Le premiere jour à Paris

Wie immer starten wir in den Tag mit einen Frühstück im Hotel, wobei es dieses Mal in Richtung Französischen Frühstück geht – eher Baguette, Marmelade und süß. Das passt und gestärkt sind wir alle Mal. Nun heißt es Sachen packen, da wir das Zimmer wechseln wollen. Von Ein-Bett-Zimmer zu Zwei-Bett-Zimmer. An der Rezeption Gepäck aufbewahren … „Le Ppremiere jour à Paris“ weiterlesen

Tag 1 der Paris Erlebnisse: 26.07.2026 – Wie immer starten wir in den Tag mit einen Frühstück im Hotel, wobei es dieses Mal in Richtung Französischen Frühstück geht – eher Baguette, Marmelade und süß. Das passt und gestärkt sind wir alle Mal.

Nun heißt es Sachen packen, da wir das Zimmer wechseln wollen. Von Ein-Bett-Zimmer zu Zwei-Bett-Zimmer. An der Rezeption Gepäck aufbewahren lassen und dann geht’s auch schon los. Ob es geklappt hat, später mehr…

Wir fahren heute mit den Öffis in die Stadt rein – dazu steuern wir den Bahnhof gleich um die Ecke an, was sich herausstellte der falsche war (für Linie T2) und wir ein klein wenig, zur Linie L, weiterlaufen mussten. Gesagt, getan – dann noch jeweils eine Wiederaufladbare, per NFC funktionierende Bahnkarte gekauft und ein Tagesticket daraufgeladen und dann fuhr auch schon unser erster Zug der Linie L ein.

Einstieg in Surneses Mt. Valerien

Wir fuhren bis zur Metrostation „La Defense“ und nahmen von dort die gelbe M1 bis Royal Palais / Musée de Louvre. Das klappte wirklich sehr gut. Das auf der M1 durch die TdF einige Haltstellen (7 Stück) nicht angefahren wurden, störte uns zum Glück nicht.

Heutige Ziele waren der Louvre (die Mona Lisa) und der Eifelturm. Ob es bis zur Spitze geht, entscheidet sich noch.

Unsere Tickets, wobei Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 freien Eintritt erhalten können, hatten das Zeitfenster 14:00 Uhr, so hatten wir genügend Zeit im Königlichen Garten, im Palais auch schon am Louvre im Jardin des Tuileries zu schlendern, vorbei am Arc de Triomphe du Carrousel (am Louvre).

Jardin de Royal Palaise
Arc de Triomphe du Carrousel

Am Ort der Olympischen Spiele 2024, Paris, wurde zur Erinnerung daran 2025 ein festinstallierter mit elektrischem Strom betriebener Fesselballon am „Grand Bassin Rond“ installiert. Das ist schon imposant anzusehen.

Erinnerungeä an OS Paris, 2024
Jardin des Tuileries

Auf dem Rückweg zur Pyramide des Louvre ereilte uns dann ein Regenschauer – gut das wir einen Schirm mit dabei hatten. Es war zwar nicht viel regen, aber es hätte gereicht, uns gut durchzuweichen. Da noch gut 1,5 h Zeit waren bis 14:00 Uhr, setzten wir uns am Rand etwas regenschützt auf eine Mauer und relaxten ein wenig. Die Zeit verging aber eher wie Kaugummi, zäh und lang.

13:15 Uhr tat sich dann was am Treffpunkt des 14 Uhr Temins für den Louvre und wir haben uns dann an die Schlange angestellt und nachdem alle Leute zum vorherigen Zeitslot abgefertigt waren, durften wir uns auch schon zur Sicherheitskontrolle begeben – das war nicht die einzige an diesem Tage. Der check dauert nicht lange. Dieser ist nur nervig, da der Rucksack immer wieder ein und ausgepackt werden muss. Aber Sicherheit geht nun mal vor – ist schon richtig so.

