Erster F1-Tag in Spielberg (Freitag, 26.6.2026)

Super präpariert sind wird am Freitag,26.6., vom Hotel in Hinterstoder nach Spielberg aufgebrochen.

(c)(R) Google Maps – Strecke nach Spielberg
Red Bull Bulle am Ring

Kurz vor 10 Uhr waren wir dann vor Ort. Bisher wusste ich nichts, auch nicht was heute geplant war, wo wir sitzen werden etc. Ich wusste aus den Reiseunterlagen, dass The Transporter den Vip Parkplatz 4 gebucht hatte, aber nicht, was dies bedeutete: das wir dort den Parkplatz hatten, hieß, dass wir durch sämtliche Polizei-Checkpoints fahren durften und den Parkplatz genau vor dem Haupt-Eingang hatten und somit nicht in der Hitze, wie viele andere, lange Laufwege zurück legen mussten.

Vip Parken P4
Red Bull Ring

Für morgen haben wir es dann noch besser. Aber zu diesem Zeitpunkt hielt sich The Transporter und Partnerin noch mit Infos zurück. So liefen wir zum Eingang los. Kurz vorher bekamen wir die Tickets – zwei Karten an Schlüsselbändern. Ich achtete gar nicht auf diese und lies mich durch die Security überprüfen und checken – ich musste mein Mückenspray zurücklassen – nicht erlaubt – zum Glück hatten sie das Sonnenspray nicht entdeckt. Wir kamen gut durch den Check.

Nun ließ The Transporter nebenbei das Wort „Paddock Club“ fallen und erkundigte sich über den Weg dorthin.  Nach etwas hin- und her hatten wir diesen gefunden. Mir war aber noch immer nicht klar, warum.

Erst als The Transporter meinte, nun checken wir in den Paddock Club ein – viel aller Glauben von mir ab und ich schaute auf die Tickets. Der Kerl hat das getan und hat Paddock Club Tickets besorgt. Wer Formel 1 Rennen kennt, weiß, dass dies ein besonderer Vip-Bereich mit vielen Vorzügen ist.

Nych dem Eingang in den Paddock Club

Ich konnte es nicht fassen und ein paar Tränen kullerten mir übers Gesicht und ich war ein wenig benommen, war fassungs- und regungslos. Wie im Traum und ich war noch gar nicht in der Lage mich richtig zu freuen. Das musste erst einmal sacken!

Coole Freunde – unfassbar. Wir umarmten uns nach dem Eintritt und dann bekamen wir noch die volle Ladung: wir waren im Paddock-Club, hatten einen Tisch im F1-Experience-Bereich und alles Essen, Trinken etc. waren inkludiert. Und wir mussten nicht auf einer dachlosen Tribüne ohne Sonnenschutz oder einem der Hügelplätze sitzen, wie von mir eigentlich gedacht. Denn ich wollte Camping-Stühle und Sitzkissen mitnehmen – was aber The Transporter verneinte – brauchen wir nicht – jetzt wusste ich, warum. Vollklimatisierte Räume erwarteten uns – ein Träumchen bei den Temperaturen

Zu diesen Tickets gehören aber noch weitere Vorteile, so dass wir auch die Pitlane besuchen und per Truck die Strecke abfahren können – was wir dann gleich auch zur Mittagszeit gemacht haben.

Zuvor haben wir uns im Paddock Club etwas umgesehen und mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht. Unser Tisch im F1 Experience Club hat heute, und wahrscheinlich auch die nächsten 2 Tage, die Nummer 18 und ist im und ist für uns mit Vollservice reserviert. Den Tisch haben wir dann aber erst nach der Runde auf dem F1-Ring aufgesucht.

Plan des Paddock Clubs

Die Truck-Runde war dann das erste von vielen Eindrücken und Highlights. So konnten wir auf der Ladefläche eines LKWs die Runde auf dem Red Bull Ring hautnah kennenlernen. Zusätzlich erhielten wir Informationen und Details zur Strecke im Interview Format mit einem ehemaligen Rennfahrer. Eine heiße Runde im doppelten Sinne: heißes Wetter + tolles, heißes Erlebnis. Grinsen im gesamten Gesicht machte sich breit und die Kamera glühte vor Bildern und Videos, die wir von der Strecke „schossen“

Track Tour, die erste 🙂
Truck Runde auf dem Ring
Truck-Runde

Nach der Truck-Runde, die wir wahrscheinlich noch einmal wiederholen, durften wir uns in der Pitlane und den Garagen-Bereichen umsehen. Hier konnten wir den ein oder anderen Blick auf den einen oder anderen F1-Boliden und die Arbeit der Mechaniker werfen. Teilweise wurden die Reifenwechsel mehrfach geübt – ganz schön laut – aber total begeisternd.

