Letzten Freitag war es endlich soweit, nach langer Zeit konnte ich das Rennrad bereit machen und die Draußen-Saison mit einer Pendel-Fahrt zur Arbeit eröffnen. Da ist gleich die Lust nach mehr da, insbesondere weil das herrliche Wetter frohlockte und die Sonne die gute Laune ansteigen ließ.
Heute gehts gleich mal weiter und das Auto bleibt in der Garage auch wenn die frühen Temperaturen ein anderes Wörtchen sprechen. Aber wenn ich dies jetzt hier schreibe, überliste ich so den Schweinehund und ein Rückzieher ist nun nicht mehr möglich 😉 . Eigene Therapie ;-). Nein so fürchterlich ist es gar nicht, hopefully….
(c)(R) strava.com – Berlin-Pendelei zur Arbeit
Einzig störend aktuell ist der viele Splitt mit kleinen, spitzen Steinchen, die sich gern in den Mantel boren wollen. Ich hoffe, dsvon bleibe ich heute verschont.
Ich wünsche allen einen angenehmen Start in den Tag 🙂
Kloster Schiffenberg, Gießen Einen heißen Kakao…mmh leckerSchiffenberg, Gießen Kleiner See am Schiffenberg, Gießen Rodeln am Schiffenberg, Gießen Schiffenberg, bei Gießen Fernwald
Ganz ohne Fahrrad und ganz ohne Wanderschuhe geht es dieses Wochenende in den Rennsteig, um einfach in kleiner Runde die üblichen Geburtstage, die Ende Oktober anstehen, zu würdigen. Und da noch eine Null dabei ist, sollte es mal was Anderes sein, als Standard-Ideal.
Zunächst war und bin ich ein bisschen traurig, dass es die große Sause in Berlin zur Null, die ich mir vorgenommen hatte, leider nicht geworden ist. Hier hat mein Organisationstalent, was ich sonst so mein eigen nenne, total versagt. Irgendwie habe ich keine richtige Location gefunden, die Raum zum feiern bietet, nicht zu groß ist, die aber auch Zimmer für etliche Übernachtungen anbietet und die bezahlbar ist. Aber vielleicht bin ich auch nur zu perfektionistisch und stehe mir dann selbst im Wege… Ich kann aber beruhigen, alle die jetzt nicht zum Zuge kommen, sind nicht vergessen und irgendwann wird dies mit einem Umtrunk nachgeholt.
Vielleicht zu Weihnachten…🎄🧑🎄?
So jetzt genug gejammert…vorbei ist vorbei…jetzt heißt es, sich auf die Sause im engsten Kreise zu freuen. Ich denke, dass wird gut und Lustig. Und damit es nicht der übliche Trott, wie jedes Jahr, wird, treffen wir uns nicht, wie üblich, irgendwo zu Hause (obwohl Berlin auch mal wieder toll gewesen wäre – naja…), sondern dieses Mal geht’s in ein Hotel in Masserberg. Dort können wir es uns hoffentlich gut gehen lassen, wenn alles bei der Buchung geklappt hat. Grundsätzlich sollte eigentlich für alles gesorgt sein, was wir so brauchen und außer dem Gastgeber muss auch keiner was vorbereiten. Na gut die Anfahrt zum Ziel muss gemeistert werden 😜
Doch bevor wir uns für eine Nacht in Masserberg einrichten, machen wir noch Halt in Schmiedefeld. Dort kommen dann der Hessische- mit dem Thüringischen- und mit dem Berliner Teil zusammen (oh klingt das nach vielen Leuten – sind aber nur Sechs) und das gemeinsame Wochenende kann mit einem einfachen Mittagessen in einem der hiesigen Gasthäuser – Zur Sonne – starten. Sozusagen, das erste Highlight wird eingeläutet.
Der Plan sieht dann vor, nach dem Essen die Hotelzimmer in Masserberg zu beziehen und mit Kaffee und selbstgemachter Torte den Nachmittag einzuläuten. Ja, der Gastgeber bringt die Torte auch als Geschenk für das andere Geburtstagskind mit. Mit den Lieblingsfrüchten – Himbeeren – zubereitet.
Teaser: Himbeer-Torte mit fast 1Kg Himbeeren
Und dann muss man sehen, wie sich der Abend gestaltet – grundsätzlich ist fürs Dinner am Buffet reserviert, dann kann beim Kegeln und Getränk in der Hand ne ruhige Kugel geschoben werden und wenn wir noch fit sind, geht es dann an die Bar, so lange diese geöffnet ist oder wir noch nicht nach Hause äh ins Hotelzimmer (3×2) wollen…
Nach Abschnitt 2 kommt nun der Abschuss- äh Abschluss-Teil der Runde zur RügenChallenges 2025 – wieder zurück von Sellin nach Putbus-Lauterbach.
Nach kurzem Verschnaufen an der Seebrücke Sellin – irgendwie befand ich mich in Eile, als hätte ich keine Zeit – was aber total Quatsch war – habe ich mich den „steilen“ Kopfsteinpflaster-Berg von Sellin, den ich gerade erst hochgekraxelt war, wieder hinutergestürzt. Naja doch eher vorsichtiger – ein Sturz wäre fatal.
Sellin (2023)
Es standen nun einfache 18 km bergaufwärts und gegen den Wind zur FW in Lauterbach auf dem Plan. Mein Lieblingsterrain. Aber ich sollte mich nicht so haben und hier rumjammern, (c) (R) Komoot nennt dies eine leichte, easy Strecke.
(c) (R) Komoot
Was auch generell stimmt, wenn man Wind und die bisherige gefahrene, etwas überpacte Strecke vernachlässigt. (Heule doch, sage ich zu mir selbst 😂)
Grundsätzlich ging die Rückfahrt etwas langsamer und nicht so spritzig, Aber es war ein gutes Training und hat auch Spaß gemacht. Besonders am Ende gab es dann den bekannten Adrenalin-Rausch am Ziel.
Ein Teilstück war aber besonders gemein und schlimmer als der Anstieg zum Ziel in Sellin: Fast 2 km großsteiniges Kopfsteinpflaster erst bergauf und auch wieder bergab. Ein Wackeldackel wäre garnichts dagegen, wie ich und mein Rad dort durchgeschüttelt wurden. Aber abgehackt sorry abgehakt 😜. Das hat man davon, wenn man außerhalb der Route abkürzen will. Komoot weist die Strecke überhaupt nicht für Rennrad-tauglich aus. Also bin ich selbst Schuld 😜
Dieses Mal: keine Schuld von (c)(R) Komoot
Dann wollte ich eigentlich abermals noch eine Abkürzung von Vilmnitz nach Lauterbach nehmen. Habe diese aber verpasst/ übersehen und so musste ich doch direkt über Putbu fahren. Ich wurde durch diesen kleinen Umweg aber mit einer langgezogenen Abfahrt zum Schluss meiner Tour belohnt und kam mit ruhigem Puls an der FW wieder an.
(c) (R) Strava
Dann hab‘ ich an der FW geklingelt und nichts… Alle waren ausgeflogen… aber schnell wurden die pflügge gewordenen Familienmitglieder gefunden und der erfrischenden Dusche stand nichts mehr im Wege 😀