Le premiere jour à Paris

Wie immer starten wir in den Tag mit einen Frühstück im Hotel, wobei es dieses Mal in Richtung Französischen Frühstück geht – eher Baguette, Marmelade und süß. Das passt und gestärkt sind wir alle Mal. Nun heißt es Sachen packen, da wir das Zimmer wechseln wollen. Von Ein-Bett-Zimmer zu Zwei-Bett-Zimmer. An der Rezeption Gepäck aufbewahren … „Le Ppremiere jour à Paris“ weiterlesen

Tag 1 der Paris Erlebnisse: 26.07.2026 – Wie immer starten wir in den Tag mit einen Frühstück im Hotel, wobei es dieses Mal in Richtung Französischen Frühstück geht – eher Baguette, Marmelade und süß. Das passt und gestärkt sind wir alle Mal.

Nun heißt es Sachen packen, da wir das Zimmer wechseln wollen. Von Ein-Bett-Zimmer zu Zwei-Bett-Zimmer. An der Rezeption Gepäck aufbewahren lassen und dann geht’s auch schon los. Ob es geklappt hat, später mehr…

Wir fahren heute mit den Öffis in die Stadt rein – dazu steuern wir den Bahnhof gleich um die Ecke an, was sich herausstellte der falsche war (für Linie T2) und wir ein klein wenig, zur Linie L, weiterlaufen mussten. Gesagt, getan – dann noch jeweils eine Wiederaufladbare, per NFC funktionierende Bahnkarte gekauft und ein Tagesticket daraufgeladen und dann fuhr auch schon unser erster Zug der Linie L ein.

Einstieg in Surneses Mt. Valerien

Wir fuhren bis zur Metrostation „La Defense“ und nahmen von dort die gelbe M1 bis Royal Palais / Musée de Louvre. Das klappte wirklich sehr gut. Das auf der M1 durch die TdF einige Haltstellen (7 Stück) nicht angefahren wurden, störte uns zum Glück nicht.

Heutige Ziele waren der Louvre (die Mona Lisa) und der Eifelturm. Ob es bis zur Spitze geht, entscheidet sich noch.

Unsere Tickets, wobei Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 freien Eintritt erhalten können, hatten das Zeitfenster 14:00 Uhr, so hatten wir genügend Zeit im Königlichen Garten, im Palais auch schon am Louvre im Jardin des Tuileries zu schlendern, vorbei am Arc de Triomphe du Carrousel (am Louvre).

Jardin de Royal Palaise
Arc de Triomphe du Carrousel

Am Ort der Olympischen Spiele 2024, Paris, wurde zur Erinnerung daran 2025 ein festinstallierter mit elektrischem Strom betriebener Fesselballon am „Grand Bassin Rond“ installiert. Das ist schon imposant anzusehen.

Erinnerungeä an OS Paris, 2024
Jardin des Tuileries

Auf dem Rückweg zur Pyramide des Louvre ereilte uns dann ein Regenschauer – gut das wir einen Schirm mit dabei hatten. Es war zwar nicht viel regen, aber es hätte gereicht, uns gut durchzuweichen. Da noch gut 1,5 h Zeit waren bis 14:00 Uhr, setzten wir uns am Rand etwas regenschützt auf eine Mauer und relaxten ein wenig. Die Zeit verging aber eher wie Kaugummi, zäh und lang.

13:15 Uhr tat sich dann was am Treffpunkt des 14 Uhr Temins für den Louvre und wir haben uns dann an die Schlange angestellt und nachdem alle Leute zum vorherigen Zeitslot abgefertigt waren, durften wir uns auch schon zur Sicherheitskontrolle begeben – das war nicht die einzige an diesem Tage. Der check dauert nicht lange. Dieser ist nur nervig, da der Rucksack immer wieder ein und ausgepackt werden muss. Aber Sicherheit geht nun mal vor – ist schon richtig so.

Louvre und Louvre Pyramide
Louvre Pyramide

Angekommen in der großen Eingangshalle des Louvre sind wir natürlich erst einmal in die falsche Ausstellung „gerannt“, statt Denon haben wir uns im Ausstellungsbereich „Sully“ eingecheckt. Vor jeder der, ich glaube 5 Ausstellungsbereiche, erfolgt eine eigene Ticket-Kontrolle und auch die Ausgabe des Audio-Guides. Das ist so gemacht, da die Eingangshalle gleichzeitig auch Teil eines Einkaufs- und Veranstaltungs-Komplexes ist, das jeder erst einmal ohne Eintrittskarte betreten kann.

