Ein toller Tag…

Das war ein toller Tag – der 22. April 2023 – zum einen vom Wetter und und zum anderen vom Spektakel in Burg. Zwar war es anfangs etwas frisch um die Beine aber das war schnell verflogen. Wichtigstes Utensil: neben Mensch und Maschine war die Sonnencreme. Wollte man nicht als kleiner „Krebs“ wieder nach Hause fahren 😉

Start 150km Spreewald-Marathon in Burg

Die 150 km verliefen für mich ganz gut – das Ziel „Ankommen“ habe ich auf jeden Fall geschafft und war sogar noch etwas besser unterwegs als letztes Jahr. Aber da hatte auch eine Mitfahr-Kameradin einen Defekt. Dieses Mal lief alles rund!

Ich habe mich an verschiedene Gruppen angehängt – soweit ich das Tempo jeweils mitgehen konnte – denn auf einer so langen Strecke heißt es etwas haushalten mit Kräften und nicht die Körner schon am Anfang schon verschießen. Schwierig zu machen, wenn es gut läuft.

Meine Starter-Nummer

Und da ich fast untrainiert in die Herausforderung gegangen war (nur knapp 80 km standen bis dato für dieses Jahr auf der Uhr), bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch wenn die letzten Kilometer etwas schwer gefallen sind. Auf jeden Fall richtig war es, nicht den ersten Verpflegungspunkt in Karche anzufahren und keine Pause zu machen – die ersten ca. 110 km gingen super. Kopf und Beine waren gut drauf. Der kleine Knick kam dann nach der Pause in Gröditsch (bei Km 108) – da ist das Laktat in Beine geschossen und der Kopf war auch nicht mehr so frisch. Nach einem guten Schluck aus der Flasche und einem Riegel bzw. leckerem Leberwurstbrot von der Verpflegungsstelle ging es dann wieder. Bis dann doch der Hammer kam und die letzten 7-5 km sich zäh wie Gummi anfühlten. Aber da heißt es mal Zähne zusammenbeißen und schwupp-die-wupp ist das Ziel auch schon da.

Die Strecke ist schweißtreibend – ja, kostet Kraft – ja und für Außenstehende hört sich das nach einem Martyrium an – aber nein, das macht auch richtig Spaß und gibt einem den Kick 🙂 – man strahlt danach, wenn es geschafft wurde, mit der Sonne um die Wette. Und man will mehr…

Details der Tour – Strava.com (c)(R)

Und die Silberne Gurke + Urkunde gehören als Teilnahme-Bestätigung einfach mit dazu:

150km - Silberne Gurke - Teilnahmebestätigung
Teilnahmebestätigung: Urkunde und „Silberne Spreewald-Gurke“

Und so sah es vor einem Jahr – 2022 – aus – siehe Link in Strava (c)(R)
Spreewald-Marathon 2022

Der Spreewald-Marathon steht an…

Wie jedes Jahr Ende April steht der Spreewald-Marathon an. dieses Jahr in 21. Auflage – na gut ich werde erst zum zweiten mal dabei sein, aber es könnte ein regelmäßiger Termin in meinem Kalender werden.

Wie letztes Jahr auch werde ich die 150km Strecke in Angriff nehmen. Für die 200 km – wie im Dezember noch gedacht – war ich bei der Anmeldung im Januar zu feige – und das ist auch gut so – da ich noch nicht einmal für die 150 km Strecke richtige vorbereit bin.

Aus verschiedensten Gründen bin ich dieses Jahr noch nicht richtig ins Rollen gekommen, obwohl die Motivation schon da war und ist…aber das kann sich nun ja ändern… wahrscheinlich je nach dem, wie K.O. ich aus der Tour – es ist übrigens kein Rennen – wieder rauskomme.

Jedenfalls am Samstag 7:30 Uhr geht`s dann in Burg auf die Strecke. Ich werde am Freitag nach Vetschau anreisen und von dort aus mit dem Rad am Morgen loslegen. Gegen 7:00Uhr treffe ich dann auch meine „Mitkämpfer“.