Pitlane
Red Bull Bolide
Pitlane
Pitlane

Dann hieß es die Reserven wieder auffüllen – die ganze Zeit in der Hitze in der Pitlane – hatte uns sehr durstig gemacht und wir freuten uns auf ein kühles Plätzchen an unserem reservierten Tisch.

Angekommen erwarteten uns leckerste Speisen, alle Art von Getränken – alles, was das Herz begehrte. Wir mussten nur bestellen. :-). Ich holte mir zunächst leckeres Rinderfilet und als zweite Portion dann super-leckeres Spannferkel mit schön gebratener Kruste. Sonst esse ich die Kruste nicht – die war aber so zart und fein – das konnte ich nicht liegen lassen.

An unseren Tisch gesellte sich dann eine Familie aus den USA, mit der wir ins Gespräch kamen und uns über Formel 1 austauschten. Sehr nett und freundlich – aber ich merkte schnell andere Preisklasse als wir – bei denen stand so ein Paddock-Besuch standardmäßig auf dem Plan – bei uns wird dies wahrscheinlich ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis werden. Fast ein wenig größer als der Olympische Moment in Vancouver auf Grouse Mountain.

Aber es ging auch sportlich zu – interessant waren die zwei Training-Sessions der F1 – ganz anders als zu Hause vor dem Fernsehen – hier total hautnah dran – nicht nur visuell sondern auch akustisch. Gut, dass im Package (das The Transporter zusammengestellt hatte) auch ein paar Ohrhörer zum Schutz dabei waren. Zwar war ich erst nicht begeistert, weil diese nicht richtig funktionieren wollten, aber später hatte ich es hinbekommen und das war eine Wohltat – da die Motorengeräusche schon recht laut sind. Top! Und unser Gehör ist uns schon wichtig.

Ferrari
Pitlane aus dem F1 Experience Club

Auch die Sessions der Formel 2 und Formel 3 verfolgten wir aus den unterschiedlichen Etagen des Paddock Clubs – mal näher, mal etwas entfernter und wenn die Sonne uns draußen zu heiß war, zogen wir uns an unseren Tisch im F1 Experience Club zurück. Diese Kombi an Eindrücken und Genießen machen es zu einem ewigen Highlight und es ist erst der erst Tag von dreien.

Gut ist auch – so kommt auch etwas Rivalität zu Stande – das jeder von uns dreien einen anderen Fahrer / Team supportet. The Transporter ist seit je her – Mercedes und Hamilton Fan – so musste er das Team wechseln und ist jetzt auch quasi „Ferrari-Fan“. So passierte es auch, das The Transporter Aufnahmen von Mercedes machte und dachte Hamilton erwischt zu haben. Ein Hinweis von mir, dass er dafür Ferrari beobachten muss – war dann für ihn eine eher etwas unangenehme Situation, dass er sich vertan hatte. nicht schlimm passiert, wenn man jahrelang auf Mercedes-Autos geachtet hat. Die Partnerin von The Transporter ist ebenfalls Mercedes Fan – „schwärmt“ aber für Antonelli. Und ich – war und bin eigentlich Schumacher Fan, der immer noch größte Rennfahrer aller Zeiten auch wenn Hamilton alle Rekorde fast gebrochen hat. Im aktuellen Rennzirkus freue ich ich und supporte Verstappen – ein Niederländer eben 😉 .

Walk der Legenden
Red Bull in der Pitlane

Damit man auch sieht, welches Team oder welcher Fahrer unterstützt wird, wurden nun Kopfbedeckungen gekauft: Mercedes in der aktuellen Farbe „Türkis-/Petroleum-Ton“, Ferrari-Rot mit der Nummer 44 für Hamilton und eine blau Red Bull Kappe mit der Nummer 3 für Verstappen. Die Mercedes und Ferrari-Kappe wurde sofort eingeweiht und aufgesetzt. Ich bin noch beim Überlegen, was ich mache – als Sammelobjekt behalten und nicht aufsetzen oder für das Rennen am Sonntag doch verwenden. Ich werde es euch mitteilen 😉

Dann näherte sich ein langer Tag auf der Rennstrecke dem Ende. Nach einem letzten Stück Pizza und einem leckeren Kaiserschmarrn verließen wir gegen 18:30 Uhr die Rennstrecke mit dem Besuch im Red Bull Ring Fanshop um noch ein Magnet und das offizielle Rennplakat abzugreifen – was wir auch erfolgreich erstehen konnten.

Nach ca. 1,5 stündiger Fahrt sind wir wieder in Hinterstoder angekommen und ließen den Abend in einem kleinen Lokal mit ein paar kleinen Speßen ausklingen.

