Au revoir, Belgique und Überraschung am Horizont

Heute haben wir uns erst einmal aus Belgien verabschiedet. Dennoch nach dem Motto: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage…“ Die Strecke führte uns heute nach Paris, dem eigentlichen Ziel unseres Urlaubs. Jedoch galt es den Tag ruhig und gemütlich mit einem Frühstück im Hotel in Wavre zu beginnen. Das Wetter war … „Horizontales“ weiterlesen

Heute, Samstag, 25.7., haben wir uns erst einmal aus Belgien verabschiedet. Aber nach dem Motto: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage…“. Schön war es und Brüssel lohnt sich

Die Strecke führt uns heute nach Paris, dem eigentlichen Ziel unserer kleinen Urlaubsreise. Jedoch galt es den Tag ruhig und gemütlich mit einem Frühstück im Hotel in Wavre zu beginnen. Das Wetter war schon am Morgen so gut, dass das Frühstück draußen auf einer kleinen, zum Hotel gehörenden Terrasse eingenommen werden konnte. Mein Mitreisender durfte heute etwas länger schlafen und ist zum Frühstück später dazugekommen. Wir konnten das Frühstück ganz in Ruhe genießen, da kaum jemand überhaupt, außer uns, da war.

(c)(R) Google Maps: Wavre – Paris, 25.7.2026

Kurz nach 11 Uhr sind wir dann von Wavre aufgebrochen und haben uns auf den knapp 4 einhalb Stunden langen Weg in die Hauptstadt Frankreichs gemacht. Einen kurzen Stopp haben wir zunächst zum Tanken bei  Dyneff und dann zum Essen in Assevillers eingelegt. Nun müssen wir uns wieder an normale Tankpreise gewöhnen – auch hier sind 2,15 € keine Ausnahme.

Das an die Windschutzscheibe montierte Mautgerät für Frankreich hat sehr gute Dienste geleistet und hat sauber funktioniert. Ich hatte ein wenig Bedenken, da man es vorher nicht ausprobieren kann, ob die Installation und Rintichtung tatsächlich funzt. Aber während Fahrzeuge ohne Gerät anhalten mussten, konnten wir einfach durch Mautststion durchfahren. Zwei Mal piepen, Schranke auf und weiter gehts…

Wir hatten heute unterwegs herein richtigen Appetit und haben uns bei dem Stopp in Assevillers nur jeweils ein Baguette und etwas zu trinken geholt. Das hat dann erst einmal ausgereicht. Von da waren es noch knapp 2 h bis zum Ziel.

Stopp Assevillers
Stopp Assevillers
Stopp Assevillers

Die Fahrt verging schnell und bis auf einen Tunnel nahe Paris mit Stroboskop-Effekt (Schneller wechsel Licht,Schatten) und die typischen und voruteilsbezogenen schnellen Mopeds, die sich durch die Autoschlangen quetschten, ist nichts weiter Aufregendes zu erzählen. Normalerweise Stadtverkehr – da braucht es Ruhe und Gelassenheit – andere wären eventuell überfordert.🤔

Geradewegs ging es dann zu unserem Hotel – wobei wir es erst auf den zweiten Blick und auf der zweiten Runde entdeckten (kleine, kurze Extra-Runde). Am Eingang stand nur Hotel aber nicht der Hotelname. Das Auto wurde am Straßenrand geparkt, knapp am fließenden Verkehr und ich wollte ordnungsgemäß ein Ticket lösen, ging aber mit PayByPhone, der hier definierten Standard-App, nicht😬

Dann halt riskiert ein Knöllchen zu bekommen. Im Hotel wurden wir sehr freundlich von einem jungen Mann empfangen, der den Checkin durchführte. Nach Bezahlung der City-Gäste-Steuer – 90€ – wow und des Hotelparkplatzes – konnten wir dann das Auto in der Garage (guter Autofahrer muss man sein) abstellen und unser Zimmer in der obersten, in der vierten Etage, einnehmen. Alles ganz schick, bis auf, dass die Buchung eines Zweibettzimmers nicht funktioniert hat. Das habe ich dann nachgefragt und ab Sonntag soll es dann möglich sein. Ich werde berichten.

Paris: Hotel Atrium
Paris: Hotel Atrium

Nachdem wir uns etwas eingelebt haben, konnten wir es nicht fassen und unseren Augen nicht trauen, was wir für eine Überraschung am Horizont zu sehen bekommen und welchen sensationellen Blick wir von der Terrasse unseres Hoteld auf das ca. 5km entfernte Paris haben. Toll – der Eifelturm wirkt so nah – fast zum Anfassen. Da konnten wir uns erst einmal nicht genug sattsehen.