Louvre und Louvre Pyramide
Louvre Pyramide

Angekommen in der großen Eingangshalle des Louvre sind wir natürlich erst einmal in die falsche Ausstellung „gerannt“, statt Denon haben wir uns im Ausstellungsbereich „Sully“ eingecheckt. Vor jeder der, ich glaube 5 Ausstellungsbereiche, erfolgt eine eigene Ticket-Kontrolle und auch die Ausgabe des Audio-Guides. Das ist so gemacht, da die Eingangshalle gleichzeitig auch Teil eines Einkaufs- und Veranstaltungs-Komplexes ist, das jeder erst einmal ohne Eintrittskarte betreten kann.

Louvre Eingangshslle

Nachdem wir unseren Irrtum im 4. Obergeschoss des „Sully-Gebäudes“ gemerkt hatten – viele, viele Treppen hatten wir schon überwunden – hieß es wieder zur Eingangshalle „hinabzusteigen“ und den Bereich „Denon“ zu suchen, wo auch die Mona Lisa beheimatet ist.

Gesucht, gefunden…und wir merkten gleich auch den größeren Strom an Menschen, die in diesen Ausstellungsbereich strömten. Der Checkin der Eintrittskarte dauerte viel länger als vorher. Um ans Bild zu kommen, brauchten wir ganz schön – und die Menschenmassen sind garnichts für meinen Mitreisenden. Aber ein paar Schnappschüsse haben wir im Raum 711 eingefangen.

Weg zur Mona Lisa
Mona Lisa
Mona Lisa

Nach der Mona Lisa haben wir auch das Museum verlassen, sind in der angrenzenden Shopping Mall noch flaniert und haben uns dann auf den Weg zum Eifelturm gemacht. Ca. 3-4  km Fussmarsch lagen vor uns. Diese wurden etwas erschwert, da die Straßen und Brücken im Abschnitt zwischen L’Arc de Triomphe und Louvre teilweise für die Tour de France abgesperrt waren und ein Wechsel auf die andere Seine-Seite nicht überall möglich war. 

Louvre Pyramide (von unten)

An einer Stelle konnten wir dann die Seine gut überqueren. Dort war eine Brücke unter die andere Brücke gebaut, so dass man einerseits die Straße als auch die Seine überqueren konnte. Fahrer von E-Bikes mussten durch die vielen Treppen ganz schön schleppen – da Radfshren über die Treppen nicht möglich war.

Brücke in der Brücke

Jedenfalls nach mehr als einer Stunde waren wir dann am Eifelturm angekommen. Ich wusste sofort als ich die Konstruktion und die Fahrtdauer der Aufzüge in echt sehen konnte, dass für mich die Spitze heute nicht in Frage kamm, sondern die 2. Ebene schon eine Herausforderung sein wird.

Paris: Überall Kunst, Statuen etc.

Mein Mitreisender wäre gern zur Spitze gefahren, aber für mich den „Höhenschisser“ war es nicht möglich und alleine wollte er nicht – ich glaube aber schon, dass er wollte, er war etwas traurig darüber, auch wenn er es mal wieder netter Weise nicht zugeben wollte. Aber er hat ja mich als Ausrede.🫡

Nun standen wir vor dem riesigen Ding und wussten nicht so richtig, wie wir hochkommen sollten und stellten uns an eine der Kassen an den 4 Pfeilern des Turms an. Und wir erwischten natürlich zunächst die falsche Kasse (15 min Anstehen umsonst): an dieser wurden nur Karten in Kombination „Treppe zum ersten Geschoss und Aufzug vom 1. zum 2. Geschoss“ angeboten. Treppe und Laufen wäre überhaupt nicht für mich realisierbar. Also andere Kasse 😬