Louvre Eingangshslle

Nachdem wir unseren Irrtum im 4. Obergeschoss des „Sully-Gebäudes“ gemerkt hatten – viele, viele Treppen hatten wir schon überwunden – hieß es wieder zur Eingangshalle „hinabzusteigen“ und den Bereich „Denon“ zu suchen, wo auch die Mona Lisa beheimatet ist.

Gesucht, gefunden…und wir merkten gleich auch den größeren Strom an Menschen, die in diesen Ausstellungsbereich strömten. Der Checkin der Eintrittskarte dauerte viel länger als vorher. Um ans Bild zu kommen, brauchten wir ganz schön – und die Menschenmassen sind garnichts für meinen Mitreisenden. Aber ein paar Schnappschüsse haben wir im Raum 711 eingefangen.

Weg zur Mona Lisa
Mona Lisa
Mona Lisa

Nach der Mona Lisa haben wir auch das Museum verlassen, sind in der angrenzenden Shopping Mall noch flaniert und haben uns dann auf den Weg zum Eifelturm gemacht. Ca. 3-4  km Fussmarsch lagen vor uns. Diese wurden etwas erschwert, da die Straßen und Brücken im Abschnitt zwischen L’Arc de Triomphe und Louvre teilweise für die Tour de France abgesperrt waren und ein Wechsel auf die andere Seine-Seite nicht überall möglich war. 

Louvre Pyramide (von unten)

An einer Stelle konnten wir dann die Seine gut überqueren. Dort war eine Brücke unter die andere Brücke gebaut, so dass man einerseits die Straße als auch die Seine überqueren konnte. Fahrer von E-Bikes mussten durch die vielen Treppen ganz schön schleppen – da Radfshren über die Treppen nicht möglich war.

Brücke in der Brücke

Jedenfalls nach mehr als einer Stunde waren wir dann am Eifelturm angekommen. Ich wusste sofort als ich die Konstruktion und die Fahrtdauer der Aufzüge in echt sehen konnte, dass für mich die Spitze heute nicht in Frage kamm, sondern die 2. Ebene schon eine Herausforderung sein wird.

Paris: Überall Kunst, Statuen etc.

Mein Mitreisender wäre gern zur Spitze gefahren, aber für mich den „Höhenschisser“ war es nicht möglich und alleine wollte er nicht – ich glaube aber schon, dass er wollte, er war etwas traurig darüber, auch wenn er es mal wieder netter Weise nicht zugeben wollte. Aber er hat ja mich als Ausrede.🫡

Nun standen wir vor dem riesigen Ding und wussten nicht so richtig, wie wir hochkommen sollten und stellten uns an eine der Kassen an den 4 Pfeilern des Turms an. Und wir erwischten natürlich zunächst die falsche Kasse (15 min Anstehen umsonst): an dieser wurden nur Karten in Kombination „Treppe zum ersten Geschoss und Aufzug vom 1. zum 2. Geschoss“ angeboten. Treppe und Laufen wäre überhaupt nicht für mich realisierbar. Also andere Kasse 😬

Eifelturm: Preise Treppe + Aufzug

An der anderen Kasse konnten wir dann unsere Tickets zum Aufstieg mit dem Aufzug relativ rasch lösen. Nach der Taschenkontrolle hieß es dann „Einsteigen bitte“. Zum Glück waren genügend Menschen im Aufzug, so war es nicht wie beim Atomium, und ich konnte mich für die Fahrt in die Höhe auf andere Dinge konzentrieren als die Fahrt selbst. Eine Frau, mir gegenüber, bemerkte meine Situation und lächelte einfühlsam. So ging die Fahrt in etwa 110m noch etwas schneller um. Ich freute mich als ich oben war – was für eine Aussicht über Paris und Umgebung. Bestes Wetter (sonnig, etwas windig, Regen noch nicht wieder in Sicht) bescherte uns einen grandiosen Aus- und Weitblick. 😀 Mehrfach umrundeten wir die zwei Ebenen der 2. Etage des Eifelturms und konnten nicht genug bekommen.

