Zweiter F1-Tag am Red Bull Ring – 27.6.2026

Wie frisch aus dem Ei gepellt und nach einem leckeren Frühstück – mal Essentiell mal ausgiebig – je nach Person – ging es etwas „verspätet“ los zum zweiten Abenteuer-Spieltag an den Red Bull Ring. Wir haben aber allerdings überhaupt keinen festen Terminplan – daher konnten wir gar nicht verspätet sein 😉 Heute Trödelei hier, gestern woanders 😉

Der Verstappen Fan

Auf der Stecke war jetzt nichts essentielles außer die Vorfreude auf den zweiten Tag. Das heißt es lohnt sich auch nicht wirklich darüber zu schreiben…

Strecke zum Red Bull Ring

Generell konnten wir feststellen, dass schon wesentlich mehr los war im Ort Spielberg als tags zuvor zur Training-Session. Mehr Fahrzeuge, mehr Radfahrer, mehr Leute – aber unser Fahrer The Transporter hat uns wieder gut zur Strecke gebracht. VIP P4 Parken war wieder das Ziel, wobei ich mich am Abend fragen werde, warum VIP Parken.

Auf jeden Fall hatten wir uns heute ganz fest vorgenommen, unser mitgebuchten, klimatisierten Shuttel-Bus zu benutzen. Also sind wir zunächst zum mit Paddock Club markierten Bereich gelaufen und haben uns zu den anderen Wartenden hinzugesellt. Vor unseren Augen fuhren leider zwei Shuttle Busse weg und dann ging das Warten los… Aber irgendwie tat sich dann nicht mehr. Zwar kamen ständig Shuttles für die mit Heli-Anreisenden aber nicht für uns 🙁

Und nach 15 min verlor der Joshi-X zuerst die Nerven und schlug vor, wieder zu laufen. Dem Vorschlag schloss sich dann auch die Partnerin von The Transporter an – in Widerspruch zu The Transporter – der zurecht missgestimmt (ein bisserl auch auf uns) mitlief. Zunächst gings flott – doch dann kam die Rache. Ca. 200 m vor dem Einlass stoppte der Menschstrom – Stau vor dem Security Check bei schon zu dieser Zeit unmenschlicher Hitze. Das trug natürlich nicht zur Stimmung bei. Langsam, sehr langsam schob sich die Menschenmasse nun Schritt für Schritt voran. Die Vorstellung, das wir mit unseren speziellen Tickets uns etwas vorbeimogeln können, verlief schnell im Sande. So mussten wir das Prozedere des Checks der Taschen (heute ohne Verluste) über uns ergehen lassen. Die Stimmung war dadurch am eisigen Tiefpunkt an diesem Tag angelangt – aber nicht lange – und die Hitze brachte die Stimmung schon bei der F3-Sprintrennen wieder ans kochen. Das muss die Freundschaft auch mal aushalten. Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht. Und Sonntag zum Rennen warten wir auf den Shuttle – sicher!

Nach der F2-Session haben wir uns dann für die Track-Tour am Nachmittag vormerken lassen – ab 13:40 Uhr gabs die Information – ob, wie die freundliche Service-Mitarbeiter am Experience Stand sagte, wir im Lotto gewonnen haben, also ein Ticket für die Track Tour für 15:10 Uhr erhalten haben. Ergebnis schon mal vorweg genommen: Joshi-X = ja, The Transporter und Partnerin = nein. 🙁 Mist! Ich bekam aber die „Erlaubnis“ von den Zweien später dann alleine auf die Track/Truck-Tour (meine zweite ) zu gehen. Da es noch eine zweite Tour – 17:10 Uhr – an diesem Tag gab, zum Glück kein Problem – dafür meldete sich dann The Transporter gleich an und musste dann bis 15:40 Uhr zur Entscheidung warten. Ja, das hat geklappt und ich war so frech mich auch anzumelden und bekam auch wieder ein Pass – ein Sticker. So konnten wir dann später gemeinsam noch einmal auf die Strecken-Fahrt gehen. Schön 🙂

Zwischenzeitlich war dann viel los, das Qualifying zum Porsche-Mobil1-Rahmen-Rennen lief und die Formel 1 absolvierte zwischen 12:30 Uhr – 13:30 Uhr die 3. Training Session – letzte Vorbereitungen und Abstimmungen zum Qualifying für das Rennen am Sonntag.

