Gesundheit und Unversehrtheit zählen für mich mehr als die pure Freude an einem Radrennen – auf das ich mich sehr gefreut hatte.
Ich bin kein Weichei bei Nässe zu fahren oder auch mal Regen abzubekommen – siehe im Mai die Spreewald-Runde (nass, eisig, windig) – aber mit der Vorhersage, dass es auf der ganzen Strecke nicht nur tröpfelt sondern teilweise Schütten wird, kapituliere ich und werde heute nicht die Rügen Challenge fahren 🙁 🙁 :-(.
Das schmerzt natürlich, aber bevor ich mich auf den recht schnellen Abfahrten auf die Fresse lege oder mir ne richtige Erkältung einfangen – ist das die bessere Wahl….
(c)(R) Regenradar – Vorhersage heute, 12:00 Uhr
Und damit ich es nicht bereut und noch mehr traurig bin – fahren wir ein Stückchen weg – noch Stralsund….
Die Nacht war kurz und heiß. Nach nächtlichem Baden in der Lagune – was für ein Spass – hieß es noch sich Zelt-fertig zu machen. Auf zu den Duschen…die ein wenig entfernt vom Sunset Camp liegen.
Lagune bei NachtWeg zu den Duschen
Da ich meine Zahnbürste vergessen hatte, musste ich noch einmal zurück zum Zelt. Meine Begleitung konnte schon mal mit Duschen loslegen und wir wollten uns dann entweder an der Dusche oder am Zelt treffen. Nachdem ich mich auch soweit fertig gemacht hatte und am Zelt wieder ankam, fehlte aber jede Spur von meinem 14jährigen Neffen.
Das war natürlich ein Schreck für mich und meine Suche durch die recht riesige Halle und mitten in der Nacht begann. Nach einer guten 3/4 h kehrte ich erschöpft und aufgelöst und niemanden gefunden zu haben zum Zelt zurück. Und wer saß dort: mein Neffe.
Da war ich überglücklich und Säcke von Steinen purzelten herab. Er hatte sich etwas im Dschungel (wahrsten Sinne des Wortes) verlaufen und erst mit Umwegen zum Zelt zurückgefunden. Das war dann egal und alles wieder paletti und wir konnten gegen 2 Uhr schlafen gehen.
Das Zelt blieb, anders als bei den anderen, offen, ansonsten wäre es zu warm geworden. Ich bin, wie fast immer, gleich eingeschlafen und bin relativ früh wieder aufgewacht. Den Wecker hatten wir auf 8:30 Uhr gestellt, da wir 10:00 Uhr wieder aus dem Zelt raus sein mussten.
Naja ich bin sowieso meist der frühe Vogel und habe mich dann fertig gemacht und auf dem Liegestuhl vor dem Zelt platz genommen und wartete nun auf das Erwachen meines Mitreisenden…. Das klappte alles wunderbar. 9:30 Uhr ging’s mit Sack und Pack zum Verstauen in die Umkleiden und dann zum wirklich vielseitigen und reichlichen Frühstücksbuffet. Zutritt erhielten wir über die Zelt-Nr.
Toast-Pancake-Spiegelei-Käse-Sandwich
Eine 3/4 h blieb sich zu stärken und zu versorgen. Wie immer gibt es aber Einige, die auf die letzte Sekunde 10:29 Uhr zum Frühstück kommen. Die haben hier aber Pech: Punkt 10:30 Uhr wird abgeriegelt und man kommt nicht mehr ans Buffet heran
Nach dem Frühstück und bevor es wieder ins Wasser ging, versorgten wir uns noch mit einer Flattrate-Refill-Getränkeflasche. Mit dieser kann man per Pauschalbetrag einmal in 45 min seine Flasche mit einem beliebigen Getränk auffüllen. Achtung dies gilt nur Tageweise nicht komplett 24h lang (also nur bis 23:59 Uhr). Sonst hätten wir schon am Vortag zugegriffen. Billig ist es aber dennoch nicht….aber billiger als Einzelkauf allemal.
Der Tag stand uns nun offen. Alles wurde wieder ausprobiert. Wobei es heute am Sonntag viel voller und die Schlangen vor den Rutschen um einiges länger waren. Das hat dem Spaß nicht geschadet.
