









…bin mal auf Reisen










Eindrücke vom Besuch bei Paris Saint Germain am 27.7.2026 – zweiter Tag in Paris
Eindrücke vom Besuch bei Paris Saint Germain (Parc des Princes) von Montag, 27.7.2026 – zweiter Tag in Suresnes und Paris . Ca. 25 min Fahrt mit dem Auto waren es nur bis zum Stadion aber die Parkplatz-Suche hat mindestens 30 min verbraucht (45€ für 3 h vor dem Stadion wollten wir nicht zahlen – ein Supermarkt-Parkplatz für 14 € für knapp 2,5 h reicht). Rechtzeitiges Losfahren sichert auch passgenaues Ankommen – auch wenn mal was dazwischenkommt.
Ich möchte aber nicht wissen, wie viele Fahrfehler ich beim Suchen des Parkplatztes gemacht habe, da die Fahrradwege genauso breit waren, wie die Fahrspuren für die Autos und nicht genau gekennzeichnet waren. Einmal ist mir auf jeden Fall in Erinnerung geblieben, so dass ich es hier erwähnen muss 🙂
Als guter Planer der Reise nach Paris hatte ich schon frühzeitig daran gedacht, eine Fußball-Attraktion für meinen Fußball-begeisterten und bei Fußball fast alles wissenden Mitreisenden zu organisieren – und ich habe damit wohl ins Schwarze getroffen. Die zwei Tickets für die selbst durchgeführte Stadion-Tour waren schon längst gebucht, bevor wir überhaupt Paris erreicht hatten 🙂 . Eine geführte Tour wäre zwar auch möglich gewesen, die Führung wäre aber zu langatmig für uns gewesen und die Sprachbarriere wäre auch noch dazu gekommen.
Bisher war ich damit schon in der Allianz-Arena in München, im Signal-Iduna-Park in Dortmund und nun in Paris bei PSG.







Spiele von PSG gegen deutsche Vereine









Ein kleines Souvenir darf auch nicht fehlen… die Münz-Automaten stehen in Paris fast überall…so hat man ein kleines Andenken (nicht aus Fernost). Spoiler: Magneten wurden auch eingesammelt 😉

Nach dem Stadion-Besuch ging es dann etwas richtiges Essen – Italienisches Restaurant Castello in Suresnes – am Wohnort während unserer Paris-Reise 2026.



Nach Abschnitt 2 kommt nun der Abschuss- äh Abschluss-Teil der Runde zur RügenChallenges 2025 – wieder zurück von Sellin nach Putbus-Lauterbach.
Nach kurzem Verschnaufen an der Seebrücke Sellin – irgendwie befand ich mich in Eile, als hätte ich keine Zeit – was aber total Quatsch war – habe ich mich den „steilen“ Kopfsteinpflaster-Berg von Sellin, den ich gerade erst hochgekraxelt war, wieder hinutergestürzt. Naja doch eher vorsichtiger – ein Sturz wäre fatal.

Es standen nun einfache 18 km bergaufwärts und gegen den Wind zur FW in Lauterbach auf dem Plan. Mein Lieblingsterrain. Aber ich sollte mich nicht so haben und hier rumjammern, (c) (R) Komoot nennt dies eine leichte, easy Strecke.

Was auch generell stimmt, wenn man Wind und die bisherige gefahrene, etwas überpacte Strecke vernachlässigt. (Heule doch, sage ich zu mir selbst 😂)
Grundsätzlich ging die Rückfahrt etwas langsamer und nicht so spritzig, Aber es war ein gutes Training und hat auch Spaß gemacht. Besonders am Ende gab es dann den bekannten Adrenalin-Rausch am Ziel.
Ein Teilstück war aber besonders gemein und schlimmer als der Anstieg zum Ziel in Sellin: Fast 2 km großsteiniges Kopfsteinpflaster erst bergauf und auch wieder bergab. Ein Wackeldackel wäre garnichts dagegen, wie ich und mein Rad dort durchgeschüttelt wurden. Aber abgehackt sorry abgehakt 😜. Das hat man davon, wenn man außerhalb der Route abkürzen will. Komoot weist die Strecke überhaupt nicht für Rennrad-tauglich aus. Also bin ich selbst Schuld 😜

Dann wollte ich eigentlich abermals noch eine Abkürzung von Vilmnitz nach Lauterbach nehmen. Habe diese aber verpasst/ übersehen und so musste ich doch direkt über Putbu fahren. Ich wurde durch diesen kleinen Umweg aber mit einer langgezogenen Abfahrt zum Schluss meiner Tour belohnt und kam mit ruhigem Puls an der FW wieder an.