Die Hitze drückte ganz schön auf der Terrasse des 1. Stocks des Paddock Clubs und Erfrischung musste her. So machten wir uns über die Club Lounge im 1. Stock – heute mit Live-Saxofon-Solist zu bekannten Popmelodien- und lecker Eis und Pizza – auf zu unseren reservierten Plätzen im F1 Experience Club zu gehen. Jedoch konnten wir die Partnerin von The Transporter nur sehr schwer loseisen, da sie die Stimmung mit dem Saxofon-Spiele sehr gut fand und richtig mitgroovte. Daher verweilten wir erst noch ein wenig in der Club Lounge bevor es lecker Essen und Getränke am Tisch 18 gab.

Erfrischung

Angekommen, trafen wir auch wieder unsere Tischnachbarn aus den USA. Es fand sich wieder gut, sie hatten schon genügend Sparkling Water geordert und wir konnten unseren ersten Durst stillen. Essentechnisch wurden auch heute wieder sehr viele Köstlichkeiten und Spezialitäten aufgetischt – wobei es heute doch mehr Fisch- und Pliz-lastig war. Ich entschied mich für ein Rinderfilet, mit Klos und leckerem Rahmgemüse und als zweites auf Empfehlung einen Miniburger – mit Kobe-Rind und Entenleber. Das war auch lecker nur die Mayonnaise war mir etwas zu scharf und der Rotkohl-Salat zu knoblauch-lastig. Das „oberhammer“-mäßige Highlight war heute aber die Nachspeise – Mango-Sorbet in einer Mango-Frucht und ein sau-leckeres Schokoladen-Küchlein mit flüssigen Kern. Wirklich spitzenmäßig und super-schokoladig :-). mmmh…schwärm

Lecker, lecker, lecker

Das F2 Sprintrennen ab 14:15 Uhr verfolgten wir zunächst von der Terrasse des F1 Experience Clubs im 2. Stockwerk bevor wir für eine bessere Sicht und Akustik wieder in die Nähe der Ampel der Pitlane in den ersten Stock wechselten. Hier wollten wir auch dann Präsent sein, wenn das Qualifying der F1 16:00 Uhr starten soll.

Ich lies die zwei dann alleine und ging auf meine 2. Track-Session. Eine Runde um den Rad Bull Ring auf einem LKW. Eigentlich wollte ich mich mal nur auf die Strecke konzentrieren und keine Fotos machen – das Gegenteil war der Fall – ich glaube noch mehr Fotos als bei der ersten Runde wurden am dem virtuellen Film meines Smartphones abgelichtet. Man ist dem Irrglauben verfallen, dass man sich das jemals alles wieder anschaut ;-). Aber man hat Millionen Bytes irgendwo gesichert und wahrscheinlich noch tausende Male zur Sicherung abgelegt. Auf jeden Fall war die Track-Tour wieder ein Zäpfchen für den schon bis zu diesem Zeitpunkt überwältigenden Tag.

1. Track Tour 27.6.
1. Track Tour 27.6.
1. Track Tour am Ssmstag
Track-Tour
1. Track-Tour 27.6.

Nach der Runde war garnicht viel Zeit bevor das F1 Qualifying starten muss. Daher wurden wir auch freundlich, aber bestimmt aus der Pitlane wieder rausgeworfen. Meine Mitreisenden warteten schon auf der Terrasse des ersten Stocks um dem Start entgegen zu fiebern. Kurze Zeit später gings dann auch mit der 1. Session (noch alle Fahrer) los.

F2 Bolide

Zunächst drehte nur Cadillac einsame Runden – diese waren in zwei Training-Sessions Verursacher von Roten bzw. Gelben Flaggen, das sie auf der Strecke stehen blieben oder überhitzt nur sehr langsam in die Pitlane zurückkehren konnten. Wie erwartet, dominierte sowohl die erste Session (Reduzierung auf 16) als auch die 2. Session (Reduzierung auf 10) Mercedes insbesondere Antonelli, was The Transporter aber auch vor Allem die Partnerin erfreute. Verstappen riskierte in Session 2 ein Rausfliegen und fuhr keine zweite Runde – und wurde gerade mal so – 10. Puh, das war knapp. Hamilton fuhr souverän zum 3. Platz in der 2. Session.