Ob draußen im Wildwasser oder auf der „Baby“-Rutsche es ging immer weiter. Nur der Turm der Riesenrutsche war mir heute nicht so geheuer – Hintergrund das längere Warten auf den Treppen und damit das gesteigerte Kopf-Kino. Letztendlich hat der Spaß die Furcht besiegt 🙂
Wenn man in der Südsee etwas chillen will, braucht man Geduld freie Plätze zu finden. Da hier nach Urlaubsmanier die Liegen mit Handtüchern reserviert werden, auch wenn die Nutzenden nicht da sind. Da findet man an der Lagune doch eher ein Plätzchen.
Wassersport macht hungrig. Zum Mittag gabs für jeden eine Pizza – die sehr gut gemacht war und geschmeckt hat. Zwischendurch gab es dann noch ein Joghurteis zum Abkühlen und immer verschiedene Getränke bei der Refill-Station – so dass bei der Wärme (30Grad), Luftfeuchtigkeit 80%) und sportlichen Aktivität auch genügend getrunken wurde.
Erfrischung mit Eis Mmh…Refill-Station
Doch jeder Spaß hat ein Ende und gegen 20:30 Uhr verließen wir dann die Halle. Zuvor hatten wir uns noch einmal gestärkt
und dann versucht noch zu Duschen – das ging wegen Überfüllung gar nicht und die Reinlichkeit der Duschen hier am Eingsngs/Ausgangsbereich der Tagesgäste war auch ein bisserl fragwürdig :-|. Das.musste dann auf zu Hause warten….Leider.
Eigentlich hätte man bis 1:00 Ihr bleiben können, aber ich musste am nächsten Tag – Montag – nach ca. 4 Wochen wieder zur Arbeit. Das wäre dann zu spät geworden. Gegen 22:30 Uhr waren meine Neffe und ich dann an meinem Zuhause in Berlin angekommen. Meine Neffe blieb noch bis Donnerstag bei mir, bevor es dann wieder gemeinsam am Wochenende zur Geburtstagsfeier meiner Nichte nach Hessen geht
Hier noch ein paar Impressionen zum Schluss und das Fazit: tolles Wochenende, viel Spaß und Fun, aber auch recht preisintensiv – in ein.paar Jahren gerne mal wieder 🙂
Der Bericht zum Reise-Abschnitt Grottnehult nach Stockholm, den wir am Freitag, 26. Juli 2024 gefahren sind, folgt noch….
Heute am auserkorenen “Ruhetag“ – Samstag, 27.7., war Relaxen und Ausruhen angesagt. “Neue Kraftzu schöpfen nach der doch längeren Anreise aus Grottnehult“, war heute unser Motto, um weitere schöne Tage in der Region um Stockholm zu erleben.
So hieß es erst einmal Ausschlafen und dann seelen-ruhig (liegt mir nicht so – 😉 ) in den Tag mit einem tollem selbst gemachten Frühstück zu starten. Auch wir können Frühstück: mit Wurst, Käse, Marmelade, Gemüse und Früchten, Ei und, und, und….
Auch das Mittag war heute leckere Hausmannskost – was der Kühlschrank noch do bot (vieles noch “Reste“ aus der Heimat): Kartoffeln, Zucchini und gebratene Fleischwurst und danach ein paar leckere Früchte…
Da doch die ganze Zeit im.Appartment rumhängen Augen die Dauer langweilig wird, haben wir uns am frühen Nachmittag Richtung Sigtuna aufgemacht.
Schon bei unserer ersten Schwedenreise 2003 ist uns das kleine Städtchen positiv aufgefallen. Auch heute hat es uns wieder überzeugt und bei teilweise blauen Himmel ein Lächeln ins Gesicht und ein gutes Gefühl gezaubert 🙂
Dort und gilt als älteste Stadt Schwedens und somit als Wiege dieses Landes. “…Touristen kommen aber nicht deswegen hierher. Das heutige Sigtuna lockt eher mit idyllischem Ortskern, Holzhäuschen, Restaurants und vielen Cafés…“ (Zitat aus https://www.schwedentipps.se/uppland/sigtuna/) …Und das sieht man auch…
Die Bilder sprechen eigentlich für sich alleine. Wir empfehlen sehr gern einen Ausflug in dieses schöne Städtchen etwa 1h Auto-Fahrzeit von Stockholm entfernt.
Leider etwas ungeplant war ich letztes Wochenende (13./14.4.) statt bei der Fanily doch zu Hause – wirklich schade. Das hieß aber nicht, dass ich mich ausruhen konnte – der Spreewaldmarathon ruft am 20.4. . So bin ich halt nicht in Hessen, wie für Samstag geplant, geradelt, sondern wieder in Berlin / Brandenburg – also Standard ideal – dafür Beide Tages des Wochenendes.