Der Blick nach oben zur Spitze bestätigte mir, dass dies keine gute Idee gewesen wäre, bis nach oben zu fahren. Mir schlotterten so schon genug die Beine 😉

Blick vom Eifelturm durch das Eisengerüst
Eifelturm: Aufzug Rad

Nach ein „bisschen Schopping“ machte sich mein Mitreisender auf, auf den Treppen , nach unten, in die erste Etage zu laufen. So gabs noch ein kleines Highlight, statt die Spitze zu erklimmen. Ersichtlich etwas geschafft nach den Treppen – auf und ab –  waren wir dann ca. 10 min später wieder vereint. Er brachte noch das Highlight mit, auf einer Glasplatte ohne doppelten Boden in der 1. Etage zu wandeln – direkter Blick nach unten. Da wird mir so schon schumrig und erinnert mich an den CN Tower on Toronto – dort ist die Glasplatte aber in ca. 400 m Höhe 😬

Ein Blick vom Eifelturm

Dann war das Erlebnis Eifelturm leider schon wieder zu Ende – es war viel besser als gedacht und gar nicht so anstrengend aufgrund der Höhenängstlichkeit, wie von mir gedacht. Wirklich tolles Erlebnis und eines der Highlights, die lange in Erinnerung bleiben werden – und es darf und kann jederzeit wiederholt werden 😀

Nach dem Eifelturm waren wir ausgepowert, nicht vor Kraft, sondern vom Erlebnis und haben uns entschieden: es reicht für heute und wir machen uns auf ins Hotel, nicht aber ohnn einem kleinen Abstecher zum  Luvre-Tunnel. Dort wird noch die Tour de France am Abend vorbeikommen. Eine gute Stelle – 2 km vor dem Ziel – hatten wir am frühen Nachmittag auf dem Weg zum Eifelturm ausgespät – also kurz in Google Maps geschaut – wow gleich nebenan fährt eine für uns passende Bahn, so dass wir nicht soviel laufen müssen und auch unser Tagesticket etwas ausnutzen und rechtzeitig noch am Louvre sind – und schon waren wir auf dem Weg dorthin – M3 war das Ziel.

Aber Pustekuchen – diese war gesperrt/geschlossen und als gute Variante wurde uns die nächste Haltestelle der M6 empfohlen. Gesagt, getan, losmarschiert – nach einer Ewigkeit haben wir dann die Haltestelle gefunden.

Wie es so ist, als nichtortskundiger – wenn eine Bahn kommt steigt man ein – so war es nicht ganz – wir haben schon den Routenplan gesehen – aber falsch interpretiert. Jedenfalls war es die falsche Bahn – aber über Umwege und Umsteigen kamen wir nach etlicher Zeit doch wieder am Louvre an. Es war nun schon 19:30 Uhr und ich war zunächst traurig, dass die TdF schon durchgefahren sein könnte. Dennoch sind wir zu dem auserkorenen Platz gegangen und siehe da, es standen dort noch wartende Menschen und die hatten auch noch die Liveübertragung auf ihren Smartphones aktiv  – „nicht zu spät, zum Glück“, freute ich mich riesig und ich bat meinen Mitreisenden seine Smartphone-Kamera zu präparierten. An beiden meiner Smartphones – beide Lager Korea und Apfel – war leider seit dem Eifelturm das Akku leer und ich keine Zusatzbatterie (Powerpack) dabei hatte. So hatten wir auch kein Internet und ich keine Kamera 🤨

Alles gerade noch rechtzeitig vorbereitet – kurze Zeit später kamen dann zunächst die zwei Führenden (Pogacăr und van der Poel) und dann die ersten Verfolger mit Affenspeed bei uns vorbei. Das Gelbe, meinen Favorit,  konnte ich so Live beim Einbiegen in den Tunnel unter dem Louvre mitverfolgen. Am Ende siegte in einem Millimeter-Sprint van der Poel, Pogacăr hatte schon rausgenommen. Dieser fuhr als Gesamt-Toursieger der Tour, das 5. Mal, locker übers Ziel. Toll, Fantastisch, Perfekt und zeitlich dann doch richtig.