Track Tour 1 und 2 am Samstag
Track Toue 2 am Samstag

Nachdem viele schöne Bilder und Videos gemacht waren, wechselten wir dann wieder in den Experience Club, wo zur Überraschung schon alles Essen abgebaut war. Naja gabs eben nur was zu trinken…Das tat gut, bei dem überhitzten Wetter sich mal im klimatisierten zu erfrischen bevor ich wieder zur finalen Session auf die zum Experience Club gehörenden Terrasse wechselte.

Zunächst zahlte sich die Strategie von Verstappen aus und er fuhr mit 1,06.04 eine neue Bestzeit. Doch wurde schnell von Antonelli und Russel mit der gleichen, aber aufs tausendstel besseren Zeit geschlagen. Hamilton im Ferrari wartete noch ab und grif in den letzten 5 min der entscheidenden Session erst ein. Leider verlor Verstappen sein Auto und knallte in der letzten Runde in die Reifenstapel. Das Ergebnis:

  • 1. Russel (Mercedes) – wurde noch untersucht – da Verdacht unter gelber Flagge – aber von den Rennkommissaren wurde der 1. Platz bestätigt
  • 2. Leclerc (Ferrari)
  • 3. Hamilton (Ferrari) – freute The Transporter
  • 4. Antonelli (Mercedes) – die Partnerin war nicht so erfreut – hat auf 1. Platz gehofft. Durch Verstappen und gelbe Flagge aber zu nichte gemacht
  • 5. Verstappen (Red Bull) – das freute mit einem weinenden Auge Joshi-X
  • und weitere 😉

Nach dem Qualifying stand dann die nächste Track-Runde für uns auf dem Programm. Noch einmal, meine 3. Runde, auf dem Red Bull Ring. Danach folgte ein ausgedehnter Pitlane-Walk. So konnte noch einmal mehr F1-Duft geschnuppert werden und wir kamen wieder etwas näher an die F1-Boliden heran. Die Partnerin von The Transporter entdeckte dann noch Joko und Klaas, mit denen ich gar nichts anfangen kann – da war die Aufregung groß – legte sich dann aber auch recht schnell wieder. Und dann wurden wir freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, das der Paddock Club schon geschlossen hat, als wir vom Pitlane Walk noch ein Getränk nehmen wollten. 17:30 Uhr war Schluss – schade. Hätten uns gern noch etwas hingesetzt und was getrunken. Aber so ist es.

2. Track-Tour Samstsg
2. Track-Tour Samstsg
2. Track-Tour Samstsg
2. Track-Tour Samstsg

Nun ging es auf den Heimweg – aber dieses Mal „standesgemäß“ nicht zu Fuss sondern wie es zur Buchung dazugehört mit dem Shuttle – natürlich klimatisiert 😄. Nur ein paar Minuten warten. Toll.

Aber das doofe Ende kam noch – aber nicht bei der Veranstaltung sondern durch die nicht so ideal agierenden Security Leute – die keine Autos mehr vom Parkplatz abfahren lassen haben. So bildete sich ein langer Stau auf dem Parkplatz und eh wir dann losgekommen sind, vergingen lange Minuten. Zum Glück das wir im klimatisierten Auto von The Transporter saßen. Als es dann losging, mussten wir einen langen Umweg in Kauf nehmen.

St. Johann am Tauern – Restaurant war zu – nächstes
St. Johann am Tauern – Kirche

Aber das wiederum war gut, da die Rückstrecke landschaftlich sehr schön war und wir auch noch eine Möglichkeit für eine Einkehr gefunden haben – letztendlich fanden wir das Draxlerhaus / Hohentauern.

Draxlerhaus Hohentauern (bis 21 Uhr)

Zwar etwas skeptisch – eine Neueröffnung – das Essen war gut aber hochpreisig und wir hatten die Befürchtung das Menü zu bekommen statt – da wir Vorspeise, Gruß aus der Küche unseren Hauptgang und noch ein Dessert bekamen – aber nein: alles regulär und dann war auch der Preis in Ordnung :-).