Eifelturm: Preise Treppe + Aufzug

An der anderen Kasse konnten wir dann unsere Tickets zum Aufstieg mit dem Aufzug relativ rasch lösen. Nach der Taschenkontrolle hieß es dann „Einsteigen bitte“. Zum Glück waren genügend Menschen im Aufzug, so war es nicht wie beim Atomium, und ich konnte mich für die Fahrt in die Höhe auf andere Dinge konzentrieren als die Fahrt selbst. Eine Frau, mir gegenüber, bemerkte meine Situation und lächelte einfühlsam. So ging die Fahrt in etwa 110m noch etwas schneller um. Ich freute mich als ich oben war – was für eine Aussicht über Paris und Umgebung. Bestes Wetter (sonnig, etwas windig, Regen noch nicht wieder in Sicht) bescherte uns einen grandiosen Aus- und Weitblick. 😀 Mehrfach umrundeten wir die zwei Ebenen der 2. Etage des Eifelturms und konnten nicht genug bekommen.

Der Blick nach oben zur Spitze bestätigte mir, dass dies keine gute Idee gewesen wäre, bis nach oben zu fahren. Mir schlotterten so schon genug die Beine 😉

Blick vom Eifelturm durch das Eisengerüst
Eifelturm: Aufzug Rad

Nach ein „bisschen Schopping“ machte sich mein Mitreisender auf, auf den Treppen , nach unten, in die erste Etage zu laufen. So gabs noch ein kleines Highlight, statt die Spitze zu erklimmen. Ersichtlich etwas geschafft nach den Treppen – auf und ab –  waren wir dann ca. 10 min später wieder vereint. Er brachte noch das Highlight mit, auf einer Glasplatte ohne doppelten Boden in der 1. Etage zu wandeln – direkter Blick nach unten. Da wird mir so schon schumrig und erinnert mich an den CN Tower on Toronto – dort ist die Glasplatte aber in ca. 400 m Höhe 😬

Ein Blick vom Eifelturm

Dann war das Erlebnis Eifelturm leider schon wieder zu Ende – es war viel besser als gedacht und gar nicht so anstrengend aufgrund der Höhenängstlichkeit, wie von mir gedacht. Wirklich tolles Erlebnis und eines der Highlights, die lange in Erinnerung bleiben werden – und es darf und kann jederzeit wiederholt werden 😀

Nach dem Eifelturm waren wir ausgepowert, nicht vor Kraft, sondern vom Erlebnis und haben uns entschieden: es reicht für heute und wir machen uns auf ins Hotel, nicht aber ohnn einem kleinen Abstecher zum  Luvre-Tunnel. Dort wird noch die Tour de France am Abend vorbeikommen. Eine gute Stelle – 2 km vor dem Ziel – hatten wir am frühen Nachmittag auf dem Weg zum Eifelturm ausgespät – also kurz in Google Maps geschaut – wow gleich nebenan fährt eine für uns passende Bahn, so dass wir nicht soviel laufen müssen und auch unser Tagesticket etwas ausnutzen und rechtzeitig noch am Louvre sind – und schon waren wir auf dem Weg dorthin – M3 war das Ziel.

Aber Pustekuchen – diese war gesperrt/geschlossen und als gute Variante wurde uns die nächste Haltestelle der M6 empfohlen. Gesagt, getan, losmarschiert – nach einer Ewigkeit haben wir dann die Haltestelle gefunden.

Wie es so ist, als nichtortskundiger – wenn eine Bahn kommt steigt man ein – so war es nicht ganz – wir haben schon den Routenplan gesehen – aber falsch interpretiert. Jedenfalls war es die falsche Bahn – aber über Umwege und Umsteigen kamen wir nach etlicher Zeit doch wieder am Louvre an. Es war nun schon 19:30 Uhr und ich war zunächst traurig, dass die TdF schon durchgefahren sein könnte. Dennoch sind wir zu dem auserkorenen Platz gegangen und siehe da, es standen dort noch wartende Menschen und die hatten auch noch die Liveübertragung auf ihren Smartphones aktiv  – „nicht zu spät, zum Glück“, freute ich mich riesig und ich bat meinen Mitreisenden seine Smartphone-Kamera zu präparierten. An beiden meiner Smartphones – beide Lager Korea und Apfel – war leider seit dem Eifelturm das Akku leer und ich keine Zusatzbatterie (Powerpack) dabei hatte. So hatten wir auch kein Internet und ich keine Kamera 🤨