Louvre Tunnel: 2 km bis zum Ziel

Jetzt hieß es wirklich nach Hause ins Hotel zu fahren. Gleich neben dem Hotel gibt’s nen Burgerladen – dort holten wir uns, wie am Vortag, unser lecker „Abendbrot“  (dieses Mal eine Art Kebab) und ließen den Tag, doch bis in die Puppen, im Zimmer ausklingen. Im neuen Zimmer – Umzug von der 4. auf die 2. Etage – aber immer noch kein Raum mit zwei Betten – sondern ein King-Size-Bett. Gleich wieder reklamiert – wird am nächsten Tag erledigt (vorweg genommen: das war auch so – gleiches Zimmer – Bett getrennt 😃)

Raum 212 (2. Raum nach 406)

Ein fantastischer 1. Tag – gern mehr dsvon und so ging es weiter. Aber alles der Reihe nach…😁. Ich hänge etwas mit den Erzählungen- man merkt – es ist nun Urlaub 🤗

Paris: Beim Spazierengehen

Unsere Haupt-Punkte am 26.7.

(c)(R) Google Maps

Au revoir, Belgique und Überraschung am Horizont

Heute haben wir uns erst einmal aus Belgien verabschiedet. Dennoch nach dem Motto: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage…“ Die Strecke führte uns heute nach Paris, dem eigentlichen Ziel unseres Urlaubs. Jedoch galt es den Tag ruhig und gemütlich mit einem Frühstück im Hotel in Wavre zu beginnen. Das Wetter war … „Horizontales“ weiterlesen

Heute, Samstag, 25.7., haben wir uns erst einmal aus Belgien verabschiedet. Aber nach dem Motto: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage…“. Schön war es und Brüssel lohnt sich

Die Strecke führt uns heute nach Paris, dem eigentlichen Ziel unserer kleinen Urlaubsreise. Jedoch galt es den Tag ruhig und gemütlich mit einem Frühstück im Hotel in Wavre zu beginnen. Das Wetter war schon am Morgen so gut, dass das Frühstück draußen auf einer kleinen, zum Hotel gehörenden Terrasse eingenommen werden konnte. Mein Mitreisender durfte heute etwas länger schlafen und ist zum Frühstück später dazugekommen. Wir konnten das Frühstück ganz in Ruhe genießen, da kaum jemand überhaupt, außer uns, da war.

(c)(R) Google Maps: Wavre – Paris, 25.7.2026

Kurz nach 11 Uhr sind wir dann von Wavre aufgebrochen und haben uns auf den knapp 4 einhalb Stunden langen Weg in die Hauptstadt Frankreichs gemacht. Einen kurzen Stopp haben wir zunächst zum Tanken bei  Dyneff und dann zum Essen in Assevillers eingelegt. Nun müssen wir uns wieder an normale Tankpreise gewöhnen – auch hier sind 2,15 € keine Ausnahme.

Das an die Windschutzscheibe montierte Mautgerät für Frankreich hat sehr gute Dienste geleistet und hat sauber funktioniert. Ich hatte ein wenig Bedenken, da man es vorher nicht ausprobieren kann, ob die Installation und Rintichtung tatsächlich funzt. Aber während Fahrzeuge ohne Gerät anhalten mussten, konnten wir einfach durch Mautststion durchfahren. Zwei Mal piepen, Schranke auf und weiter gehts…

Wir hatten heute unterwegs herein richtigen Appetit und haben uns bei dem Stopp in Assevillers nur jeweils ein Baguette und etwas zu trinken geholt. Das hat dann erst einmal ausgereicht. Von da waren es noch knapp 2 h bis zum Ziel.

Stopp Assevillers
Stopp Assevillers
Stopp Assevillers

Die Fahrt verging schnell und bis auf einen Tunnel nahe Paris mit Stroboskop-Effekt (Schneller wechsel Licht,Schatten) und die typischen und voruteilsbezogenen schnellen Mopeds, die sich durch die Autoschlangen quetschten, ist nichts weiter Aufregendes zu erzählen. Normalerweise Stadtverkehr – da braucht es Ruhe und Gelassenheit – andere wären eventuell überfordert.🤔

Geradewegs ging es dann zu unserem Hotel – wobei wir es erst auf den zweiten Blick und auf der zweiten Runde entdeckten (kleine, kurze Extra-Runde). Am Eingang stand nur Hotel aber nicht der Hotelname. Das Auto wurde am Straßenrand geparkt, knapp am fließenden Verkehr und ich wollte ordnungsgemäß ein Ticket lösen, ging aber mit PayByPhone, der hier definierten Standard-App, nicht😬

Dann halt riskiert ein Knöllchen zu bekommen. Im Hotel wurden wir sehr freundlich von einem jungen Mann empfangen, der den Checkin durchführte. Nach Bezahlung der City-Gäste-Steuer – 90€ – wow und des Hotelparkplatzes – konnten wir dann das Auto in der Garage (guter Autofahrer muss man sein) abstellen und unser Zimmer in der obersten, in der vierten Etage, einnehmen. Alles ganz schick, bis auf, dass die Buchung eines Zweibettzimmers nicht funktioniert hat. Das habe ich dann nachgefragt und ab Sonntag soll es dann möglich sein. Ich werde berichten.