Auf dem letzten Stück bis zum Hotel haben wir noch in Liezen getankt – für 1,689 und hätten fast einen Hirsch angefahren- Glück gehabt.

Ein toller Tag ging zu Ende – spitzenmäßig – Morgen geht’s früher raus – wir erwarten am Renntag, dass noch mehr los ist als heute

Erster F1-Tag in Spielberg (Freitag, 26.6.2026)

Super präpariert sind wird am Freitag,26.6., vom Hotel in Hinterstoder nach Spielberg aufgebrochen.

(c)(R) Google Maps – Strecke nach Spielberg
Red Bull Bulle am Ring

Kurz vor 10 Uhr waren wir dann vor Ort. Bisher wusste ich nichts, auch nicht was heute geplant war, wo wir sitzen werden etc. Ich wusste aus den Reiseunterlagen, dass The Transporter den Vip Parkplatz 4 gebucht hatte, aber nicht, was dies bedeutete: das wir dort den Parkplatz hatten, hieß, dass wir durch sämtliche Polizei-Checkpoints fahren durften und den Parkplatz genau vor dem Haupt-Eingang hatten und somit nicht in der Hitze, wie viele andere, lange Laufwege zurück legen mussten.

Vip Parken P4
Red Bull Ring

Für morgen haben wir es dann noch besser. Aber zu diesem Zeitpunkt hielt sich The Transporter und Partnerin noch mit Infos zurück. So liefen wir zum Eingang los. Kurz vorher bekamen wir die Tickets – zwei Karten an Schlüsselbändern. Ich achtete gar nicht auf diese und lies mich durch die Security überprüfen und checken – ich musste mein Mückenspray zurücklassen – nicht erlaubt – zum Glück hatten sie das Sonnenspray nicht entdeckt. Wir kamen gut durch den Check.

Nun ließ The Transporter nebenbei das Wort „Paddock Club“ fallen und erkundigte sich über den Weg dorthin.  Nach etwas hin- und her hatten wir diesen gefunden. Mir war aber noch immer nicht klar, warum.

Erst als The Transporter meinte, nun checken wir in den Paddock Club ein – viel aller Glauben von mir ab und ich schaute auf die Tickets. Der Kerl hat das getan und hat Paddock Club Tickets besorgt. Wer Formel 1 Rennen kennt, weiß, dass dies ein besonderer Vip-Bereich mit vielen Vorzügen ist.

Nych dem Eingang in den Paddock Club

Ich konnte es nicht fassen und ein paar Tränen kullerten mir übers Gesicht und ich war ein wenig benommen, war fassungs- und regungslos. Wie im Traum und ich war noch gar nicht in der Lage mich richtig zu freuen. Das musste erst einmal sacken!

Coole Freunde – unfassbar. Wir umarmten uns nach dem Eintritt und dann bekamen wir noch die volle Ladung: wir waren im Paddock-Club, hatten einen Tisch im F1-Experience-Bereich und alles Essen, Trinken etc. waren inkludiert. Und wir mussten nicht auf einer dachlosen Tribüne ohne Sonnenschutz oder einem der Hügelplätze sitzen, wie von mir eigentlich gedacht. Denn ich wollte Camping-Stühle und Sitzkissen mitnehmen – was aber The Transporter verneinte – brauchen wir nicht – jetzt wusste ich, warum. Vollklimatisierte Räume erwarteten uns – ein Träumchen bei den Temperaturen

Zu diesen Tickets gehören aber noch weitere Vorteile, so dass wir auch die Pitlane besuchen und per Truck die Strecke abfahren können – was wir dann gleich auch zur Mittagszeit gemacht haben.

Zuvor haben wir uns im Paddock Club etwas umgesehen und mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht. Unser Tisch im F1 Experience Club hat heute, und wahrscheinlich auch die nächsten 2 Tage, die Nummer 18 und ist im und ist für uns mit Vollservice reserviert. Den Tisch haben wir dann aber erst nach der Runde auf dem F1-Ring aufgesucht.

