Falsche Badehose und Sprung ins Wasser

Der zweite Tag in Belgien begann toll – ein gutes Frühstück in unserem Hotel nahe dem Grand Place und der Vorfreude auf einen schönen Tag im Aqualibi nähe Wavre  zauberten ein Lächeln auf Gesicht und Stimmung. Nach dem wir uns aus dem engen Parkhaus unseres Hotels befreit hatten, machten wir uns auf die „lange“ Reise … „Falsche Badehose und Sprung ins Wasser“ weiterlesen

Der zweite Tag in Belgien begann toll – ein gutes Frühstück in unserem Hotel nahe dem Grand Place und der Vorfreude auf einen schönen Tag im Aqualibi nähe Wavre  zauberten ein Lächeln auf Gesicht und Stimmung.

Nach dem wir uns aus dem engen Parkhaus unseres Hotels befreit hatten, machten wir uns auf die „lange“ Reise nach Wavre. Ca. 30 km südlich von Brüssel. Warum Wavre? Ja, dort ist das Aqualibi. Die Fahrt war kurzweilig und ging recht schnell, wobei der Verkehr in der Brüsseler Innenstadt nicht zu unterschätzen ist. Aber wer in Berlin,  Frankfurt oder ähnliches zurechtkommt, dann passt es auch hier.

Beim Aqualibi angekommen wurden wir auf einem riesigen Parkplatz auf einen Stellplatz eingewiesen – warum weiß ich nicht – war genug Platz und danach verschwanden die Einweiser auch wieder. Naja – Tasche gepackt, Eintrittskarte zurecht gelegt und los ging es den ca  300m Weg zum Eingang.

Aqualibi Wavre

Der Eintritt funktionierte gut und wir zogen uns in den Umkleiden – wie Mann und Frau das so macht😁. Ich war als erster fertig und wollte mich schon mal ein bisschen umblicken. Weit kam ich nicht, weil ich von einem Badeaufseher – na klar erst in Französischen – na klar – was ich aber nicht verstanden- und dann in Niederländisch und zuletzt in Zeichensprache – darauf hingewiesen wurde, dass ich nicht ordnungsgemäß gekleidet sei und Badeshorts nicht erlaubt sind. Als mein Mitfahrer aus der Kabine kam, dachte er ich mach wieder mal einen meiner Scherze und wollte schon losmarschieren. Dann merkte er, dass es kein Witz war….

Wir zogen uns wieder an und gingen zum Check In zurück. Dort bot man uns an, entsprechende eng anliegende Slips oder Pants doch zu kaufen, um Eintritt zu erlangen. Diese waren so hässlich und für einmal anziehen jeweils 30 € nochmals zu investieren – nee darauf hatten wir keine Lust. Ich habe die Stornierung gefordert, dass wurde gemacht und zogen wir wieder von dannen. Die Entschäuschung stand uns ins Gesicht geschrieben, obwohl dies mein Mitfahrender immer mit einem Lächeln übertünscht. Aber ich weiß ihn zu lesen, auch wenn er nicht mit der Sprache so richtig rausrückt.

Sch…drauf – wir lachen das Beste draus, war unser Motto nun. Idee Suche nach einem Badesee oder ähnliches…

Gesucht, gefunden und das Wetter war auch einigermaßen gut. Auto geparkt, Taschen genommen und die 300 m losmarschiert – kommt uns bekannt vor oder? Am Badesee gab es ein Restsurant, durch das man durchgehen nussig, um zum See zu gelangen. Dort auch wurde dann „abkassiert“:  die dortige Servicekraft sagte dann in gebrochenem Englisch – da das Französisch nicht zu verstehen war – 10 Euro. Ich kramte diese aus dem Portemonnaie und wollte es der Servicekraft geben als sie mit dem Finger zeigte, jeweils 10 €. Ich blickte meinen Mitfahrenden an und damit es ein schöner Tag blieb – willigten wir ein und bezahlten die 20 €. Dafür bekamen wir auch ein rotes Bändchen zur Markierung – wie Schäfchen in der Herde.

