Heut‘ ist ein wunderschöner Tag, es rollt sich bisher so gut. Die ersten 75 km sind schon geschafft. Das Wetter ist top! Kein Regen, Kein Schnee, kein Wind (kaum).
Aber ich schrei mal nicht zu früh… 😉
Ein Zuschauer am Rande verfolgt das Ganze:
Adebar in Neudorf am Damm Adebar in Neudorf am Damm
So noch 33 km, dann erreiche ich Stendal. Mal sehen zu welcher Zeit… Die Bahn fährt 16:30 Uhr… ab Stendal.
Heute ging es per Rad von Wahrenholz nach Gifhorn und dann wieder zurück über Wesendorf nach Wahrendorf.
Meine Gastgeber waren auf E-Bikes und ich auf einem Bio-Bike, also ohne Motor-Unterstützung, unterwegs.
Anfangs hatte ich echt Mühe dran zu bleiben, da ein ganz schönes Tempo vorgelegt wurde. Aber das relativierte sich alles schnell, da das Tempo insgesamt gedrosselt wurde.
Das Wetter war ideal, nicht zu kalt, nicht zu warm – mal kam die Sonne raus und mal versteckte diese sich hinter Wolken. Zum Glück blieb der Regen heute aus.
Unsere Tour unterteilt sich in drei Abschnitte:
Zunächst ging es direkt zum Areal rund um das Mühlenmuseum Gifhorn. Dort haben wir uns auch gut gestärkt (Lecker Schmalzstulle und Kartoffelsuppe)
(c)(R) strava.com – Abschnitt 1Gaststube MühlenmuseumSchmalzstulle und Kartoffelsuppe
Der zweite Abschnitt begann in kleinen Schrittten (Fahrten) mit der Lösung eines Geocaches (eines Rätsels rund um Koordinaten und finden eines kleinen Schstzes) und endete dann in Wesendorf bei der Kirmse zum Schützenfest.
Nach ein paar Erfrischungen und einer schlecht-gebranntenen Bratwurst ging’s auf den 3. und letzten Abschnitt.
Dieser führte uns wieder zurück nach Wahrenholz, wo wir den Abend bei einem Sektchen ausklingen ließen.
Circa 42 km (18,1 km + 19,3 km + 5,4 km) haben wir heute zurückgelegt. Es war eine schöne Tour, aber die Fahrt auf einen Nicht-Rennrad, Stadtrad, ist dennoch was ganz anderes.
…es ist Mai und es ist wieder soweit (siehe auch Touren-Planung auf https://brs-cycling.com). Ich mach mich mal wieder auf die Tour zu einem ehemaligen Arbeitskollegen und seiner Frau. Da soll natürlich das Auto in der Garage bleiben und auf dem Rad losgerollt werden.
Nächste Woche geht’s auf die ca. 250 km Strecke. Ein frühes Starten ist dann angeraten – denn ich plane mit einer Fahrzeit von mindestens 10 h und dann regelmäßigen Pausen, so dass wieder eine Gesamtfahrzeit von ca. 12 h angepeilt werden kann (siehe auch die letztjährige Fahrt: https://dynamicspace.bike/besuchsreihe-ehemalige-kurzer-ritt-nach-wahrenholz/)
Ich hoffe dann auf angenehmes Wetter (es sieht durchwachsen aus) – also wichtig: kein Regen vor Allem und möglichst wenig Wind, der ja oft von West nach Ost bläst.
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, heißt es im bekannten Lied. Nachdem wir mit der Mayday schön und ausgelassen den Wonne-Monat Mai begrüßt haben, hieß heute zu schauen, ob auch der Mai bietet, was dieser im Volkslied verspricht.
Ja und so war es tatsächlich – prächtiges Wetter gepaart mit hier und da ein paar Windboen, so dass es nicht ganz so schnell zu heiß werden sollte. Recht angenehm, aber Sonnencreme war Pflicht (es gibt immer Unvernünftig)
Ausblick vom Turm(c)(R) Google maps: Phoenix See (Hörde)
Wir hatten als Start unseres Tagesausflug den künstlich angelegten Phoenix See mit vorheriger „Besteigung“ des Neuen Kaiserbergs auserkoren. 202 rostbraune Stufen hieß es zu ersteigen. Kein Problem, wenn man nicht untrainiert die Treppen hochrennt und nach dreiviertel nach Luft ringend und in den Waden spüren erst einmal „aufgeben“ muss ;-). Hier heißt es kontinuierlich Schritt für Schritt und dann ist das kein Problem. Och das wäre schön, wenn das bei mir bei Radeln am Berg auch funktionieren könnte, wie beim Berg hinauflaufen. Aber beim Radeln muss ich zwischendurch meist nach Luft japsend Pausen einlegen. Oh, ich schweife schon wieder ab.