Alles gerade noch rechtzeitig vorbereitet – kurze Zeit später kamen dann zunächst die zwei Führenden (Pogacăr und van der Poel) und dann die ersten Verfolger mit Affenspeed bei uns vorbei. Das Gelbe, meinen Favorit,  konnte ich so Live beim Einbiegen in den Tunnel unter dem Louvre mitverfolgen. Am Ende siegte in einem Millimeter-Sprint van der Poel, Pogacăr hatte schon rausgenommen. Dieser fuhr als Gesamt-Toursieger der Tour, das 5. Mal, locker übers Ziel. Toll, Fantastisch, Perfekt und zeitlich dann doch richtig.

Louvre Tunnel: 2 km bis zum Ziel

Jetzt hieß es wirklich nach Hause ins Hotel zu fahren. Gleich neben dem Hotel gibt’s nen Burgerladen – dort holten wir uns, wie am Vortag, unser lecker „Abendbrot“  (dieses Mal eine Art Kebab) und ließen den Tag, doch bis in die Puppen, im Zimmer ausklingen. Im neuen Zimmer – Umzug von der 4. auf die 2. Etage – aber immer noch kein Raum mit zwei Betten – sondern ein King-Size-Bett. Gleich wieder reklamiert – wird am nächsten Tag erledigt (vorweg genommen: das war auch so – gleiches Zimmer – Bett getrennt 😃)

Raum 212 (2. Raum nach 406)

Ein fantastischer 1. Tag – gern mehr dsvon und so ging es weiter. Aber alles der Reihe nach…😁. Ich hänge etwas mit den Erzählungen- man merkt – es ist nun Urlaub 🤗

Paris: Beim Spazierengehen

Unsere Haupt-Punkte am 26.7.

(c)(R) Google Maps

23. Spreewald-Marathon,  Start in Lübbenau

Was ist das bisher für mich für ein Sport-Jahr? Da waren bisher viele andere Prioritäten als Sport im Spiel und so blieb leider nicht viel Zeit fürs Runden auf dem Rad drehen. Und war da mal ein Stückchen Zeit, war das Wetter dem “Herrn Radler“ nicht gut genug, so die Ausrede 😉

Bis auf die 110er Schneeglöckchen-Runde und ein paar Fahrten zur Arbeit blieb das Rad bis jetzt im Stall und langweilte sich so vor sich hin. Mir juckte es aber schon längst in den Fingern und ich ärgere mich über mich selbst, dass es jetzt erst wieder auf die Straße geht. Aber am Wochenende war dann die Zeit gekommen, der Spreewald-Marathon stand auf dem Programm. Ich weiß genau, warum ich mich rechtzeitig immer dazu anmelde. 1. So ist der Termin schon im Kalender planbar und 2. mit so einem festen Termin mache ich auch keinen Rückzieher. Gebucht ist gebucht, basta 🙂 Jedenfalls am letzten Samstag, 26.4., war ich für die 200er Strecke, also die goldene Gurke, angemeldet und dies wurde auch durchgezogen. Auch basta.

Wie (fast) immer wird das ganze zum Wochenend-Trip umfunktioniert, da ich nicht vor dem Rennen und auch nach der Runde noch Stunden selbst am Steuer meines Autos sitzen möchte und die Bahn ist mir da aktuell zu ungewiss. Beim Schneeglöckchen-Rennen hatte ich dieses Jahr einen Fahrer; so geht’s natürlich auch. :-).