Plan des Paddock Clubs

Die Truck-Runde war dann das erste von vielen Eindrücken und Highlights. So konnten wir auf der Ladefläche eines LKWs die Runde auf dem Red Bull Ring hautnah kennenlernen. Zusätzlich erhielten wir Informationen und Details zur Strecke im Interview Format mit einem ehemaligen Rennfahrer. Eine heiße Runde im doppelten Sinne: heißes Wetter + tolles, heißes Erlebnis. Grinsen im gesamten Gesicht machte sich breit und die Kamera glühte vor Bildern und Videos, die wir von der Strecke „schossen“

Track Tour, die erste 🙂
Truck Runde auf dem Ring
Truck-Runde

Nach der Truck-Runde, die wir wahrscheinlich noch einmal wiederholen, durften wir uns in der Pitlane und den Garagen-Bereichen umsehen. Hier konnten wir den ein oder anderen Blick auf den einen oder anderen F1-Boliden und die Arbeit der Mechaniker werfen. Teilweise wurden die Reifenwechsel mehrfach geübt – ganz schön laut – aber total begeisternd.

Pitlane
Red Bull Bolide
Pitlane
Pitlane

Dann hieß es die Reserven wieder auffüllen – die ganze Zeit in der Hitze in der Pitlane – hatte uns sehr durstig gemacht und wir freuten uns auf ein kühles Plätzchen an unserem reservierten Tisch.

Angekommen erwarteten uns leckerste Speisen, alle Art von Getränken – alles, was das Herz begehrte. Wir mussten nur bestellen. :-). Ich holte mir zunächst leckeres Rinderfilet und als zweite Portion dann super-leckeres Spannferkel mit schön gebratener Kruste. Sonst esse ich die Kruste nicht – die war aber so zart und fein – das konnte ich nicht liegen lassen.

An unseren Tisch gesellte sich dann eine Familie aus den USA, mit der wir ins Gespräch kamen und uns über Formel 1 austauschten. Sehr nett und freundlich – aber ich merkte schnell andere Preisklasse als wir – bei denen stand so ein Paddock-Besuch standardmäßig auf dem Plan – bei uns wird dies wahrscheinlich ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis werden. Fast ein wenig größer als der Olympische Moment in Vancouver auf Grouse Mountain.

Aber es ging auch sportlich zu – interessant waren die zwei Training-Sessions der F1 – ganz anders als zu Hause vor dem Fernsehen – hier total hautnah dran – nicht nur visuell sondern auch akustisch. Gut, dass im Package (das The Transporter zusammengestellt hatte) auch ein paar Ohrhörer zum Schutz dabei waren. Zwar war ich erst nicht begeistert, weil diese nicht richtig funktionieren wollten, aber später hatte ich es hinbekommen und das war eine Wohltat – da die Motorengeräusche schon recht laut sind. Top! Und unser Gehör ist uns schon wichtig.

Ferrari
Pitlane aus dem F1 Experience Club

Auch die Sessions der Formel 2 und Formel 3 verfolgten wir aus den unterschiedlichen Etagen des Paddock Clubs – mal näher, mal etwas entfernter und wenn die Sonne uns draußen zu heiß war, zogen wir uns an unseren Tisch im F1 Experience Club zurück. Diese Kombi an Eindrücken und Genießen machen es zu einem ewigen Highlight und es ist erst der erst Tag von dreien.

Gut ist auch – so kommt auch etwas Rivalität zu Stande – das jeder von uns dreien einen anderen Fahrer / Team supportet. The Transporter ist seit je her – Mercedes und Hamilton Fan – so musste er das Team wechseln und ist jetzt auch quasi „Ferrari-Fan“. So passierte es auch, das The Transporter Aufnahmen von Mercedes machte und dachte Hamilton erwischt zu haben. Ein Hinweis von mir, dass er dafür Ferrari beobachten muss – war dann für ihn eine eher etwas unangenehme Situation, dass er sich vertan hatte. nicht schlimm passiert, wenn man jahrelang auf Mercedes-Autos geachtet hat. Die Partnerin von The Transporter ist ebenfalls Mercedes Fan – „schwärmt“ aber für Antonelli. Und ich – war und bin eigentlich Schumacher Fan, der immer noch größte Rennfahrer aller Zeiten auch wenn Hamilton alle Rekorde fast gebrochen hat. Im aktuellen Rennzirkus freue ich ich und supporte Verstappen – ein Niederländer eben 😉 .