Treppe zum neuen Kaiserberg: 202 Stufen
Oben auf ca. 140 m über NN angekommen, hatten wir einen herrlichen Blick auf den mit EU Mittel angelegten Phoenix See in Hörde (Dortmund). Die Sonne tat ihr bestes umd die Gegend in besten Lichte darzustellen. Das gelang ihr prächtig!
Neuer Kaiserberg vom anderen Ufer
Wie es so ist, nachdem Aufstieg folgt der Abstieg – hier im positiven Sinne – und unser Rundgang um den See begann.
In der Ferne, am Kopf des Sees, konnte man schon laute Musik vom heute am Feiertag alljährlich durchgeführten Jeremiasfest der Griechisch-Orthodoxen Kirche vernehmen. Für unsere Ohren war die Musik unvertraut und etwas gewöhnungsbedürftig – und das ist nicht abschätzig gemeint.
Blick vom Kaiserberg
Ein schöner Weg führte direkt am Wasser entlang und bot für alle mit eigener Kraft angetriebene Bewegungsmittel genügend Platz und Raum. Und es war mächtig viel los – zu Fußgehende, Rollerfahrende, Fahrradfahrende mit und ohne sportliche Ambitionen und welche mit Ambitionen aber ohne Können, Skaterfahrende etc Toll diese Mischung.
Phoenix See
Am Kopf des Sees angekommen, überlegten wir nicht lange eine kühle Erfrischung – also Eis – musste her 🙂 Und glücklicher Weise fanden wir auch gleich ein Plätzchen in einer sehr gut besuchten Eisdielen. Die Erfrischung mit dem Eis tat gut und bot für meine Mitlaufenden eine kurze Verschnaufpause 😉
Bei mir gab es Mango- und Joghurt-Eis mit Erdbeeren und ganz wichtig Schlagobers (nein wir sagen Schlagsahne). Lecker und das war ratzfatz weggelöffelt. Wundersam ;-).
Mango+Joghurt Eis mit Erdbeeren und Sahne
Mein Vorschlag mit einem Trettboot den See zu „erforschen“ und ne kühle Runde zu drehen, wurde trauriger Weise im See versenkt. Irgendwie fehlt bei den anderen zwei das Kribbeln fürs Abenteuer oder einfach sie hatten keine Lust. Schade und als ich alleine loswollte, waren alle Trettboote vergeben. Damit war der Tag dann gelaufen – Quatsch mit Sauce – war garnicht so. Spaaaaß.
Kopf des Phoenix See
Das Jeremiasfest überzeugte uns mit seinen kulinarischen Speisen nicht so (wir hattten ja auch gerade das Eis eingeatmet) und der herrliche und relaxte Rundgang wurde fortgesetzt. Was uns etwas stutzig machte, waren die vielen Boote auf dem See. Ja, ihr denkt nun See und Boote – ganz normal, und fragt euch oder auch nicht, was ist da so ungewöhnlich? Tick, Tick, Tick…Der See hat weder Zu- noch Ablauf. Also mußten die Boote irgendwie herangeführt worden sein und wer nutzt diese auf so einem kleinen See. Fragen über Fragen, die unbeantwortet bleiben werden. Aber das können wir ab, Unwissend auch weiterzugehen.
Ich genoss die Runde – es war so schön beruhigend und die Seele konnte baumeln, wohin diese wollte 😉 Zum Schluss der Runde hieß es noch einmal halb über den Ksiserberg vom Anfang zu laufen. Klugscheißer (liebevoll), dieses Mal nicht ich!, wollten nicht die rostbraunen Treppen wieder nehmen, sondern einen „leichteren“ Weg wählen? Und jetzt komm ich als Besserwisser ins Spiel, dass es den einfacheren Weg nicht gab, war mir vorher schon bewusst- hat aber Keiner drauf reagiert…Mussten wir halt per Trampelpfad und steilerer Stelle den halben Berg erkraxeln. Is so, war so…
Am Parkplatz wieder angekommen, freuten sich zwei Mädels im Audi, die uns eilig über die herunter gelassene Fensterscheibe anquatschten, dass sie unseren Parkplatz abstauben konnten. Beim Zurücksetzen ihres Fahrzeuges achteten sie eher aber darauf, dass ja sich keiner dem Stellplatz wegschnappte als auf den anderen in die Parkfläche einfahrenden Verkehr. Da hätte es gut knallen können. Aber zum Glück nichts passiert!
Wie es mit dem Florian weitergeht und wer ist das überhaupt und was es mit dem Brutkasten auf sich hat, erzähle ich ein anderes Mal (hoffentlich, wenn ich es nicht vergesse…)