Am Freitagmittag, 25.4., bin ich dann gleich vom Büro aus nach Lübben gefahren und nach ca. 1,5h Fahrt ins vorab gebuchte Hotel eingezogen. Da passte alles – man weiß ja nie, was man so bekommt. Nachdem ich mich soweit eingerichtet hatte, habe ich dann gleich die letzte Mahlzeit für den Tag eingenommen – von mir selbstgemachten Nudelsalat – rechtzeitig genügend Kohlenhydrate essen – so kommt die Power dann auf die Pedalen. Und dann radelt es sich, wie von selbst – nein, so natürlich nicht.

Hotel-Zimmer in Lübbenau

Anschließend nach dem Abendschmaus, dem Ritual folgend, bin ich noch nach Lübbenau zur Renn-Anmeldung und zum Start und Ziel am Spreewelten-Bad Lübbenau gefahren, um meine Unterlagen – also die Startnummer (2600) – abzuholen und mir die Situation betreffs Parkplätze für den darauffolgenden Starttag anzuschauen. Vorbereitung ohne Hektik und in Ruhe ist alles!

Zelt zum Abholen der Startunterlagen und Urkunden-Druck in Lübbenau
Start/Ziel am Spreewelten-Bad in Lübbenau

Am Hotel wieder angekommen, wurde die Startnummer, wie bei diesem Jedermann-Rennen Pflicht, am Lenker befestigt (manchmal muss man die Startnummer auch auf dem Rücken anbringen, aber eher selten). Ganz wichtig: Ohne Startnummer keine Teilnahme. Und dann bin dann recht schnell Schlafen gegangen…

Gegen 5:45 Uhr war die Nacht für mich zu Ende – ich fühlte mich frisch und ausgeschlafen. Ich verzehrte das vom Hotel auf meine Bitte hin bereitgestellte Lunchpaket, befüllte mein 2 x 0,75 l Flaschen mit einem Mix aus Wasser, Saft und Elektrolyten. eine Stunde später gings schon Richtung Parkplatz in Lübbenau (am Parkhaus Kolosseum, nicht im Parkhaus sondern davor – kostenlos). Von hier bis zur Start-Linie sind es nur ca. 500m.

Weg Treffpunkt Parkplatz bis zum Start

Dem Wetter frohlockend hatte ich mich für kurze Arm- und Beinkleidung entschieden, habe beim Ein-/Aussteigen  aus dem Auto gemerkt, dass es doch noch recht frisch war (4,5 Grad) und so schnell sollten die Temperaturen auch nicht ansteigen. Deshalb habe ich mir noch Beinlinge und Armlinge übergezogen und diese bis zum Ende de Rennens auch nicht wieder ausgezogen. Erstens weil es doch die ersten eins, zwei Stunden noch unter 10 Grad blieb und zweitens dann hauptsächlich für den Sonnenschutz. Es war zum Schluss zwar noch recht kuschelig (Sonne strahlte und ca. 18-19 Grad), aber lieber so als zu frieren. Genauso froh war ich, dass ich kurzfristig doch noch ein paar Handschuhe mit langen Fingern mitgenommen hatte, die ich unter die kurzen runterziehen konnte. diese habe ich dann aber zur Mittagszeit abgelegt und gut verstaut.

Start-Nr: 2600

Am oben genannten Parkplatz am Kolosseum habe ich mich dann noch mit einem Kumpel von unserer Truppe „BRS Cycling Berlin“ getroffen, da er am Morgen mit dem Auto angereist war. Er startet zwar mit mir gemeinsam im selben Startblock – 7:30 Uhr, da er schon viel mehr und vor Allem aber viel schneller in diese Saison unterwegs ist, musste ich ihn gleich zum anfang ziehen lassen – das war so abgestimmt (31,4 km/h Durchschnitt zu 28,4 km/h Durchschnitt hört sich nicht viel an, aber sagt alles.)

Spreewald-Marathon: 200 km – goldene Gurke

7:25 gings dann zur Startaufstellung und  7:30 Uhr sind wird dann bei ca. 5-6 Grad in die 200km Runde gestartet.