(c)(R) Google Maps: Hotelblick
Blick von der Terrasse – auf Paris
Hotel: Blick von der Terrasse
Hotel: Blick vom Hotel ,L’Arc de Triomph

Sonst war heute dann Relaxen angesagt – ein kleiner Spaziergang zum lokalen Markt mit Geschäften und in der Nacht noch einmal ums Hotel (mein Mitreisender hatte noch Hummeln im Hintern und hatte, nach eigenen Angaben, noch nicht genügend Sport gemacht) war schon alles am heutigen Tag. Zum Abend gab’s in einem kleinen Burgerladen A66, gleich neben dem Hotel, unser Abendessen – das hat erstaunlicher Weise sehr gut geschmeckt: Burger mit Rindfleisch und Hühnchen (Beef Chicken Burger). Das hat mein Mitreisender gut entschieden. Top.

Und dann hieß es Gute Nacht…

Falsche Badehose und Sprung ins Wasser

Der zweite Tag in Belgien begann toll – ein gutes Frühstück in unserem Hotel nahe dem Grand Place und der Vorfreude auf einen schönen Tag im Aqualibi nähe Wavre  zauberten ein Lächeln auf Gesicht und Stimmung. Nach dem wir uns aus dem engen Parkhaus unseres Hotels befreit hatten, machten wir uns auf die „lange“ Reise … „Falsche Badehose und Sprung ins Wasser“ weiterlesen

Der zweite Tag in Belgien begann toll – ein gutes Frühstück in unserem Hotel nahe dem Grand Place und der Vorfreude auf einen schönen Tag im Aqualibi nähe Wavre  zauberten ein Lächeln auf Gesicht und Stimmung.

Nach dem wir uns aus dem engen Parkhaus unseres Hotels befreit hatten, machten wir uns auf die „lange“ Reise nach Wavre. Ca. 30 km südlich von Brüssel. Warum Wavre? Ja, dort ist das Aqualibi. Die Fahrt war kurzweilig und ging recht schnell, wobei der Verkehr in der Brüsseler Innenstadt nicht zu unterschätzen ist. Aber wer in Berlin,  Frankfurt oder ähnliches zurechtkommt, dann passt es auch hier.

Beim Aqualibi angekommen wurden wir auf einem riesigen Parkplatz auf einen Stellplatz eingewiesen – warum weiß ich nicht – war genug Platz und danach verschwanden die Einweiser auch wieder. Naja – Tasche gepackt, Eintrittskarte zurecht gelegt und los ging es den ca  300m Weg zum Eingang.

Aqualibi Wavre

Der Eintritt funktionierte gut und wir zogen uns in den Umkleiden – wie Mann und Frau das so macht😁. Ich war als erster fertig und wollte mich schon mal ein bisschen umblicken. Weit kam ich nicht, weil ich von einem Badeaufseher – na klar erst in Französischen – na klar – was ich aber nicht verstanden- und dann in Niederländisch und zuletzt in Zeichensprache – darauf hingewiesen wurde, dass ich nicht ordnungsgemäß gekleidet sei und Badeshorts nicht erlaubt sind. Als mein Mitfahrer aus der Kabine kam, dachte er ich mach wieder mal einen meiner Scherze und wollte schon losmarschieren. Dann merkte er, dass es kein Witz war….

Wir zogen uns wieder an und gingen zum Check In zurück. Dort bot man uns an, entsprechende eng anliegende Slips oder Pants doch zu kaufen, um Eintritt zu erlangen. Diese waren so hässlich und für einmal anziehen jeweils 30 € nochmals zu investieren – nee darauf hatten wir keine Lust. Ich habe die Stornierung gefordert, dass wurde gemacht und zogen wir wieder von dannen. Die Entschäuschung stand uns ins Gesicht geschrieben, obwohl dies mein Mitfahrender immer mit einem Lächeln übertünscht. Aber ich weiß ihn zu lesen, auch wenn er nicht mit der Sprache so richtig rausrückt.

Sch…drauf – wir lachen das Beste draus, war unser Motto nun. Idee Suche nach einem Badesee oder ähnliches…

Gesucht, gefunden und das Wetter war auch einigermaßen gut. Auto geparkt, Taschen genommen und die 300 m losmarschiert – kommt uns bekannt vor oder? Am Badesee gab es ein Restsurant, durch das man durchgehen nussig, um zum See zu gelangen. Dort auch wurde dann „abkassiert“:  die dortige Servicekraft sagte dann in gebrochenem Englisch – da das Französisch nicht zu verstehen war – 10 Euro. Ich kramte diese aus dem Portemonnaie und wollte es der Servicekraft geben als sie mit dem Finger zeigte, jeweils 10 €. Ich blickte meinen Mitfahrenden an und damit es ein schöner Tag blieb – willigten wir ein und bezahlten die 20 €. Dafür bekamen wir auch ein rotes Bändchen zur Markierung – wie Schäfchen in der Herde.