Jetzt kommts: anfangs waren wir ganz alleine und zur Mittagszeit saßen im Restaurant so 30 Leute und wir waren wie im Zoo im Gehege die Anschauungsobjekte. Aber das machte uns nichts. Wir suchten uns im Schatten ein Plätzchen und ließen  uns gut gehen, u. a. den mitgebrachten SüßKram und zwei drei Partien Stadt, Land Fluss – mit dem Baden warteten wir zunächst noch etwas ab.

Fremdgehen mit Grün
Nur Rote sind die wahren…

Doch nach einer Stunde musste die Abkühlung her. Und es war herrlich – ein kleiner See, der eher an einen Dorfteich erinnert – aber mit einer Plattform und wir hatten auch noch meine, mit dem Mund aufgeblasene  Luftmatratze in Form einer Haribo Colaflasche dabei. Zwar war es inzwischen etwas bewölkt aber ab und zu blitzte die Sonne hervor und brannte richtig heiß. Das ist mir dann zum Verhängnis geworden, wie sich später am Abend rausstellte.

Abkühlung

Gegen 16 Uhr verließen wir den See und checkten im neuen Hotel ein,  in Wavre ein. Ja, ein solides Hotel – für eine Nacht ok – nur der Fahrstuhl geht nicht – Koffer in 2. Stocken schleppen – nicht so gut. Aber wir haben es überlebt.

Best Western Wavre

Spontan haben wir uns dann überlegt, Bowlen zu gehen und sind bei Abba fündig geworden – bei Waterloo 🤣

2 Runden in der Bowl Factory – einmal hat mein Mitfahrender gewonnen und einmal ich. Beim Airhockey wurde ich dann 9:5 eiskalt abgezogen. Passt 😀

Bowlingbahn Bowl Factory in Waterloo
Bowlingbahn Bowl Factory
Airhockey Bowl Factory

Zum Abschluss des Tages waren wir noch italienisch in Waterloo essen: eine kleine Trattoria mit leckerer Pizza: 4 Stagioni und Pizza mit Brokkoli und Fenchelsalami. Wirklich extra klasse gut.

Brokkoli und Fenchelsalami

Dann gings ins Hotel nach Wavre zurück und ein bisschen Serie schauen, wobei uns schon die Augen zufielen. Noch schnell unter die Dusche gehüpft und da sah ich das kleine Drama – ich sehe aus, wie ein Hummer im heißen Wasser – total rot, trotz Sonnencreme  😬 . Aber es geht noch.

(c)(R) Google maps: Tag 2

Was für ein Start in den Urlaub!

Nachdem wir es uns im Hotel mitten in der City von Brüssel eingerichtet hatten – also auch die Frage zwecks Parkplatz geklärt war – Die etwas günstigere Parkgarage am Hotel war leider voll – ging es auf den ca. 6,5 km Weg zum Atomium. Ein kleiner Schreck war noch zu überwinden, da wir nicht mehr … „Was für ein Start in den Urlaub!“ weiterlesen

Nachdem wir es uns im Hotel mitten in der City von Brüssel eingerichtet hatten – also auch die Frage zwecks Parkplatz geklärt war – Die etwas günstigere Parkgarage am Hotel war leider voll – ging es auf den ca. 6,5 km Weg zum Atomium.

Ein kleiner Schreck war noch zu überwinden, da wir nicht mehr ins Parkhaus reingekommen sind. Die P-Card lag, wie immer im Auto, und diese bräuchten wir um die Türen zum Parkhaus zu öffnen. Ein freundlicher Mitarbeiter hat uns dann aber reingelassen. Und gute, dass wir rechtzeitig losgegangen sind.

Auf dem Weg zum Parkplatz
Parkplatz Interparkering

Der Weg dorthin führte vorbei an tollen Bauwerken, grünen Oasen aber auch ein paar nicht so schönen Ecken. Aber das ist Großstadt.

