Das Mango-Eis, den Kaiserberg und den Phoenix See hatten wir nun hinter uns gelassen und machen uns zum nächsten Highlight auf. Heute sind wir wieder auf alten Wegen unterwegs und nutzen für die Zwischenstrecken das Auto. Meinen „Mitläufern“ waren die ca. 2,5 km vom Kopf des Phoenix See zum Florianturm viel zu weit zum Laufen. Jut dann eben fahren…
Jetzt ging es zum Florian-Turm mitten im Westfalen-Park. Wie gesagt, nur ein paar Kilometer vom See zum Turm. Die Fahrt war dementsprechend kurz und zum Glück die Parkplatzsuche auch: ein Firmenparkplatz in der Florianstraße, der am Wochenende und Feiertags, wenn also die Mitarbeitenden den Parkplatz nicht selbst benötigen, für alle Parkplatz-Suchenden freigegeben ist.
Warum heißt der Florian-Turm Florian-Turm?
Seinen Namen erhielt der Turm durch die Einbindung in die erste Bundesgartenschau 1959 im Dortmunder Westfalenpark: Florian gilt als der Schutzpatron der Gärtner
Da sich der Aussichts- und Fernsehturm direkt im Westfalenpark befindet, muss man zusätzlich zum kleinen Obolus für den Besuch des Turms auch noch den Eintritt in den Park bezahlen – derzeit als Kombiticket akzeptable 7 € pro Person. Aber Achtung Service-Wüste Deutschland: es kann nur mit deutscher EC-Karte bezahlt werden :-(.

Nachdem Einlass in den Park gings in direktem Weg zum Turm, um bei dem Superwetter die Aussicht auf Dortmund und Umgebung von oben zu genießen. Die Fahrt auf die Plattform ging wirklich schnell. Mit ca. 20km/h rauscht der Aufzug die 141,8 m hinauf und in wenigen Sekunden lag der herrliche Ausblick vor uns. Naja für 2/3 von uns. Ich musste mich erst einmal Akklimatisieren und mich an Schwankungen des Turms gewöhnen, bevor ein ungetrübter Blick vom Turm möglich war. Nur ein paar Minuten sammeln und dann Schritt für Schritt vorhalten bis die Pulswerte wieder im Normalbereich sind.



Nachdem Firlefanz gab es auch für mich einen klaren, weiten Blick auf 360Grad der Umgebung von Dortmund. Schnell war der Phoenix See ausgemacht, den wir zuvor besucht hatten…


Innerhalb der Plattform gibt es noch eine weitere, auf der man dann eine Höhe von Rund 148 m von insgesamt 208m erreicht. Diese gibt die Möglichkeit, da der Radius etwas kleiner ist, auf die erste Plattform zu schauen und die Umgebung zu genießen.

Nach ca. 30 min war es dann auch genug und wir wollten wieder hinunterfahren. Wie es so halt ist, ein Aufzug war außer Betrieb und da war ein paar Minuten warten angesagt. Ging aber schnell – ich darf dann nur nicht die als lustig gemeinten Gespräche über Aufzugunfälle mithören. Das macht das Warten dann nicht besser 😉 Ich bin immer froh, dann auch wieder festen Boden unter meinen Füßen zu haben.
Dann haben wir noch einen kleinen Rundgang im Westfalenpark angeschlossen; mit der Idee eine gute und ansprechende Möglichkeit für das verspätete Mittagessen zu finden. Die Energie vom kleinen Mango-Eis vom Vormittag, ihr erinnert euch, war schon längst aufgebraucht. Und ich war nicht die erste/der erste der Appetit und Hunger hatte 😉




Sowohl die Restaurants im Park (das Essen) als auch das stattfindende DGB Maifest mit diversen Buden haben uns aber nicht zugesagt. So haben wir beschlossen noch einmal in das Lokal „Grüner Baum“ vom Anreisetag zu fahren.

Gesagt, gemacht und los ging es zum Restaurant. Was hatten wir mit einem Brutkasten zu tun? Wer es wissen möchte, schaut im 3. Teil vorbei (demnächst hier auf der Seite 🙂 )