Mein Ziel, so untrainiert, wie ich bin, war hauptsächlich Ankommen/Durchkommen/Austesten, was geht und vielleicht einen 25er Schnitt erreichen.  Ich war etwas unruhig, was mein Körper im Stande zu leisten war, von Null heraus. „Mal sehen, wie es läuft“, sagte ich mir. Mein Mitstarter war kurz gesehen und dann in den vorderen Gruppen verschwunden und erst am Ziel wartet er auf mich, um mich in Empfang zu nehmen und dass wir ein Bisschen über die Tour sprechen konnten.

Und ups, bei mir lief es viel, viel besser als gedacht. Das habe ich schon unterwegs gemerkt. Maßgeblich dafür waren die immer wieder guten Gruppettos, bei denen ich mitfahren durfte und vor Allem auch das gute Radler-Wetter ohne Regen, wenig Wind und ab Mittag Sonne pur. Ganz anders als im total verregneten, sehr windigen und sehr kühlen letzten Jahr (siehe 22. Spreewald-Marathon-mein 3.).

Goldene Gurke = 200 km-Rennen

Auch ein Bienenstich durch den Helm in den Kopf war im Nachhinein nicht so schlimm und hat zum Glück nur etwas Zeit gekostet. Es hatte nur einen kurz Picks/Stich gegeben. Daraufhin musste ich aus voller Fahrt anhalten, bevor eventuell mehr passierte, musste den Helm abnehmen und nachschauen. Dann ist die Biene aus meinen Haaren herausgefallen (eigentlich erst jetzt war klar, dass es eine Biene war). Wahrscheinlich war mein Schädel zu hart – aber arme Biene, für die war es das wohl. Glücklicherweise hatte ich überhaupt keine Nachwirkungen. Ich habe aber mein Gruppetto verloren und musste nun erst einmal alleine vorankommen.

Der beste Abschnitt, an dem es flutschte und richtige gut rollte, war zwischen Km 70 und Km 130. Da flogen die Beine nur so. Das Gegenteil: Am Schrecklichsten waren die letzten 10 km. Durch den an dieser Stelle doch auffrischenden Gegenwind wurden diese Kilometer noch einmal eine Herausforderung, da die Beine nun doch schwer wurden und eigentlich nicht mehr wollten. Aber Zähne zusammenbeißen und aufs Ziel freuen. Das bringt Adrenalin und noch einmal Schub – auch noch einmal ein großer Schluck aus der Getränke-Flasche – und dann gings weiter. Auch diese „Hürde“ wurde gemeistert und hat im Ziel ein Grinsen auf mein Gesicht gezaubert..

Ich bin sehr zufrieden und glücklich mit dem Rennen. Viel besser als gedacht, ist es gelaufen. Ich habe keine Beschwerden, war hauptsächlich Müde, durstig und hungrig. In etwas mehr als 7h Fahrzeit und 7:48 h Gesamtzeit wurden die 200km fantastisch gemeistert!

Statistik (c)(R) Strava

Während des Rennens habe ich ca. 8 Liter Getränke zu mir genommen, 4 Gels und 2 kleine Brezeln habe ich verputzt. Leider war ich dieses Mal mit den Verpflegungsstationen nicht so zufrieden, da diese oft zu überfüllt waren und auch die meist freiwilligen Helfer nicht mit dem Bereitstellen von Broten, warmer Mahlzeit und Kaffee hinterherkamen. Das ist kein Vorwurf an die Freiwilligen, die kostenlos ihr Wochenende opfern – diese haben es wieder super gemacht. Ich glaube, es sind zu viele Sportler geworden und das können die Verpflegungsstellen nicht meistern. Ich werde nächstes Jahr wieder 30 min früher starten – das habe ich von meinem Kumpel gehört – als er an die Verpflegungsstelen kam, war noch nicht so viel los. so wie ich dies in den 4 Jahren zuvor bei meinen Teilnahmen auch erlebt habe.