Der Weg war geschafft und wir sahen das Atomium in seiner ganzen Größe schon vor uns, nur wussten wir nicht, wo wir parken konnten. Die Zufahrts-Straßen waren gesperrt, Parkplätze gab es nur fürs Kurzzeitparken (15 min). Was nun – da war die vorherige Recherche dieses Mal umsonst gewesen. Jetzt wurde es doch zeitlich knapp – für 19 Uhr hatten die Reservierung  – noch 15 min 😬 aber ruhig bleiben (ein bisserl ärgern darf ich mich schon)! Wir sind noch einmal anders herangefahren – haben einen großen Bogen gemacht – und haben dann einen, wie sich hinterher rausstellte, teuren Parkplatz erwischt (relativ zur Parkdauer).

Atomium

Und dann waren wir doch rechtzeitig noch vor dem Eingang zum Atomium. Und alles andere ward nun vergessen 🙂

Wir wurden am Eingang freundlich begrüßt, die Gästeliste überprüft und ein Foto geschossen. Und danach ging’s in den Fahrstuhl hinauf zur höchsten Kugel des Atomiums, wo sich das Restaurant befindet.

Atomium: Rotunde und Eingang
Atomium – Fahrstuhl abwärts

Zu meinem Glück war der Fahrstuhl nicht Gläsern oder ähnliches. So konnte ich mich die paar Sekunden noch relaxt auf den Ausstieg vorbereiten. Oben angekommen, war es ein Hammer – diese Aussicht – dies musste aber warten – ich musste erst einmal alle Sinne bei mir behalten und mich auf die Höhe einstellen. Das brauchte seine Zeit, auch als wir schon an unserem Tisch saßen. Der war vor einem riesigen Fenster positioniert aus dem wir ganz Brüssel überblicken konnten.

Einblicke in die Restaurant-Küche
Rundblick
Atomium: Unser Platz im Restaurant
Blick auf Brüssel

Als ich die Aufregung im Griff hatte, gings es dann auch 🙂

Also besser konnte die Reise nicht beginnen, was für ein Ausblick, was für ein Wetter, was für ein leckeres 3-Gänge-Menü. Das war wirklich ein Highlight – da erinnere ich mich gern an Calgary und unsere Wohnmobil-Tour zurück.

Das Menü mit Schinken und Melone, leckerem sous-vide gegartem Rindfleisch und zum Abschluss die Belgische Waffel mit superleckerem Eis und wirklich feier zartschmelzender Schokolade war einfach nur Bombe.

Wir beide waren begeistert, gut gesättigt und voller schöner Emotionen. Toll.

Irgendwann ist alles zu Ende und wir machten uns auf den Rückweg, jedoch nicht ohne das Observation Deck zu besuchen, auf den man noch eine etwas bessere Aussicht zum Fotografieren hatte und do konnte ich mir dann such noch meine Erinnerungsmünze ziehen 😃

Blick auf das Expo Gelände

Der Rückweg war dann unspektakulär und wir haben sogar noch einen Stellplatz im Hoteleigenen Parkhaus bekommen – so waren es nicht 30 € pro Nacht sondern nur 21 €  – ein Schnapper.

Atomium Schatten

Apropos Parkplatz- am Atomium mussten wir letztendlich die Tagespauschale löhnen – 12€. Es ist Urlaub – doof aber kein Beinbruch

Bonjour, Bruxelles

Wir sind gut in unserem Hotel mitten in der City von Brüssel angekommen. Die Fahrt führte uns vorbei an Rhein und Mosel und durch Luxemburg bis zum fast 420 km entfernten Ziel in Brüssel. In Luxemburg wurde erst einmal richtig getankt, damit bei diesen guten Preisen, auch der Tank bis Paris gefüllt bleibt. 50km später … „Bonjour, Bruxelles“ weiterlesen

Wir sind gut in unserem Hotel mitten in der City von Brüssel angekommen. Die Fahrt führte uns vorbei an Rhein und Mosel und durch Luxemburg bis zum fast 420 km entfernten Ziel in Brüssel.