Eine super erster schöner Tag war zu Ende. Vielen Dank – tolles Erlebnis – unvergesslich und morgen geht es ja weiter unglaublich. Dann hat man den Blick bestimmt auf andere Details – nach dem ersten Tag der Überwältigung.

Alles ist bereit?!

Heute ist es soweit, The Transporter mit Partnerin kommen von Berlin nach Thüringen, um mich, die Puffbohne, die eigentlich auch in Berlin inzwischen zu Hause ist, für ein verlängertes Wochenende nach Österreich, genauer nach Spielberg, zu „entführen“

Jedoch gemach, gemach – wir sind nicht mehr die jüngsten (Spaaaß) – und so steht heute, Mittwoch, erst einmal nach der „ewig“ langen Anreise aus Berlin 😉 ein Zwischenstopp bei uns in Erfurt an.

Hier wird der Kurztripp dann mit einem leckeren gemeinsamen Essen eingeläutet und ggfs. kann dies oder das, was für die Tour fehlt, noch besorgt werden. Aber vielleicht haben wir auch alles… Jedenfalls ist alles für den Besuch vorbereitet.

Das Übernachtslager in Erfurt

Nach dem Essen steht auf jeden Fall noch das WM Fussball-Spiel „Kanada vs. Schweiz“ an. Für wen hier mein Herz etwas höher schlägt, ist leicht zu erraten. Ich kann sagen, es ist leider dieses Mal nicht die Schweiz. Oh, Canada! Obwohl ein Unentschieden beiden helfen würde weiter zu kommen.

(c)(R) Kicktipp – WM 2026 – Gruppe B

Ich darf aber nicht verschweigen, dass ich einer anderen Mannschaft noch mehr wünsche mal Weltmeister zu werden – unser Europameister von 1988 und ständigem Vizeweltmeister – es wird schwer, ich weiß 😬

Der Plan sieht vor, am Donnerstag zunächst mit einem frühen? gemütlichen Frühstück und dem anschließenden Besuch im Helios KH (ich bin dann 5 Tage nicht da – auweia) zu beginnen und dann von dort aus auf direktem Weg nach Österreich durchzustarten.

Da ich noch nicht den endgültigen Übernachtungsort in AT kenne, ziehe ich für meine Planung Spielberg heran. Mit oder ohne Maut steht ein ca. 8-stündige Fahrt mit dem Auto vor uns – ich rechne mit einer Ankunftszeit so um 20:00 Uhr.

(c)(R) Google Maps

Und in Österreich angekommen – da sind für mich noch viele Fragezeichen – da mir noch nicht so richtig verraten wurde, was beim Formel1 Besuch in Spielberg so alles abgehen wird. Ach ist das schön aufregend… 😀.

Tolles Geschenk! tolle Freunde!

Die Temperatur-Farbe in der Wetter-App entspricht schon der „Nationalfarbe“ meines ersten Favoriten – es wird aber schwer werden, dass dieser auch siegt. Auf jeden Fall wird es so oder so hot / heiß

(c)(R) Wetterradar Forecast (28.06.2026)

Letzter Tag und Rückfahrt nach Berlin

Beim letzten schönen, aber recht windigen, Tag (16.5.) beim diesjährigen Ausflug zu meinem ehemaligen Arbeitskollegen und seiner Frau war zu Ehren des Ehrenamtes und des 77. Geburtstages des Grundgesetzes Einiges los.

In der alten Schmiede von Wahrenholz wurde ein Mitbring-Frühstück veranstaltet, dass vom Männerchor des Ortes mit so manch schönem Lied umrahmt.

Danach hieß es die Vereine des Ortes vorzustellen und den Kinder ein schönes Fest zu bereiten. Untätig wollte ich da natürlich nicht rumstehen und habe beim TVC (Turnverein Concordia 1910) Wahrenholz mitangepackt.

Als die Arbeit getan war, haben wir gemeinsam den Abend bei einem Essen und später dem traditionell ausgestrahlten ESC ausklingen lassen.

Am Sonntag geht’s dann per Radl von Wahrenholz nach Stendal (110km) und von dort mit der Bahn wieder zurück nach Berlin.

4 tolle und erlebnisreiche Tage sind damit, wie im Fluge, vergangen und ich freue mich schon auf das nächste Jahr 🙂

Opa Ernys Garten

Nach dem schönen Ausflug nach Gifhorn und der Biersause gestern, bin ich heute von meinen Gastgebern zum Spargelessen eingeladen worden (na ja ich werde nicht wirklich welchen essen ;-), was ich ehrlicher Weise auch vorher mitgeteilt hatte). Dieses jährliche Traditionstreffen organisiert der lokalen Sportverein “Beine hoch“, in dem auch meine Gastgeber Mitglied sind. Als Außenstehender hätte ich ansonsten eigentlich nicht wirklich Zutritt.

