Ein kurzer Halt mit Ambiente

Wenn man schlecht vorbereitet ist, dann bekommt man bei der Fahrt Durst und erinnert sich daran das die Getränkegut verpackt im Kofferraum liegen. Da kann die Stimmung schon mal hochkochen 😉 – wer den nur verantwortlich sei: der Fahrer, der Beifahrer oder die “Hinterbänkler“.

Aber halb so schlimm, dann wird ein zusätzlicher Stopp gemacht und wenn dann noch die Sonne mit den Touristen wieder um die Wette strahlt und sich drum herum ein tolles Panorama ergibt, ist schon wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen (schmunzel).

Sonne liebe Sonne

Tatsächlich geschehen noch Zeichen und Wunder: die Sonne ist herausgekommen und verwöhnt uns zur Mittagszeit mit leicht blauem Himmel und ein paar wärmenden Strahlen. Wäre der Wind nicht gewesen, hätte man sich auch raussetzen und das Mittagessen genießen können.

Und es gab noch eine Portion Glück dazu am Rastplatz Bad Bellingen (ehemals Aral – heute von Serways betrieben): Das Leckere mit dem Nützlichen zu verbinden heißt, wenn eine Pause gemacht wird, kommen nicht nur wir auf unsere Kosten sondern auch unsere Gefährt. Also es wird getankt. Und kaum hatten wir dies getan, sprang der Literpreis für Super um 6 Cent in die Höhe, auf 1,479. Glück gehabt und da. 1,80 € gespart. Zum Vergleich: am Morgen lag der Literpreis bei 1,33 € in Erfurt. Da freut man sich über jeden Cent, der nicht ausgegeben wird. Den hat man dann fürs Essen.

Achso gegessen haben wir: leckeren frisch bereiteten Seelachs mit Gemüse und frisch zu bereiteten Leberkäse mit Bratkartoffeln. Leider gibt es keinen süßen Senf 😐

Nach einem Käffchen geht’s dann auch weiter:

Der frühe Vogel

fängt den Wurm sagt ein Sprichwort. So haben wir uns heute halb Sieben auf den Weg in Richtung Evian-les-Bains begeben. Die Vor-Startphase verlief wieder wie bei einem richtigen Rennen. Langsam auftauen, zu Hochform auflaufen und dann voller Energie ins Auto setzen – also ganz schön turbulent.

Aber dann ging es los. Von der Dämmerung ins Regengrau. Einfach herrlich, und er Nebel war die Würze des ganzen.

Nun machen wir die erste Rast – nutzen einen Stau bei der Raststätte „Taunusblick“ für alles, was nötig ist bei alt und jung ;-). Was zu trinken und essen gabt es auch. Nur die bereits aus Berlin mitgebrachten, gekochten Eier war mehr roh als gekocht – da haben wir lieber darauf verzichtet.

Die Strecke war bisher trotzdem gut zu fahren. Der Stau aufgrund eines Brummi-Unfalls hat uns ein wenig aufgehalten, aber das ist zu verschmerzen.

Nach der Staerkung geht esnun weiter in Richtung Zuerich .Die Sonne hat sich sogar gezeigt. Das laesst uns hoffen.

Der Tag geht zu Ende, die erste Etappe auch

So schnell geht es heutzutage. Schwuppdiwupp ist man von A nach B gefahren. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie das früher ohne Bahn, Auto, Flugzeug, Kutsche, Fahrrad gewesen sein muss. Da bin ich froh, heute und hier in Europa zu leben.

Mein Etappenziel ist gleich erreicht. Die Landschaft hat sich verändert, dass Wetter nicht. Man sieht es nur nicht mehr, da es langsam dämmert und dunkel wird. Von untergehender Sonne ist aber nichts zu sehen. Aber dunkelblau bis schwarze Wolken hängen am Himmel. Das ist kein Schnee der sich da ins Gespräch bringt.

Ach das war wirklich entspannend. Hier mal ein Quiz und da mal eine Zeitung gelesen. Ohne Arbeiten im “Bahn-Office“ macht es noch mehr Spaß und ist entspannter. Ist halt Urlaub: Zurücklehnen und tuen was und wann man möchte… :-).

So Schluss für jetzt: ich muss aussteigen… na doch wieder: ca. 15 min zu spät!