In Luxemburg wurde erst einmal richtig getankt, damit bei diesen guten Preisen, auch der Tank bis Paris gefüllt bleibt.

Luxemburg (Wasserbillig)  – Tanke gleich nach der Grenze
Super E5 – 1,769€ / l

50km später gab es dann bei recht warmen Wetter erst einmal lecker Mittag – Bacon Burger und Chicken Burger sowie lecker Pommes Frites – wirklich lecker.

Aral Raststätte bei Capellen

Das Hotelzimmer am Grand Place ist bezogen und nun bereiten wir uns auf den Besuch im Restaurant im Atomium vor.

Holiday Inn Express Brüssel – Grand Place

Parallel wird TDF noch geschaut 😁

Radtour von Wahrenholz nach Gifhorn (E-Bike vs. Bio-Bike)

Heute ging es per Rad von Wahrenholz nach Gifhorn und dann wieder zurück über Wesendorf nach Wahrendorf.

Meine Gastgeber waren auf E-Bikes und ich auf einem Bio-Bike, also ohne Motor-Unterstützung, unterwegs.

Anfangs hatte ich echt Mühe dran zu bleiben, da ein ganz schönes Tempo vorgelegt wurde. Aber das relativierte sich alles schnell, da das Tempo insgesamt gedrosselt wurde.

Das Wetter war ideal, nicht zu kalt, nicht zu warm – mal kam die Sonne raus und mal versteckte diese sich hinter Wolken. Zum Glück blieb der Regen heute aus.

Unsere Tour unterteilt sich in drei Abschnitte:

Zunächst ging es direkt zum Areal rund um das Mühlenmuseum Gifhorn. Dort haben wir uns auch gut gestärkt (Lecker Schmalzstulle und Kartoffelsuppe)

(c)(R) strava.com – Abschnitt 1

Gaststube Mühlenmuseum

Schmalzstulle und Kartoffelsuppe

Der zweite Abschnitt begann in kleinen Schrittten (Fahrten) mit der Lösung eines Geocaches (eines Rätsels rund um Koordinaten und finden eines kleinen Schstzes) und endete dann in Wesendorf bei der Kirmse zum Schützenfest.

Nach ein paar Erfrischungen und einer schlecht-gebranntenen Bratwurst ging’s auf den 3. und letzten Abschnitt.

Dieser führte uns wieder zurück nach Wahrenholz, wo wir den Abend bei einem Sektchen ausklingen ließen.

Circa 42 km (18,1 km + 19,3 km + 5,4 km) haben wir heute zurückgelegt. Es war eine schöne Tour, aber die Fahrt auf einen Nicht-Rennrad, Stadtrad, ist dennoch was ganz anderes.

Stendal – Wahrenholz

kurz zusammengefasst: kein Regen dafür Wind in Hülle und Fülle.

Die 108 km lange Strecke war heute durchaus eine Herausforderung. Der Wind hat mich ganz schön gefordert.

Dafür war der angekünfigte Regen glücklicher Weise Mangelware.

Durch das Hin- und Her am Morgen habe ich meine gefüllten Trinkflasche im Kühlschrank zu Hause vergessen. Das habe ich natürlich erst in der Regionalbahn bemerkt. Ohne Getränke auf die Fahrt zu gehen, ist ein No-Go.

Daher habe ich, ein paar KM vom Bahnhof Stendal entfernt, zwei Trinkflaschen gekauft. Der yrad-Laden war toll! Guter Service! Zuvor hatte ich vorbeugend, damit ich etwas zu trinken habe, am Bahnhof auch 2 Wasserflaschen gekauft.

Die konnte ich nun in die neuen Trinkflaschen umfüllen. So war ich besser für die Fahrt präpariert.

Pausen habe in in Klötze nach ca. 55km

Klötze
Klötze
Klötze
Klötze
Klötze

und in Ehra-Lessin nach 87km gemacht

Ehra-Lessin
Ehra-Lessin
Ehra-Lessin
Ehra-Lessin