Nach mehr als 6 monatiger Pause geht es heute endlich wieder auf die Straße. Der Schneeglöckchen-Lauf in Ortrand, unweit von Dresden, steht heute am Sonntag, 23.3.2025, an.
Lauf? Nein, natürlich eine Rennrad-Jedermann-Tour. Bei der Veranstaltung gibt es verschiedene Aktivitäten für Jung bis “Alt“ und vom Laufen bis Radeln, von kurz bis etwas länger…
Dieses Mal habe ich mich “größenwahnsinnig“ gleich für die 110 km angemeldet, statt, wie die letzten Male, bei 70 km zu bleiben. Das wird sehr interessant, so unvorbereitet, wie noch nie 🙁 … Ich werde es sehen, wo ich stehe. Ihr werdet es später lesen können, wenn ich noch die Kraft dazu habe 😉
(c)(R) komoot – SG 110 km
Das “Rennen“ startet heute 10:15 Uhr. Und damit ich dort gut ankomme, werde ich heute von The Transporter und der Freundin von The Transporter supportet und gefahren. Vielen Dank fürs Schenken des Sonntags an mich und meine Tour :-).
The Transporter Transport-Fahrzeug
6:00 Uhr ging’s in Berlin nun los…Bevor es losgeht, sind noch die Startunterlagen abzuholen – deswegen wollen wir so gegen 9:15 Uhr in Ortrand ankommen.
Das erwartete Wetter: grau, windig, 11-12 Grad, eventuell ein wenig Regen ab 13:00 Uhr.
Ich lass mich nun überraschen und freue mich aufs Einsteigen in die Saison 2025. Und jetzt kann ich mich relaxt im Fond von The Transporter Auto zurücklegen. Ach geht’s mir gut 🙂
Entgegen der Voraussage des Wetterfrosches war der Samstag, 26.8.2023, ein wunderbarer Tag für eine Ausfahrt mit dem Rennrad. Zwar waren frühmorgens die Straßen noch feucht und demnach sah am Nachmittag das Bike auch aus – schön dreckig – aber sonst schien die Sonne und kein Regen weit und breit in Sicht. Gestartet bin ich gegen 8:00 Uhr von meiner Unterkunft – Hotel H4, im Osten von Leipzig liegend und die ungefähr 4 km vom Start/Ziel-Punkt in Panitzsch entfernt lag – also ideal um Kurzurlaub und Ausfahrt zu verbinden.
Start zum Jedermann-Tour, welches übrigens nicht als Rennen gilt, und bei dem nach den Regeln der STVO gefahren werden muss, war 9:00 Uhr.
Auf der Hinrunde zum höchsten Punkt meiner 110 km Strecke – dem Collm – hatten wir schönen Rückenwind und das Rad rollte nur so -leider bin ich wieder etwas zu schnell angefahren – das habe ich dann auf der Rücktour gemerkt, da dann bei Gegenwind zum Schluss die Körner etwas ausgingen.
Die Anstiege auf dieser Tour waren schon aus anderem Holz geschnitzt als unsere Hügel hier in Berlin und Brandenburg, aber natürlich auch keine richtigen Berge. aber anstrengend war es trotzdem.
Auf dem Collm ist es wohl Tradition, dass auch Rotwein an der Verpflegungsstelle ausgeschenkt wird (für mich natürlich tabu) – das ist so ein kleiner Geheimtipp bzw. ein Highlight. Übrigens konnte man auch Strecken von 80, 150 oder 200 km fahren – mir hat die 110 km dieses Mal gereicht.
Höchster Punkt der Tour: Collm – Verpflegungsstelle
Rotwein auf dem collm
Jedenfalls war dies meine erste Historica und ich habe es definitiv nicht bereut. Ein Paar, das grundsätzlich die Touren auf einem Tandem absolviert, hatte mir den Tipp für diese Tour bei der Seenland 100 in Großräschen gegeben.
Es hat total Spaß gemacht und die landschaftlichen Reize haben mich auch überzeugt. Eventuell bin ich nächstes Jahr auch wieder mit dabei.
Zunächst war ich mit unterschiedlichen Gruppen unterwegs – hier kann man sich ein wenig verstecken und Kraft sparen – muss aber auch die Geschwindigkeit mitgehen. Und Anfangs waren dies dann auch so etwas über 36/37 km/h im Durchschnitt. Also sehr rasant und eigentlich auf die Gesamtstrecke gesehen – für mich zu schnell. wissen tut man dies gleich, nur bemerken tut man dies erst viel später.
Die letzten 50 km bin ich dann alleine gefahren, weil ich mal wieder nicht so lange Pause machen wollte und nicht abwarten konnte. Auf der Strecke war es dann auch viel anstrengender als zu Beginn. aber ich war flott genug, um bis auf einen Mitfahrer, alle anderen schön hinter mir zu halten. So alleine Fahren übt, insbesondere auch gegen den Wind 🙂
Jedenfalls die Organisatoren vom Verein HALLZig Express e. V. haben sich ganz schön ins Zeug gelegt, auch wenn die überraschend fehlende Streckenführung etwas Verwirrung gestiftet hat – angekündigt war dies nicht und nicht jeder hat die Strecke auch vorliegen hatte. Das die Streckenkennzeichnung gefehlt hat, hat wohl Kostengründe. Es braucht einfach mehr Anmeldungen und Mitfahrende – also mitmachen :-).
Und man tut mit der Anmeldung und Mitfahrt auf jeden Fall noch etwas Gutes, denn der Gewinn und 2 Euro des Startgeldes werden gespendet – z. B. an das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig – gute Sache!