Tour S+NO 2005: Sonnenbrand in Schweden? (Tag 6)

🛏️ Später Start mit müden Knochen

Heute, 8.6., war der Wecker wohl auf Urlaub eingestellt. Ich bin erst um 11:15 Uhr aus dem Bett gefallen. Müde, gerädert und immer noch mit Nachwehen vom gestrigen Lauf. Der Körper hat gestreikt, also wurde das Laufen kollektiv ausgesetzt – wie beschlossen. Morgen heißt es wieder: früher raus, versprochen!

Während ich noch mit dem Aufstehen rang, waren die anderen schon fit wie Turnschuhe. Frühstück war fertig, Stimmung sehr gut – ich kam gerade noch rechtzeitig um mitzumampfen, ehe abgeräumt wurde.

🧹 Frühjahrsputz light und Sonnenanbetung

Nach dem Frühstück wurde ein bisschen Ordnung ins Chaos gebracht: Zimmer gefegt, ein paar Dinge verräumt, usw. Die Damen haben sich heute der Sonne verschrieben – das Wetter war zwar frisch und windig, aber sonnig und warm: genug für das erste Mal kurze Hose des Jahres. Yipieh

🗺️ Männer auf Mission: Karten, Briefmarken und Abenteuer

Die Herren machten sich auf den Weg, um Karten und Briefmarken zu besorgen, damit die Liebsten zu Hause auch ein paar Grüße abbekommen.

Eine neue Strecke in Richtung Blacksta wurde ausprobiert – mal sehen, was TomTom (c) so vorschlägt. Spoiler: nicht immer eine gute Idee.

Über Forsnäs ging’s weiter Richtung Nyköping, mit Zwischenstopp in Stigtomta beim kleinen ICA. Dann über Nebenstraßen nach Sparreholm und schließlich nach Flen. Dort gab’s endlich die heiß begehrten Briefmarken (10 SEK für Luftpost nach Deutschland) und ein paar Ansichtskarten aus dem Buchladen.

🛣️ TomTom vs. Realität: Feldwege ins Nirgendwo

Die Rückfahrt war ein Abenteuer für sich. TomTom (c) wollte uns über diverse Feld- und Forstwege schicken – die meisten führten direkt in die Pampa. Zwar noch Zivilisation, aber mehr schlecht als recht. Fazit: TomTom (c) ist nicht immer der beste Reiseleiter.

🌞 Sonnenbrand, Fußball und Traktorflirts?

Zurück am Haus: um 16:30 Uhr. Die Berlinerin hat sich einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen – unsere Mischung aus Spott und Besorgnis war ihr sicher 😉 . Trotzdem: Sie bleibt dem Sonnenbaden treu und hört nicht auf uns.

Nach dem Kaffee wurde Fußball gespielt – alle vier und auf frisch gemähtem Rasen. Der Traktorfahrer winkte den Mädels zu, wir, nee nur die Mädels, standen unter Beobachtung. Da müssen wir wohl für sie mal die Telefonnummern organisieren, dachten wir uns (nicht wirklich) 😉

🍝 Reste-Essen Deluxe, Autan und Filmeabend

Abends gab’s dann Draußen ein buntes Reste-Essen: Nudeln mit Tomatensoße, Kartoffelsalat, grüner Salat, Bratkartoffeln, etc… Gute Stimmung generell (ich glaube der Berlinerin ging’s aufgrund des Sonnenbrandes nicht ganz so gut). Das Wetter blieb schön, aber kühl.

Ein Bauer, der die Berlinerin angesprochen hatte, meinte übrigens: „…heute habe der Sommer hier begonnen…“ – und irgendwie fühlt es sich jetzt auch so richtig an. Aber kaum ist Sommer, tauchten gegen 21:00 Uhr die ersten Mücken auf unserer Naturterrasse auf. Autan (c) hat sich bewährt, andere schwören auf Ledum 6 (c). – die beste Abwehr – ab ins Haus.

Dort haben wir Bilder der ersten Tage auf The Transporters Laptop angeschaut und zwei Filme geguckt: „Babynator“ und „The Terminal“. Beide lustig, letzterer sogar mit Tiefgang und basiert auf wahren Ereignissen. Die Berlinerin ist nach dem ersten Film ins Bett verschwunden, müde aber okay – trotz Sonnenbrand, so die Rückmeldung auf Nachfrage

🧭 Morgen: Nationalpark oder Regenplan?

Morgen, 20050609, steht ein Ausflug zum Nationalpark Tiveden bei Laxå an – trotz der zusätzlichen Fußschmerzen der Berlinerin. Geplant, wenn es schön ist: Frühstück um 9:00 Uhr, Abfahrt gegen 10:30 Uhr. Falls es regnet? Tja, dann wird improvisiert.

🌙 Nächtliche Gedanken

Jetzt ist es 2:31 Uhr – die Hamburgerin und ich sind mal wider die letzten. Die Hamburgerin liest, ich schreibe meine Gedanken des Tages (Anm. d. Autors: die ihr gerade hier lest). Draußen wird es auch schon wieder hell, die ersten Vögel zwitschern wild durcheinander.

Im Haus war’s mir heute zu heiß – viel zu viel geheizt…- im Sommer? The Transporter und die Berlinerin fanden’s dagegen zu kühl. Die perfekte Temperatur für alle zu finden? Ein ewiges Rätsel.