Dann hab‘ ich an der FW geklingelt und nichts… Alle waren ausgeflogen… aber schnell wurden die pflügge gewordenen Familienmitglieder gefunden und der erfrischenden Dusche stand nichts mehr im Wege 😀
Weiter geht’s… Nach kurzer Ansprache durch Olaf Ludwig, Organisator, Stadtrat o. ä. und dem prominenten Gast, Lars Riedel, auf dem Alten Markt ging es 9:00 Uhr auf die Strecke Richtung Sellin. Erst durchs Rathaus am Markt dann durch die Altstadt und Richtung Rügendammbrücke. Aber ganz anders als gedacht: nicht als freie Fahrt, sondern geführt und geordnet durch Ordner in orangefarbenen Westen.


Na gut, jetzt muss man wissen, das Feld bestand aus Fahrerinnen und Fahrern jeder Couleur – von jung bis alt und vom Tretroller bis zum zum Hightech-Rennrad. So ne Truppe muss im Zaum gehalten werden.

Voran fuhr die Polizei, die den Weg freimachte und die Fahrbahn kurzfristig für den Verkehr abriegelte. Kaum aus der Altstadt und dem Kopfsteinpflaster empflohen, Bogen wir dann auch schon auf den Rügendammbrücke ab. Kein Auto weit und breit – die Rügendammbrücke war komplett für den Autoverkehr gesperrt und für die Radler im Verband frei.

Das war schon ein tolles Erlebnis mit dem Rad auf der breiten Brücke zu fahren. Ich hätte mir zwar etwas mehr Tempo gewünscht, aber die Ordner gaben das Tempo beim Hinauffahren klar vor und Überholen war nicht – streng aber freundlich – wurde darauf geachtet. Die gesamte Gruppe musste schließlich in einem Rutsch rüber und darauf musste Rücksicht genommen werden – verständlich! (Es waren genügend Fotografen am Start – mal sehen ob ich später noch ein Foto erhasche)
Auf der Abfahrt gings etwas ungeordneter zu. Da durfte auch mal mehr Tempo gegangen werden Aber von der Truppe durfte sich doch nicht entfernt werden. Die Ordner achteten mit wachem Auge darauf. Alle hatten Spaß, das sah man in den Gesichtern. Gemeinsam fuhren wir als Verband noch bis Altefähr.

Dort konnte man als Verband weiterfahren (glaube ich jedenfalls) oder, so wie ich es gemacht habe, mit einer schnelleren Gruppe lösendüsen und versuchen mitzuschwimmen. Und die Post ging nun mit Rückwind richtig ab!
Die ganze Strecke bis Sellin werde ich dieses hohe Tempo aber nicht mitgehen können, habe ich anfänglich gedacht. Kurz vor Garz musste ich dann auch kurz abreisen lassen. Konnte aber wieder aufschließen. Und es ging recht flott weiter. Erst ca. 10 km vor Zirkow, als die Truppe ne Pause machte (warum auch immer), löste ich mich heraus und fuhr dann allein nach meinem Tempo weiter und sammelte zwei, drei Versprengelte noch ein. Wobei diese Truppe nicht so richtig harmonierte… 🙃
In Putbus war dann die Strecke nicht ausgezeichnet und wir wussten nicht, wo es nach Zirkow lang ging und so haben wir ein paar Meter Umweg machen müssen und uns dann aber an anderen Vorbeifahrenden orientiert.
In Zirkow angekommen – wir waren viel zu früh und eigentlich erst viel später erwartet worden – so war noch nichts vorbereitet. Nach kurzem Warten gab’s dann Kaffee, Tee und Kuchen von gespenstig angezogen Mitarbeitenden des Karls Erdbeerhof serviert. Lecker, der Kuchen! So gestärkt gings auf den Rest der Strecke nach Sellin. Noch Einmal einen Anstieg und dann fast nur noch bergab. Und das mit Rückenwind.

Ich sah schon das Elend für die Fahrt nach Putbus zurück. Aber erst einmal war dies noch einmal ein herrliches Teilstück mit viel Energie und Bums 👍😀
Die Ankunft in Sellin kannte ich schon aus den vorhergehenden RügenChallenges. Der knackig Anstieg auf Kopfsteinpflaster hinauf zum Ziel – ich liebe es 🙃.

Der Sprecher begrüßte jeden Fahrer im Ziel und dann war dieses Teilstück auch vorbei. Kurz verschnaufen, und dann geht’s zurück gegen den Wind und bergauf zum Startpunkt heute morgen am Hafen in Lauterbach/Putbus. Dazu mehr eventuell im 3. Abschnitt…


Auf der zweiten Runde unser City Sightseen Tour (nur das Original) nehmen wir nur den Vigeland Skulpturenpark in Angriff (2. Halt nach dem Royal Place – Start). Dort lassen wir das schöne Wetter in Symbiose mit den Skulpturen auf uns wirken. Sensationell gut, ein Muss, wer in Oslo Zeit verbringt.









Unsere Rest-Tour startete wieder 15:45 Uhr vom Vigeland-Park und wird am Royal Place gegen17:00 Uhr enden…

Und dann ging’s auch ins Hotel nach Drammen zurück. Ein wunderschöner Tag bis dahin!

Ich freue mich morgen auf die 3. Runde zur Festung Akershus und die Oper von Oslo