Fest steht: ich möchte nächstes Jahr wieder dabei sein und so bald die Online-Anmeldung geöffnet ist, werde ich mich registrieren.

Nach dem Rennen bin ich nach genügend Getränkezufuhr (eins, zwei isotonische Hefeweizen – Elektrolyt-Haushalt wieder herstellen) ins 10km entfernte Lübben zum Hotel gefahren, um mich erst einmal frisch zu machen und noch etwas zum Essen zu suchen (das brauchte ich dringend) und dann ging es auch schon fast in die Falle – ein bisserl aus aus der Koje Fernsehen schauen und dann fielen die Augen auch schon zu.

So begann der Sonntag auch recht früh – 7:00 Uhr war ich wach und ausgeschlafen; fühlte mich frisch und gar nicht „gerädert“ 😉 .
7:30 Uhr gab es dann ein sehr vielseitiges und ausgedehntes Frühstück, bevor ich dann zunächst Lübben und dann auch noch mal Lübbenau noch ein wenig mehr erforscht habe – hier war ich erst das zweite Mal zu besuch und da gibt es einiges zu sehen auch noch in den nächsten Jahren. Am frühen Nachmittag ging es dann zurück nach Berlin und glücklich und zufrieden habe ich dann den Sonntag glücklich und zufrieden auf dem heimischen Balkon ausklingen lassen. Schön wars!!!

14. Rügen Challenge: Das Wetter hat mich “verarscht“

Ach wenn ich mich von äußeren Gegebenheiten mehr lenken lasse als von meinem Bauchgefühl kann es sein, dass die falsche Entscheiung getroffen wird

So heute geschehen – das Wetter nach 11:00 Uhr Schein auf der Strecke der Rügen Challenge doch nicht so schlecht zu sein, wie angenommen – jedenfalls sind die dicken Regenwolken über Aalborg, Sellin usw. weitgehend weg (jedenfalls aus der Ferne von Stralsund aus betrachtet). Es hätte wohl doch ein relativ gutes Rennen werden können – das ist Mist. Aber ändern kann ich daran auch nichts mehr. Vorbei, bei, bei Junimond – wie ich immer “singe“.

14. Rügen Challenge: Jetzt kapituliere ich

Gesundheit und Unversehrtheit zählen für mich mehr als die pure Freude an einem Radrennen – auf das ich mich sehr gefreut hatte.

Ich bin kein Weichei bei Nässe zu fahren oder auch mal Regen abzubekommen – siehe im Mai die Spreewald-Runde (nass, eisig, windig) – aber mit der Vorhersage, dass es auf der ganzen Strecke nicht nur tröpfelt sondern teilweise Schütten wird, kapituliere ich und werde heute nicht die Rügen Challenge fahren 🙁 🙁 :-(.

Das schmerzt natürlich, aber bevor ich mich auf den recht schnellen Abfahrten auf die Fresse lege oder mir ne richtige Erkältung einfangen – ist das die bessere Wahl….

(c)(R) Regenradar – Vorhersage heute, 12:00 Uhr

Und damit ich es nicht bereut und noch mehr traurig bin – fahren wir ein Stückchen weg – noch Stralsund….

14. Rügen Challenge – Hoffnung schwindet doch

Jetzt ging es mit den Vorhersagen doch ziemlich hin- und her. Letztendlich wird es wohl kein richtiges Happy End geben und die Tour wird ziemlich nass werden.

Auch wenn es zum Start eventuell nicht von oben regnet, die Straßen werden schön nass sein – mmh lecker Salz Cocktail von unten :-|.

Spätestens gegen 14:00 Uhr kommt dann sehr wahrscheinlich neuer Regen dazu und nicht zu knapp – so sagen es aktuell alle Wettermodelle.

Lasset die Wasser-Spiele beginnen…

(c)(R) Regenradar für 13.10., 11:00 Uhr
(c)(R) Regenradar für 13.10., 14:00 Uhr