Dieses Mal fand das Treffen in Opa Ernys Garten statt. Dies ist ein privat geführter, botanischer Garten.

Auf der eigenen Webseite www.opa-ernys-garten.de/ heißt es dazu:

Ein Gartenparadies, geschaffen, dass sich alle darin wohlfühlen. Flora. Fauna. Gäste.
Genießen auch Sie eine Wohlfühlzeit und nehmen alles Schöne mit allen Sinnen auf.

Gehen Sie auf Entdeckertour und verweilen an einem besonderen Ort.

Parallel zum nicht offiziellen Spargelessen, fand aber auch noch im Gartenpark ein Frühlingsfest statt. Ein paar Karussells – sogar ein Riesenrad, jede Menge kulinarische Spezialitäten als auch kleine lokale Händler boten ein buntes Programm. Für nur 5 Euro war man mit dabei, wenn man Opa Ernys Garten und das Frühlinhsfest besuchen wollte. Insbesondere für die Kinder toll, da die Benutzung der Karausells, so oft man auch wollte, inkludiert war. Toll!

Riesenrad zum Frühlingsfest 2025

11:30 Uhr war als Treffpunkt des Spargelessen festgelegt. Damit wir auch pünktlich sind, haben wir uns etwa 1 h zuvor zu Fuß zum ungefähr 3 km entfernten Ziel, Opa Ernys Garten, aufgemacht. Und natürlich waren wir pünktlich 🙂 (1 min zu spät 😉 )

Am Eingang wurden wir schon vom Organisator (gleichzeitig im Sportverein der Vorturner) des Essens empfangen und erhielten Vip-Armbändchen, so dass wir erst einmal ohne Entlohnung bis zum Park gehörenden Restaurant schreiten und unsere Plätze einnehmen konnten. Bei gutem Essen (Spargel, Lachs, Schnitzel, Sauce Hollandaise usw.) sowie Wein und Bierchen ließen wir es uns gut gehen. Ein paar gute Gespräche später und nach verputzter Eiskugel (Mango, Schoko, Stracciatella – so unsere Auswahl) löste sich die Essens-Truppe dann langsam auf.

Opa Ernys Garten: Wildschweine
Opa Ernys Garten: Biene
Opa Ernys Garten: Impression
Opa Ernys Garten: Impression

Wir bezahlten noch nachträglich den Eintritt und machten eine Runde durch den Park. Da das Essen von meinen Freunden bezahlt wurde, hatte ich gar keine so richtige Möglichkeit mich für die Gastfreundschaft der letzten 3 Tage zu revanchieren. So ergab es sich, dass ich uns 3 noch einen leckeren Aperol Spritz spendierte. Für 5 Euro pro Cocktail war dies richtig fair!

Aperol Spritz: Lecker, erfrischend

Nach einem Besuch im Hofladen, wo ich mich mit Birnen-Brand und Honig entdeckte, verliesen wir Opa Ernys Garten wieder in Richtung nach Hause.

3 km später waren wir dann schon zurück am Haus. Haben dort 5 min verschnauft und uns dann per Drahtessel auf eine kurze Runde um Wahrenholz begeben.

(c)(R) Strava: Rad-Runde Wahrenholz https://strava.app.link/EfI8rJIwATb

Auch hier war überall das Otter-Zentrum im Fokus und sichtbar. Auch Wahrenholz hatte eine Mühle, die wir uns au h von Außen angesehen haben. Aktiv wird hier aber kein Mehl mehr gemahlen.

Rad-Runde um Wahrenholz
Rad-Runde um Wahrenholz: Otter-Pfad
Rad-Runde um Wahrenholz: Mühle

Nach der Radtour waren wir alle hungrig und auf meinen Wunsch hin, weil morgen, Montag, 12.5., die Rückreise mit dem Rad bevor stand, wurden leckere Nudeln mit sehr guter Tomatensauce gezaubert. Dazu gab es verschiedene Käse-Häppchen und ein alkoholfreies Bierchen. Den vor einer Radtour trinke ich möglichst wenig oder am liebsten gar keinen Alkohol, da sich dies ansonsten schnell bei der Kondition bemerkbar macht.

Rad-Runde um Wahrenholz: E-Bikes

Den Abend ließen wir mit einen Talk zum laufenden Tatort ausklingen. So gegen 11 Uhr ging bei mir das Licht aus. Gepackt war alles – auch das Paket mit der Kleidung, dass wieder per Post zurückgeht – dieses Mal nach Thüringen

Paket mit Sachen