Ja, die beiden Tage waren nicht so ganz easy. Zwar war es sonnig warm, aber der Wind blies ganz schön umher und immer auf einem Teilstück aus der falschen Richtung. So was geht gar nicht. Wie dies bei einem Rundkurs wohl nur so kommen kann 😉 ?
(c)(R) strava.com – Samstag – allein, allein
Was kann ich aus der Samstag-Runde wieder lernen?:
Stadtverkehr macht so keinen Spaß – und wenn bewusste Nötigung dazukommt, dann wirds richtig gefährlich (lieber Fahrer des grauen Skoda B-H* ****)
Runden fahren auf dem Tempelhofer Fepd ist ein wenig öde und es ist ein bisserl zu viel .los. Muss nicht sein.
Der Wind 💨 war heute (r)echt ordentlich und irgendwann bei einer Runde fährt man zwangsläufig gegen den Wind. Da weiß ich, was ich dann getan habe
Mist, es ist wieder soweit – Ich habe die Sonnencreme vergessen
(c)(R) strava.com – Runde m. BRS-Cycling Berlin
Die Runde am Sonntag hat viel Spaß gemacht. Es ist viel schöner nicht alleine fahren zu müssen – auch wenn die Fahrt mich etwas mehr gefordert hat. Die Jungs waren auf die gesamte Strecke gesehen am Anfang für mich viel zu schnell unterwegs – nicht wegen der fehlenden Puste oder Kraft sondern aufgrund dessen, dass der Wind noch auf der zweiten Teilstrecke kommen wird und ich meine Körner dafür einteilen wollte. Was nicht immer gut geklappt hat – Mit`nem bisserl Warten der Jungs auf mich gings aber ganz gut. Und zum Ende der Strecke ist noch Luft übrig geblieben, so soll es sein 🙂 Das ist Spaß 👍😀
Spreewaldmarathon – An den zwei Tagen habe ich noch nicht mal das Pensum geschafft, welches dann am nächsten Samstag in einem Ritt auf mich zukommt. Ich bin gespannt.
(c)(R) Spreewaldmarathon – 200km Strecke
Und das Wetter: darüber will ich nicht sprechen ….
Lange zwei Monate war kein Rennrad-Sport mehr Draußen in der Natur möglich. Es kam mir eigentlich noch länger vor. Aber entweder war Weihnachten, da bin ich lieber bei der Familie, da muss das „Rad“ Rücksicht nehmen, oder durch eine kleine Erkältung musste ich mich dann wieder zurückhalten und dann wollten auch einfach Straßen nicht so richtig trocken werden. Hatte ich schon gesagt, dass es andauernd regnete….was für ein Dezember und Januar. Ich weiß, jammern macht es auch nicht bessern, aber es hilft ein wenig 😉 .
Und nun ist der Vorfrühling da – jedenfalls von den Temperaturen (bis zu 12 Grad) und manchmal knallt die Sonne dann auch schon ganz schön, wenn diese durch die dicken Wolken durchsticht. Und deshalb ist nun wieder Fahrrad-Zeit 🙂 . Runter von der Rolle und raus auf die Straße. An Motivation und Enthusiasmus mangelt es bei mir überhaupt nicht. Und in diesem Jahr geht es schon früher los als im letzten Jahr…
(c)(R) Strava.com – Vergleich 2023/2024
Und so ging es auch vor zwei Wochen endlich raus – langsam wieder in Form kommen, heißt nun die Devise. Von nasser Pudel bis platte Flunder war schon alles zwischendurch dabei – wie schnell die Form doch in zwei Monaten nachlassen kann – nicht mehr an die Leistungen aus dem November zu denken, bei der, ich übertreibe ein wenig, spielerisch mehr als 100 km pro Tour keine Herausforderung waren. Naja, und so schlecht ist es nun auch nicht – ich bin halt nicht vollends zufrieden – aber das kommt schon wieder. Das Wichtigste ist immer noch, dass es weiterhin Spaß macht, sich ein wenig zu triezen.
…und was steht demnächst auf dem Plan?: Saison-Auftakt bei den Jedermann-Fahrten am 24. März in Ortrand beim Schneeglöckchen-Lauf (ja gefahren wird auch). Ich werde mich der 70km Strecke widmen. Das reicht zum Auftakt.