Walk der Legenden
Red Bull in der Pitlane

Damit man auch sieht, welches Team oder welcher Fahrer unterstützt wird, wurden nun Kopfbedeckungen gekauft: Mercedes in der aktuellen Farbe „Türkis-/Petroleum-Ton“, Ferrari-Rot mit der Nummer 44 für Hamilton und eine blau Red Bull Kappe mit der Nummer 3 für Verstappen. Die Mercedes und Ferrari-Kappe wurde sofort eingeweiht und aufgesetzt. Ich bin noch beim Überlegen, was ich mache – als Sammelobjekt behalten und nicht aufsetzen oder für das Rennen am Sonntag doch verwenden. Ich werde es euch mitteilen 😉

Dann näherte sich ein langer Tag auf der Rennstrecke dem Ende. Nach einem letzten Stück Pizza und einem leckeren Kaiserschmarrn verließen wir gegen 18:30 Uhr die Rennstrecke mit dem Besuch im Red Bull Ring Fanshop um noch ein Magnet und das offizielle Rennplakat abzugreifen – was wir auch erfolgreich erstehen konnten.

Nach ca. 1,5 stündiger Fahrt sind wir wieder in Hinterstoder angekommen und ließen den Abend in einem kleinen Lokal mit ein paar kleinen Speßen ausklingen.

Eine super erster schöner Tag war zu Ende. Vielen Dank – tolles Erlebnis – unvergesslich und morgen geht es ja weiter unglaublich. Dann hat man den Blick bestimmt auf andere Details – nach dem ersten Tag der Überwältigung.

Reiseunterlagen Spielberg F1 Grand Prix & Roadtrip Experience

📍 Do., 25.06.26 – Tag 1

Wohin geht’s eigentlich?
Die Unterkunft befindet sich in der Ortschaft Hinterstoder im Explorer Hotel.

​Da ich die Unterkunft mit dem Heli-Shuttle nicht nehmen sollte 😉 liegt diese knapp 1,5 h entfernt von der Rennstrecke.

Wir werden dort dann vermutlich 😉 Donnerstagabend, 26.06.2026, ankommen. Verpflegung gestalten wir dann flexibel während der Fahrt oder / und dann vor Ort. 🙂
Zudem ist noch ein kleiner GAS-Tankstopp unterwegs geplant.

​🏎️ Fr., 26.06.26 – Tag 2

Die genauen Uhrzeiten stimmen wir noch gemeinsam ab. The Transporter empfiehlt gerade am ersten Tag eine zeitige Ankunft an der Rennstrecke, damit wir uns eine gute Übersicht verschaffen können.

​Frühstück im Hotel und anschließend Fahrt zur Rennstrecke Red Bull Ring Spielberg.

Ab ca. 9:45 Uhr wäre dort geöffnet. Unterschiedliche Bereiche haben dort auch verschiedene Öffnungszeiten.

​Neben diversen Veranstaltungen, Events und weiteren Rennen vor Ort findet dort

  • von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr das 1. Freie Training und
  • von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr das 2. Freie Training der Formel 1 statt.
  • Ende ca. 18:30 Uhr.

Verpflegung findet vor Ort statt.

​🏎️Sa., 27.06.26 – Tag 3

​Frühstück im Hotel, anschließend Fahrt zur Rennstrecke

  • 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr: 3. Freie Training der Formel 1.
  • 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Qualifying der Formel 1.
  • ​Ende ca. 17:30 Uhr.

Verpflegung vor Ort.

🏁 So., 28.06.26 – Tag 4

Frühstück im Hotel, anschließend Fahrt zur Rennstrecke.

  • 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr: Drivers Parade.
  • 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr:Großer Preis von Österreich 2026 – DAS RENNEN 🏆
  • ​Ende ca. 17:30 Uhr.

Verpflegung vor Ort.

📍 Mo./Di., 29./30.06.26 – Tag 5/6

  • ​Zur freien Verfügung.

📍 Mi., 01.07.26 – Tag 7

  • ​Abreise nach Erfurt

April, April 2024 – der weiß nun wirklich, was ich will!

Hamburg, Rio, Tokio – nein soweit geht es nicht aber Gießen, Köln, Kittlitz, Dortmund…

Der April wird ein Road-Trip-Monat – das kann ich jetzt schon sagen. Ein Highlight nach dem anderen folgt Woche für Woche und fast immer auch an einem anderen Ort. Es kann also nicht langweilig werden.