Jetzt kommts: anfangs waren wir ganz alleine und zur Mittagszeit saßen im Restaurant so 30 Leute und wir waren wie im Zoo im Gehege die Anschauungsobjekte. Aber das machte uns nichts. Wir suchten uns im Schatten ein Plätzchen und ließen  uns gut gehen, u. a. den mitgebrachten SüßKram und zwei drei Partien Stadt, Land Fluss – mit dem Baden warteten wir zunächst noch etwas ab.

Fremdgehen mit Grün
Nur Rote sind die wahren…

Doch nach einer Stunde musste die Abkühlung her. Und es war herrlich – ein kleiner See, der eher an einen Dorfteich erinnert – aber mit einer Plattform und wir hatten auch noch meine, mit dem Mund aufgeblasene  Luftmatratze in Form einer Haribo Colaflasche dabei. Zwar war es inzwischen etwas bewölkt aber ab und zu blitzte die Sonne hervor und brannte richtig heiß. Das ist mir dann zum Verhängnis geworden, wie sich später am Abend rausstellte.

Abkühlung

Gegen 16 Uhr verließen wir den See und checkten im neuen Hotel ein,  in Wavre ein. Ja, ein solides Hotel – für eine Nacht ok – nur der Fahrstuhl geht nicht – Koffer in 2. Stocken schleppen – nicht so gut. Aber wir haben es überlebt.

Best Western Wavre

Spontan haben wir uns dann überlegt, Bowlen zu gehen und sind bei Abba fündig geworden – bei Waterloo 🤣

2 Runden in der Bowl Factory – einmal hat mein Mitfahrender gewonnen und einmal ich. Beim Airhockey wurde ich dann 9:5 eiskalt abgezogen. Passt 😀

Bowlingbahn Bowl Factory in Waterloo
Bowlingbahn Bowl Factory
Airhockey Bowl Factory

Zum Abschluss des Tages waren wir noch italienisch in Waterloo essen: eine kleine Trattoria mit leckerer Pizza: 4 Stagioni und Pizza mit Brokkoli und Fenchelsalami. Wirklich extra klasse gut.

Brokkoli und Fenchelsalami

Dann gings ins Hotel nach Wavre zurück und ein bisschen Serie schauen, wobei uns schon die Augen zufielen. Noch schnell unter die Dusche gehüpft und da sah ich das kleine Drama – ich sehe aus, wie ein Hummer im heißen Wasser – total rot, trotz Sonnencreme  😬 . Aber es geht noch.

(c)(R) Google maps: Tag 2

Was für ein Start in den Urlaub!

Nachdem wir es uns im Hotel mitten in der City von Brüssel eingerichtet hatten – also auch die Frage zwecks Parkplatz geklärt war – Die etwas günstigere Parkgarage am Hotel war leider voll – ging es auf den ca. 6,5 km Weg zum Atomium. Ein kleiner Schreck war noch zu überwinden, da wir nicht mehr … „Was für ein Start in den Urlaub!“ weiterlesen

Nachdem wir es uns im Hotel mitten in der City von Brüssel eingerichtet hatten – also auch die Frage zwecks Parkplatz geklärt war – Die etwas günstigere Parkgarage am Hotel war leider voll – ging es auf den ca. 6,5 km Weg zum Atomium.

Ein kleiner Schreck war noch zu überwinden, da wir nicht mehr ins Parkhaus reingekommen sind. Die P-Card lag, wie immer im Auto, und diese bräuchten wir um die Türen zum Parkhaus zu öffnen. Ein freundlicher Mitarbeiter hat uns dann aber reingelassen. Und gute, dass wir rechtzeitig losgegangen sind.

Auf dem Weg zum Parkplatz
Parkplatz Interparkering

Der Weg dorthin führte vorbei an tollen Bauwerken, grünen Oasen aber auch ein paar nicht so schönen Ecken. Aber das ist Großstadt.