Weihnachtsfeiertage

Das Jahr 2022 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Nun stehen die Weihnachtsfeiertage vor der Tür. Das Fest der Familie. Deshalb sind wir dieses Jahr auch, wie meistens, zusammengerückt und begehen die Feiertage, dieses Mal wieder in Hessen, gemeinsam.

Es wird ein anderes Fest werden, als all die Jahre zuvor. Die Familie ist kleiner geworden – das müssen wir noch vollständig verstehen, statt nur zu akzeptieren. Aber auch wenn Papa nicht mehr dabei sein kann, so wird er doch in unseren Herzen glühen und anwesend sein und so, so manche Träne verursachen und auch ein Lächeln hervorzaubern.

(C)(R) Foto von Puwadon Sangngern

Wir müssen die Momente der Traurigkeit weiterhin zulassen, das brauchen wir auch –  Aber auch füreinander stark sein und Halt geben. Und man darf sich nie die Frage stellen, darf es ein schönes und frohes Weihnachtsfest werden – sondern dies so einfach leben. Papa hätte nichts Anderes gewollt, als dass wir miteinander liebevoll umgehen, zusammenstehen und dass wir  glücklich sind.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und uns schöne, leuchtende aber auch besinnliche Weihnachtsfeiertage mit genügend Zeit zum Innehalten und Kraft sammeln.

Danke an alle Freundinnen und Freunde, die immer für uns, für mich, da sind, wenn man sie dringend braucht. Daran erkennt man gute Freunde recht gut.

Hilflos? und dennoch das Positive sehen

Gefangen und zerrissen…

– zwischen Bangen und Hoffen,

– zwischen Traurigkeit und kleiner Freuden (darf man das?)

– zwischen Hilflosigkeit und der Unterstützung vieler; auch Unerwarteter,

– zwischen immer wieder verlieren und wieder ein kleines Stück zurückgewinnen

– zwischen immer wieder Hinfallen und dennoch wieder Aufstehen,

– zwischen Kraftlosigkeit und Stärke für all die anderen – nur nicht für einen selbst

– zwischen dem Mut des Anderen und der eigenen „Unfähigkeit“ auch den selben Mut aufbringen zu können

– zwischen Wut und Zurücknahme der eigenen Gefühle,

– zwischen eigener Angst und eigenem Mut,

– zwischen Hilflosigkeit, die Traurigkeit zu zeigen und dennoch Mut und Stärke für den Anderen aufzubringen

– zwischen notwendiger aufzubringender Stärke und Kraftlosigkeit;?und teilweise machtlos dazustehen und einfach, einfach nichts, rein gar nichts helfen zu können – Doch!:?Einfach da-zu-sein – das hilft oft schon eine ganze Menge…. und das auch zu Erkennen

Und die Hoffnung darf nicht verloren gehen… die geht nicht verloren – basta!

(c)(R) Jack Gittoes

Nach Tagen voller Regen…

… geht auch irgendwann die Sonne auf… Und heut‘ hat sie dies getan. Auch wenn noch Sturm bevorsteht, dieser noch nicht gebändigt ist und viele, viele Wolken am Himmel sind, stärken kurze leuchtende Sonnenstrahlen die Hoffnung nach Tagen mächtiger Gewitter, des Stillstandes und der Erschöpfung und der Machtlosigkeit.

Die Stärke, die einem gegeben ist, liegt darin das Positive auch aus nicht so positiven Situationen zu ziehen und dies so zu nutzen, dass man nicht hoffnungslos an das Gute glauben kann. Gestärkt und geschützt werden müssen die Schwächsten und nur gemeinsam klappt es. ob privat oder sonst wo. Aufpassen muss man, dass die Stärksten nicht irgendwann auch zu den Schwächsten werden!

Foto von Josh Sorenson