Zunächst startet der April gleich mal mit Ostermontag und vorher noch schnell mit der Sommerzeit. Übrigens…. Wie immer erfolgt die Umstellung am letzten Wochenende des März.

Und wie ist die Regel? Im Frühjahr stellt man nach dem Winter die Gartenstühle VOR das Haus um wieder Draußen zu sitzen – also wird die Uhr 1 h vorgedtellt – eine Stunde weniger Schlaf. Im Herbst wiederum (am letzten Oktoberwochenende 26. zum 27.10.) stellt man die Gartenstühle wieder zum Schutz vor Kälte und Nässe ZURÜCK ins Haus – also die Uhr wird um 1 h zurückgestellt – eine Stunde mehr Schlaf….

Ostern verbringe ich dieses Jahr mit meinen Lieben in Hessen – nahe Gießen – so ist man beisammen und keiner ist alleine. So macht Ostereiersuchen auch mehr Spaß.

Dann geht’s für eine Woche nach Hause – einige Präsenztermine auf Arbeit und Privat stehen an und wichtig der Friseurbesuch 🙂 . Um gleich am darauffolgenden Wochenende wieder in Gießen aufzuschlagen. Hier werde ich sicherlich mein Rad mitnehmen, damit das Training nicht in den Hintergrund gerät. Ende April steht ja noch etwas größeres an.

Aber zurück: gemeinsam mit Brüderchen (sein Geschenk von mir im letzten Jahr) geht’s dann für eine 3 Tages-Reise nach Kölle. Dort steht nach FFM für uns das zweite Depeche Mode Konzert der Memento Mori Tour an. Dieses Mal am 8.4. in der LANXESS Arena. Als langjähriger Fan freue ich mich schon mit Brüderchen gemeinsam, er war ja auch daran „Schuld“, dass mich DM schon so lange bekleidet, das Konzert abzufeiern und hoffentlich sonnige Tage in Köln zu verbringen. 🙂

FFM, 30.06.2023

Nachdem Konzert – ich hoffe, die Zeit bleibt etwas stehen –  werde ich den Rest der Woche in der Nähe von Gießen verbringen. Hier und da schöne Stunden verleben und auch neben der Arbeit (HomeOffice) auch ein wenig hilfreich tätig werden. Am Wochenende gesellt sich dann noch die Mitreisende der schönen und genialen Kanada-Wohnmobil-Tour von 2022 dazu und es wird bestimmt ein lustiges und schönes Wochenende (13./14.4.).Ddann heißt es erst einmal wieder Abschied sagen und Berlin hat mich für eine Woche wieder.

Naja und gleich am Freitag, den 19.4, bin ich schon wieder auf Achse – Ziel Kittlitz bei Lübbenau. Dort habe ich ein Tiny-House bis Sonntag gemietet. Zwei Hintergründe: 1. – am 20.4. steht der Spreewaldmarathon mit der 200km Strecke an. Bis dahin muss ich das Training noch etwas anziehen – Ziel ist: die Strecke zu schaffen (kein Tempo, keine Zeit). Wenn es so klappt, wie letzten November, 220km in ca. 9h bin ich total happy.

Spreewaldmarathon 2023 / Start Burg, 150km
(c)(R) komoot.de – Ähnliche Strecke Marathon 2023

2. Grund: Probieren, wie es sich so in einem Tiny-House lebt. Das wäre, so glaube ich, total etwas für mich. Mal sehen – ich werde berichten.

Das war es mit dem diesjährigen April aber noch nicht. Gestartet wird die 200er Strecke in Lübbenau.

Vom 29.4. bis 2.5. geht es von Berlin wahrscheinlich über Gießen nach Witten. Dort habe ich ein Haus angemietet, um in der Nacht vom 30.04. zum 01.05. bei der Mayday in Dortmund richtig abfeiern zu können. Ich hoffe, dass mich ein paar Familienmitglieder begleiten können. Es wäre zu schön, wenn es klappt und es eigentlich das Weihnachtsgeschenk des letzten Jahres für die Family gewesen. Aber die Welt dreht sich weiter und so einfach ist das alles nicht. Immo ist die Lage noch etwas ungewiss.