Paris: Hotel Atrium
Paris: Hotel Atrium

Nachdem wir uns etwas eingelebt haben, konnten wir es nicht fassen und unseren Augen nicht trauen, was wir für eine Überraschung am Horizont zu sehen bekommen und welchen sensationellen Blick wir von der Terrasse unseres Hoteld auf das ca. 5km entfernte Paris haben. Toll – der Eifelturm wirkt so nah – fast zum Anfassen. Da konnten wir uns erst einmal nicht genug sattsehen.

(c)(R) Google Maps: Hotelblick
Blick von der Terrasse – auf Paris
Hotel: Blick von der Terrasse
Hotel: Blick vom Hotel ,L’Arc de Triomph

Sonst war heute dann Relaxen angesagt – ein kleiner Spaziergang zum lokalen Markt mit Geschäften und in der Nacht noch einmal ums Hotel (mein Mitreisender hatte noch Hummeln im Hintern und hatte, nach eigenen Angaben, noch nicht genügend Sport gemacht) war schon alles am heutigen Tag. Zum Abend gab’s in einem kleinen Burgerladen A66, gleich neben dem Hotel, unser Abendessen – das hat erstaunlicher Weise sehr gut geschmeckt: Burger mit Rindfleisch und Hühnchen (Beef Chicken Burger). Das hat mein Mitreisender gut entschieden. Top.

Und dann hieß es Gute Nacht…

Falsche Badehose und Sprung ins Wasser

Der zweite Tag in Belgien begann toll – ein gutes Frühstück in unserem Hotel nahe dem Grand Place und der Vorfreude auf einen schönen Tag im Aqualibi nähe Wavre  zauberten ein Lächeln auf Gesicht und Stimmung. Nach dem wir uns aus dem engen Parkhaus unseres Hotels befreit hatten, machten wir uns auf die „lange“ Reise … „Falsche Badehose und Sprung ins Wasser“ weiterlesen

Der zweite Tag in Belgien begann toll – ein gutes Frühstück in unserem Hotel nahe dem Grand Place und der Vorfreude auf einen schönen Tag im Aqualibi nähe Wavre  zauberten ein Lächeln auf Gesicht und Stimmung.

Nach dem wir uns aus dem engen Parkhaus unseres Hotels befreit hatten, machten wir uns auf die „lange“ Reise nach Wavre. Ca. 30 km südlich von Brüssel. Warum Wavre? Ja, dort ist das Aqualibi. Die Fahrt war kurzweilig und ging recht schnell, wobei der Verkehr in der Brüsseler Innenstadt nicht zu unterschätzen ist. Aber wer in Berlin,  Frankfurt oder ähnliches zurechtkommt, dann passt es auch hier.

Beim Aqualibi angekommen wurden wir auf einem riesigen Parkplatz auf einen Stellplatz eingewiesen – warum weiß ich nicht – war genug Platz und danach verschwanden die Einweiser auch wieder. Naja – Tasche gepackt, Eintrittskarte zurecht gelegt und los ging es den ca  300m Weg zum Eingang.

Aqualibi Wavre

Der Eintritt funktionierte gut und wir zogen uns in den Umkleiden – wie Mann und Frau das so macht😁. Ich war als erster fertig und wollte mich schon mal ein bisschen umblicken. Weit kam ich nicht, weil ich von einem Badeaufseher – na klar erst in Französischen – na klar – was ich aber nicht verstanden- und dann in Niederländisch und zuletzt in Zeichensprache – darauf hingewiesen wurde, dass ich nicht ordnungsgemäß gekleidet sei und Badeshorts nicht erlaubt sind. Als mein Mitfahrer aus der Kabine kam, dachte er ich mach wieder mal einen meiner Scherze und wollte schon losmarschieren. Dann merkte er, dass es kein Witz war….

