt. Das braucht man unbedingt auf längeren Strecken, sonst wird’s schwierig mit dem Meistern der Strecke und mit der gesundheitlichen Verfassung. Und es ist nicht so klein, dass man es nicht entdecken könnte.

Na, was fehlt – habt ihr es entdeckt, was ich zu Hause vergessen habe? 🙁

Suchbild – Was fehlt?
Vergleichsliste (Rügen, 2025)