Hilflos? und dennoch das Positive sehen

Gefangen und zerrissen…

– zwischen Bangen und Hoffen,

– zwischen Traurigkeit und kleiner Freuden (darf man das?)

– zwischen Hilflosigkeit und der Unterstützung vieler; auch Unerwarteter,

– zwischen immer wieder verlieren und wieder ein kleines Stück zurückgewinnen

– zwischen immer wieder Hinfallen und dennoch wieder Aufstehen,

– zwischen Kraftlosigkeit und Stärke für all die anderen – nur nicht für einen selbst

– zwischen dem Mut des Anderen und der eigenen „Unfähigkeit“ auch den selben Mut aufbringen zu können

– zwischen Wut und Zurücknahme der eigenen Gefühle,

– zwischen eigener Angst und eigenem Mut,

– zwischen Hilflosigkeit, die Traurigkeit zu zeigen und dennoch Mut und Stärke für den Anderen aufzubringen

– zwischen notwendiger aufzubringender Stärke und Kraftlosigkeit;?und teilweise machtlos dazustehen und einfach, einfach nichts, rein gar nichts helfen zu können – Doch!:?Einfach da-zu-sein – das hilft oft schon eine ganze Menge…. und das auch zu Erkennen

Und die Hoffnung darf nicht verloren gehen… die geht nicht verloren – basta!

(c)(R) Jack Gittoes

Nach Tagen voller Regen…

… geht auch irgendwann die Sonne auf… Und heut‘ hat sie dies getan. Auch wenn noch Sturm bevorsteht, dieser noch nicht gebändigt ist und viele, viele Wolken am Himmel sind, stärken kurze leuchtende Sonnenstrahlen die Hoffnung nach Tagen mächtiger Gewitter, des Stillstandes und der Erschöpfung und der Machtlosigkeit.

Die Stärke, die einem gegeben ist, liegt darin das Positive auch aus nicht so positiven Situationen zu ziehen und dies so zu nutzen, dass man nicht hoffnungslos an das Gute glauben kann. Gestärkt und geschützt werden müssen die Schwächsten und nur gemeinsam klappt es. ob privat oder sonst wo. Aufpassen muss man, dass die Stärksten nicht irgendwann auch zu den Schwächsten werden!

Foto von Josh Sorenson

Nie waren die folgenden Textzeilen treffender formuliert…

Fang das Licht von einem Tag voll Sonnenschein
Halt es fest, schließ‘ es in deinem Herzen ein
Heb‘ es auf und wenn du einmal traurig bist
Dann vergiss nicht, dass irgendwo noch Sonne ist

Fang das Licht! Fang das Licht!
Halt es fest! Halt es fest
Für den Tag, an dem die Hoffnung dich verlässt
Und glaubst du, dass es für sich kein Wunder gibt
Dann vergiss nicht, dass jemand da ist, der dich liebt

Quelle: LyricFind Songwriter: Jiří Zmožek /  Zdeněk Rytíř    Songtext: von Fang das Licht © Warner Chappell Music, Inc

Bild von Lukas

Und das Fernweh wird nicht weniger…

abgelaufene zeit am 04.08.2022, 23:00 Uhr

Der Countdown läuft unaufhörlich weiter und schon sind fast 54 Tage vergangen, dass wir Kanada dieses Jahr – 2022 – wieder verlassen mussten.

Und damit sind es schon ca. 75 Tage, dass das Warten auf den Start der Wohnmobil-Tour nach langen zwei Jahren endlich eine Ende hatte. Die Vorfreude war schon riesengroß und wurde eigentlich durch die Wartezeit immer mehr angefacht. Ich bin ja fast geplatzt vor Freude, als es endlich losging.

Es waren dann auch herrliche drei Wochen voller toller, schöner, lustiger, (be)staunenswerten, traurigen und überglücklichen Momente und Situationen. Sorry, wenn ich dies hier schon zum x-ten Mal wiederhole 🙁

Nun fahren gerade viele in ihre Urlaubsdomizile oder kommen auch schon wieder zurück und sind natürlicher Weise voller Berichte darüber und dies versetzt mich immer wieder in Schwärmereien für „mein“ Kanada… Ich frage mich immer wieder, warum dies so ist? Ich kann es nicht erklären und Erklärungen alleine können es auch gar nicht ausdrücken, was da so in mir vorgeht. Und ein wenig will ich dies auch für mich behalten. Denn da sind noch so viele unerzählte Geschichten und Erlebnisse – die in meinem Kopf rumspuken. Das nährt die Sehnsucht und das Fernweh sich in neue Abenteuer zu stürzen.

Ungeahnt der Dinge (Vorahnungen hu hu hu) – vielleicht habe ich deshalb schon im April der anstehenden Kurz-Tour nach Südtirol einfach so zugestimmt ohne genau zu wissen, auf was ich mich einlasse – das habe ich mir erst später „erarbeitet“ …und dies wird bestimmt erst einmal nicht nur Freude sondern auch ein Bisschen Quälerei die Berge hinauf und auch wieder hinab 😉 Aber hinterher das Adrenalin….

Aber immerhin liegt ja Südtirol auch ganz schön weit entfernt von meinem Zuhause und die Fahrt mit dem Auto dorthin ist sogar etwas länger als der Direkt-Flug von Vancouver nach Frankfurt: ca. 10-11 h (nur das ich mit dem Auto keine 800km/h fliege). Ja und der Spruch, so ein Auto hatte ich auch mal lag mir auch gleich auf der Zunge 😉

Nur so nebenbei – weil es mir gerade einfällt: Der „Rad“-Inspektor (ha ha ha), der gerade mein Fahrrad wartet, hat zu mir gesagt: Wenn die Strecke trocken ist und es nicht regnet, dann ist die Fahrt talabwärts kein Problem und die Bremsbeläge sollten der Dauerbeanspruchung genüge tun. Sollte es aber nass sein – gar regnen – könnte es sein, dass nach eins, zwei Bergen die Bremsbeläge getauscht werden müssen. Das heißt, auf jeden Fall muss ich Ersatz einpacken!!! Ihr wisst ja, warum man den Regeschirm mitnimmt, wenn es nicht regnet, Kopfschmerztabletten mitnimmt, wenn man eine Erkältung hat – damit der Fall der Fälle gar nicht erst eintritt (Was für ein Quatsch oder?)