Der Weg war geschafft und wir sahen das Atomium in seiner ganzen Größe schon vor uns, nur wussten wir nicht, wo wir parken konnten. Die Zufahrts-Straßen waren gesperrt, Parkplätze gab es nur fürs Kurzzeitparken (15 min). Was nun – da war die vorherige Recherche dieses Mal umsonst gewesen. Jetzt wurde es doch zeitlich knapp – für 19 Uhr hatten die Reservierung  – noch 15 min 😬 aber ruhig bleiben (ein bisserl ärgern darf ich mich schon)! Wir sind noch einmal anders herangefahren – haben einen großen Bogen gemacht – und haben dann einen, wie sich hinterher rausstellte, teuren Parkplatz erwischt (relativ zur Parkdauer).

Atomium

Und dann waren wir doch rechtzeitig noch vor dem Eingang zum Atomium. Und alles andere ward nun vergessen 🙂

Wir wurden am Eingang freundlich begrüßt, die Gästeliste überprüft und ein Foto geschossen. Und danach ging’s in den Fahrstuhl hinauf zur höchsten Kugel des Atomiums, wo sich das Restaurant befindet.

Atomium: Rotunde und Eingang
Atomium – Fahrstuhl abwärts

Zu meinem Glück war der Fahrstuhl nicht Gläsern oder ähnliches. So konnte ich mich die paar Sekunden noch relaxt auf den Ausstieg vorbereiten. Oben angekommen, war es ein Hammer – diese Aussicht – dies musste aber warten – ich musste erst einmal alle Sinne bei mir behalten und mich auf die Höhe einstellen. Das brauchte seine Zeit, auch als wir schon an unserem Tisch saßen. Der war vor einem riesigen Fenster positioniert aus dem wir ganz Brüssel überblicken konnten.

Einblicke in die Restaurant-Küche
Rundblick
Atomium: Unser Platz im Restaurant
Blick auf Brüssel

Als ich die Aufregung im Griff hatte, gings es dann auch 🙂

Also besser konnte die Reise nicht beginnen, was für ein Ausblick, was für ein Wetter, was für ein leckeres 3-Gänge-Menü. Das war wirklich ein Highlight – da erinnere ich mich gern an Calgary und unsere Wohnmobil-Tour zurück.

Das Menü mit Schinken und Melone, leckerem sous-vide gegartem Rindfleisch und zum Abschluss die Belgische Waffel mit superleckerem Eis und wirklich feier zartschmelzender Schokolade war einfach nur Bombe.

Wir beide waren begeistert, gut gesättigt und voller schöner Emotionen. Toll.

Irgendwann ist alles zu Ende und wir machten uns auf den Rückweg, jedoch nicht ohne das Observation Deck zu besuchen, auf den man noch eine etwas bessere Aussicht zum Fotografieren hatte und do konnte ich mir dann such noch meine Erinnerungsmünze ziehen 😃

Blick auf das Expo Gelände

Der Rückweg war dann unspektakulär und wir haben sogar noch einen Stellplatz im Hoteleigenen Parkhaus bekommen – so waren es nicht 30 € pro Nacht sondern nur 21 €  – ein Schnapper.

Atomium Schatten

Apropos Parkplatz- am Atomium mussten wir letztendlich die Tagespauschale löhnen – 12€. Es ist Urlaub – doof aber kein Beinbruch

Bonjour, Bruxelles

Wir sind gut in unserem Hotel mitten in der City von Brüssel angekommen. Die Fahrt führte uns vorbei an Rhein und Mosel und durch Luxemburg bis zum fast 420 km entfernten Ziel in Brüssel. In Luxemburg wurde erst einmal richtig getankt, damit bei diesen guten Preisen, auch der Tank bis Paris gefüllt bleibt. 50km später … „Bonjour, Bruxelles“ weiterlesen

Wir sind gut in unserem Hotel mitten in der City von Brüssel angekommen. Die Fahrt führte uns vorbei an Rhein und Mosel und durch Luxemburg bis zum fast 420 km entfernten Ziel in Brüssel.

In Luxemburg wurde erst einmal richtig getankt, damit bei diesen guten Preisen, auch der Tank bis Paris gefüllt bleibt.

Luxemburg (Wasserbillig)  – Tanke gleich nach der Grenze
Super E5 – 1,769€ / l

50km später gab es dann bei recht warmen Wetter erst einmal lecker Mittag – Bacon Burger und Chicken Burger sowie lecker Pommes Frites – wirklich lecker.

Aral Raststätte bei Capellen

Das Hotelzimmer am Grand Place ist bezogen und nun bereiten wir uns auf den Besuch im Restaurant im Atomium vor.

Holiday Inn Express Brüssel – Grand Place

Parallel wird TDF noch geschaut 😁