(c)(R) mayday.de

So dann wäre der April zu Ende und es geht wieder nach Hause und etwas mehr Ruhe kehrt wieder in das Alltagsleben ein…

Aber jetzt gilt erst mal – lasset die Spiele – den April – beginnen. Ich freue mich schon…

14. Schneeglöckchen-„Lauf“ und mein Erster

Heute habe ich mich auf den Weg nach Ortrand gemacht, um das erste Mal an der Jedermann-Veranstaltung „Schneeglöckchen-Lauf“ teilzunehmen – natürlich nicht in der Disziplin Laufen sondern „Radeln“.

Als ich mich im vergangenen Jahr angemeldet hatte, war die Idee, diese Strecke als Einstieg in die Saison zu nutzen. Nun bin ich dieses Jahr glücklicher Weise, nach viel Regen im Januar, schon seit Mitte Februar auf der Straße unterwegs und habe den ein oder anderen Kilometer schon hinter mich gebracht – yeh. Na ja die Ambitionen waren eigentlich größer, aber immerhin habe ich nicht wieder erst im März losgelegt. Um zum Punkt zu kommen, ich hatte mir die 70km Tour ausgesucht; im Nachhinein hätte es auch die 110 km sein können…

(c)(R) strava.com – Strecke 70km Schneeglöckchen-Lauf 2024

Auf jeden Fall war ich von der guten Orga. und des Drumherum schon beim Ankommen begeistert. Ausgewiesener Parkplatz, Wegstrecke zur Anmeldung war gekennzeichnet, die Leute bei der Anmeldung und auch davor waren hilfsbereit, freundlich und gut gelaunt – was man vom Wetter nicht sagen konnte.

Tage zuvor war es schon an den Aussichten ersichtlich, dass es keine Sonnen-Fahrt werden würde. aber die Hoffnung stirbt ja immer am Schluss und der Wetterfrosch irrt sich auch manchmal. Die beste Wettervorhersage ist der Blick aus dem Fenster. Dies stimmte an diesem Morgen nicht – denn da frohlockt die Sonne und blauer Himmel als ich in Berlin losfuhr. Je näher ich Ortrand kam, waren aber schon die Regenwolke im Anmarsch. So wie vorausgesagt, kam es auch – neben kräftigen Wind und Wind-Böen, vor allem von der Seite, mischte sich immer mal wieder Regen und leichter Graupel ins Wettergeschehen ein. Zum Glück war der Start und fast die Hälfte der Fahrt mit ohne Regen.

(c)(R) Wetter-Radar: Wind

Dafür blies der wind ein ganz schöne Kante und so zog sich schnell das Feld in die Länge und machte es schwer die richtige Gruppe zum Mitfahren zu finden. Die einen waren zu schnell, die anderen wiederum dann zu langsam für mich. so blieb Nichts anderes übrig, als zunächst alleine im Wind zu fahren. Das zehrt an den Kräften – aber zum Glück nicht lange – und ich konnte zur ersten Verpflegungsstelle einen Sportfreund finden, der ungefähr mein Tempo fuhr. Eigentlich war er etwas schneller als ich, ich konnte mich aber anhängen. Und so fuhren wir tapfer – da jetzt der Regen einsetzte – aber der Wind nachließ -dem Ziel in Ortrand wieder entgegen.

(c)(R) strava.com – Schneeglöckchen-Lauf 70m Strecke

Manch steilerer Anstieg brachte mich zwar etwas außer Puste, aber insgesamt, war es eine sehr schöne Strecke zum Fahren. Wenn ich mal von den 4 kurzen Kopfsteinpflaster-Abschnitten absehen, war die Strecke in guten, solidem Zustand mit nur wenig Schlaglöchern (ja die hatten es in sich).

Ich werde wahrscheinlich mich für das nächste Jahr wieder anmelden – es hat eine ganze Menge Spaß gemacht und neue Rad-Fahr-Kollegen habe ich auch kennengelernt – so soll es sein.

Nächster Höhepunkt im „Rennkalender“ 2024 ist dann der Spreewald-Marathon Mitte April – zum ersten Mal mit der 200er Strecke….
siehe: Mein Tourenplan für 2024