Wir zogen uns wieder an und gingen zum Check In zurück. Dort bot man uns an, entsprechende eng anliegende Slips oder Pants doch zu kaufen, um Eintritt zu erlangen. Diese waren so hässlich und für einmal anziehen jeweils 30 € nochmals zu investieren – nee darauf hatten wir keine Lust. Ich habe die Stornierung gefordert, dass wurde gemacht und zogen wir wieder von dannen. Die Entschäuschung stand uns ins Gesicht geschrieben, obwohl dies mein Mitfahrender immer mit einem Lächeln übertünscht. Aber ich weiß ihn zu lesen, auch wenn er nicht mit der Sprache so richtig rausrückt.

Sch…drauf – wir lachen das Beste draus, war unser Motto nun. Idee Suche nach einem Badesee oder ähnliches…

Gesucht, gefunden und das Wetter war auch einigermaßen gut. Auto geparkt, Taschen genommen und die 300 m losmarschiert – kommt uns bekannt vor oder? Am Badesee gab es ein Restsurant, durch das man durchgehen nussig, um zum See zu gelangen. Dort auch wurde dann „abkassiert“:  die dortige Servicekraft sagte dann in gebrochenem Englisch – da das Französisch nicht zu verstehen war – 10 Euro. Ich kramte diese aus dem Portemonnaie und wollte es der Servicekraft geben als sie mit dem Finger zeigte, jeweils 10 €. Ich blickte meinen Mitfahrenden an und damit es ein schöner Tag blieb – willigten wir ein und bezahlten die 20 €. Dafür bekamen wir auch ein rotes Bändchen zur Markierung – wie Schäfchen in der Herde.

Jetzt kommts: anfangs waren wir ganz alleine und zur Mittagszeit saßen im Restaurant so 30 Leute und wir waren wie im Zoo im Gehege die Anschauungsobjekte. Aber das machte uns nichts. Wir suchten uns im Schatten ein Plätzchen und ließen  uns gut gehen, u. a. den mitgebrachten SüßKram und zwei drei Partien Stadt, Land Fluss – mit dem Baden warteten wir zunächst noch etwas ab.

Fremdgehen mit Grün
Nur Rote sind die wahren…

Doch nach einer Stunde musste die Abkühlung her. Und es war herrlich – ein kleiner See, der eher an einen Dorfteich erinnert – aber mit einer Plattform und wir hatten auch noch meine, mit dem Mund aufgeblasene  Luftmatratze in Form einer Haribo Colaflasche dabei. Zwar war es inzwischen etwas bewölkt aber ab und zu blitzte die Sonne hervor und brannte richtig heiß. Das ist mir dann zum Verhängnis geworden, wie sich später am Abend rausstellte.

Abkühlung

Gegen 16 Uhr verließen wir den See und checkten im neuen Hotel ein,  in Wavre ein. Ja, ein solides Hotel – für eine Nacht ok – nur der Fahrstuhl geht nicht – Koffer in 2. Stocken schleppen – nicht so gut. Aber wir haben es überlebt.

Best Western Wavre

Spontan haben wir uns dann überlegt, Bowlen zu gehen und sind bei Abba fündig geworden – bei Waterloo 🤣

2 Runden in der Bowl Factory – einmal hat mein Mitfahrender gewonnen und einmal ich. Beim Airhockey wurde ich dann 9:5 eiskalt abgezogen. Passt 😀

Bowlingbahn Bowl Factory in Waterloo
Bowlingbahn Bowl Factory
Airhockey Bowl Factory

Zum Abschluss des Tages waren wir noch italienisch in Waterloo essen: eine kleine Trattoria mit leckerer Pizza: 4 Stagioni und Pizza mit Brokkoli und Fenchelsalami. Wirklich extra klasse gut.

Brokkoli und Fenchelsalami

Dann gings ins Hotel nach Wavre zurück und ein bisschen Serie schauen, wobei uns schon die Augen zufielen. Noch schnell unter die Dusche gehüpft und da sah ich das kleine Drama – ich sehe aus, wie ein Hummer im heißen Wasser – total rot, trotz Sonnencreme  😬 . Aber es geht noch.

(c)(R) Google maps: Tag 2

Was für ein Start in den Urlaub!

