11. Etappe Gunnebo – Husby Säteri: Am Ende doch angekommen

Viel Kraft hat es gekostet, aber ich bin am Ziel Husby Säteri nähe Söderköping angekommen (118 km – Fahrzeit 5:27 h / 7:45 h gesamt) angekommen.


Streckenprofil 11. Etappe
Teilabschnitt 1 – Gunnebo – bei Gamleby

Teilabschnitt 2 – Bei Gamleby – Husby Säteri


Herausforderung am Sonntag

Statt am Sonntag die Beine hoch zu legen, zu relaxen und die Sonne suf den Bauch scheinen zu lassen, werde ich mich meiner nächsten Etappe von Gunnebo nach Söderköping (Husby Säteri) annehmen. Damit es nicht zu langweilig wird, habe ich mir die längste und wahrscheinlich schwierigste Strecke für diesen Sonntag aufgehoben. Neue Herausforderungen auf meiner Radtour sind halt gefragt.

Wieder schlägt mir die E22 und Wasserlandschaften ein Schnippchen und ich muss Umwege in Kauf nehmen, so dass die Strecke so lang wird. Dieses Mal gibt es auch keine Abkürzungen.

Hoffentlich hält sich das Wetter noch und es wird erst am Abend regnen.

[weatherlayer country=“France“ city=“Paris“]

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Siehe im Folgenden die Strecke, die Google Maps anbietet, ich aber nicht fahren darf:

Hier die Strecke, die zu bewältigen ist (Bildschirm-Foto Apple IPhone 5s ©® aus Fahrrad-App Naviki 3.43.1 ©®)

Fazit vor dem letzten Tag vor der nächsten Ruhepause

Am Donnerstag geht dann mit der Route „Kalmar nach Lövo (Mönsteras)“ der zweite Mehrtages-Tourabschnitt zu Ende. Dann wird es einen Tag der Ruhepause geben, die nach der doch fordernden Strecke von Trelleborg nach Lövo (Mönsteras) auch ziemlich notwendig ist. Die Knochen und Muskel und auch der Kopf brauchen mal eine Pause zur Erholung.

Aufgrund der buchbaren Unterkünfte für „The Transporter“ und für mich war dieser Abschnitt auch tagemäßig am Längsten und konnte auch nicht anders geschnitten werden, damit die ungefähre Maximal-Länge von 100 km nicht häufig überschritten wird.

Ich werde morgen in Mönsteras seit der Abfahrt in Trelleborg ca. 377 km in 5 Tagen (ca. 75 km pro Tag) gefahren sein. Ausgehend vom Start am 28. Jnui 2016 in Berlin werde ich morgen in Mönsters bereits knapp 700 km zurückgelegt haben. Das ist für einen Nicht-Profi schon eine gewaltige Summe.

Im Grunde macht es immer noch sehr viel Spaß, die Motivation ist immer noch nicht verschwunden, und es bringt ein ganz anderes Urlaubsgefühl mit sich auch wenn der Motzfaktor aufrund der schlechten Wetterbedingungen in den zwei letzten Tagen etwas zugenommen hat. Aber so was muss raus, damit man es nicht auf die Tour am nächsten Tag mitnimmt.

Zum Glück könnt ihr auf den Touren nicht Mäuschen sein, sonst würde euch an so mancher Bergsteigung oder einer wilden Windboe die Ohren schlackern. Bestimmt es auch gut, dass es eine gewisse Sprachbarriere gibt, so dass auch die Einheimischen nicht verstehen, was ich da so laut vor mir hinsage oder fluche. Aber das gehört auch dazu.

Wettermäßig hatte ich auf deutscher Seite viel Glück und habe keinen Regen abbekommen. Dafür werde ich nun auf schwedischer Seite gut damit versorgt – obwohl ich doch gar nicht mehr wachsen kann. Hier würde ich mir wünschen, dass für den 3. Mehrtages-Abschnitt der Regen sich etwas zurückhält und somit sich noch mehr Spaß beim Radeln ergibt.

Ausblick: Nach der Ruhepause wird es dann von Mönsteras über Gunnebo, Nyköping nach Södertälje gehen. Von Södertälje mache ich dann einen Rad-Tagesausflug nach Stockholm, dem Zielpunkt der gesamten Radtour. Geplanter Ankunftstag in Stockholm am 14. Juli 2016. Die Schwedentour wird nach dem Erreichen des Ziels in Stockholm noch um eine Entspannungswoche in der Nähe der norwegischen Grenze verlängert; aber dann nicht mehr mit dem Rad.

Bis Stockholm liegen aber erst einmal noch knapp 380 km vor mir, die auch vom Höhenprofil so manch Herausforderung erwarten lässt. Insbsondere auf der Tour von Gunnebo nach Nyköping wird es bestimmt anstrengend werden.