Nachdem wir es uns im Hotel mitten in der City von Brüssel eingerichtet hatten – also auch die Frage zwecks Parkplatz geklärt war – Die etwas günstigere Parkgarage am Hotel war leider voll – ging es auf den ca. 6,5 km Weg zum Atomium. Ein kleiner Schreck war noch zu überwinden, da wir nicht mehr … „Was für ein Start in den Urlaub!“ weiterlesen

Nachdem wir es uns im Hotel mitten in der City von Brüssel eingerichtet hatten – also auch die Frage zwecks Parkplatz geklärt war – Die etwas günstigere Parkgarage am Hotel war leider voll – ging es auf den ca. 6,5 km Weg zum Atomium.

Ein kleiner Schreck war noch zu überwinden, da wir nicht mehr ins Parkhaus reingekommen sind. Die P-Card lag, wie immer im Auto, und diese bräuchten wir um die Türen zum Parkhaus zu öffnen. Ein freundlicher Mitarbeiter hat uns dann aber reingelassen. Und gute, dass wir rechtzeitig losgegangen sind.

Auf dem Weg zum Parkplatz
Parkplatz Interparkering

Der Weg dorthin führte vorbei an tollen Bauwerken, grünen Oasen aber auch ein paar nicht so schönen Ecken. Aber das ist Großstadt.

Der Weg war geschafft und wir sahen das Atomium in seiner ganzen Größe schon vor uns, nur wussten wir nicht, wo wir parken konnten. Die Zufahrts-Straßen waren gesperrt, Parkplätze gab es nur fürs Kurzzeitparken (15 min). Was nun – da war die vorherige Recherche dieses Mal umsonst gewesen. Jetzt wurde es doch zeitlich knapp – für 19 Uhr hatten die Reservierung  – noch 15 min 😬 aber ruhig bleiben (ein bisserl ärgern darf ich mich schon)! Wir sind noch einmal anders herangefahren – haben einen großen Bogen gemacht – und haben dann einen, wie sich hinterher rausstellte, teuren Parkplatz erwischt (relativ zur Parkdauer).

Atomium

Und dann waren wir doch rechtzeitig noch vor dem Eingang zum Atomium. Und alles andere ward nun vergessen 🙂

Wir wurden am Eingang freundlich begrüßt, die Gästeliste überprüft und ein Foto geschossen. Und danach ging’s in den Fahrstuhl hinauf zur höchsten Kugel des Atomiums, wo sich das Restaurant befindet.

Atomium: Rotunde und Eingang
Atomium – Fahrstuhl abwärts

Zu meinem Glück war der Fahrstuhl nicht Gläsern oder ähnliches. So konnte ich mich die paar Sekunden noch relaxt auf den Ausstieg vorbereiten. Oben angekommen, war es ein Hammer – diese Aussicht – dies musste aber warten – ich musste erst einmal alle Sinne bei mir behalten und mich auf die Höhe einstellen. Das brauchte seine Zeit, auch als wir schon an unserem Tisch saßen. Der war vor einem riesigen Fenster positioniert aus dem wir ganz Brüssel überblicken konnten.

Einblicke in die Restaurant-Küche
Rundblick
Atomium: Unser Platz im Restaurant
Blick auf Brüssel

Als ich die Aufregung im Griff hatte, gings es dann auch 🙂

Also besser konnte die Reise nicht beginnen, was für ein Ausblick, was für ein Wetter, was für ein leckeres 3-Gänge-Menü. Das war wirklich ein Highlight – da erinnere ich mich gern an Calgary und unsere Wohnmobil-Tour zurück.

Das Menü mit Schinken und Melone, leckerem sous-vide gegartem Rindfleisch und zum Abschluss die Belgische Waffel mit superleckerem Eis und wirklich feier zartschmelzender Schokolade war einfach nur Bombe.

Wir beide waren begeistert, gut gesättigt und voller schöner Emotionen. Toll.

Irgendwann ist alles zu Ende und wir machten uns auf den Rückweg, jedoch nicht ohne das Observation Deck zu besuchen, auf den man noch eine etwas bessere Aussicht zum Fotografieren hatte und do konnte ich mir dann such noch meine Erinnerungsmünze ziehen 😃

Blick auf das Expo Gelände

Der Rückweg war dann unspektakulär und wir haben sogar noch einen Stellplatz im Hoteleigenen Parkhaus bekommen – so waren es nicht 30 € pro Nacht sondern nur 21 €  – ein Schnapper.

Atomium Schatten

Apropos Parkplatz- am Atomium mussten wir letztendlich die Tagespauschale löhnen – 12€. Es ist Urlaub – doof aber kein Beinbruch