Ich weiß schon, warum ich es im Winter kalt mag und nicht frühlingshaft warm – so schön, wie das ist.
Jedes Jahr falle ich auf Mutter Natur herein, werde unvorsichtig und schwuppdiwupp ist die Erkältung da. Und alles nur, weil die Temperaturen schon im Februar so sonnig warm daherkommen, dass ich mich der sperrigen Winterklamotten frühzeitig entledige (es ist ja warm – obwohl ich noch nicht im Frühjahrmodus bin) und dann wieder am nächsten Tag mit meinem zu kurzen Shirt doch ganz schön in der Kälte steh‘.
Das ist zum Haare raufen und das gerade jetzt, wo die Fahrrad-Saison richtig losgehen soll und meine erste Jedermann-Fahrt des Jahres – der Schneeglöckchenlauf in Ortrand – am Sonntag stattfinden soll. Aber mit dem aktuellen Gesundheitszustand, auch wenn dieser sich schon gebessert hat, kann ich das total vergessen und abhaken, wenn ich nicht weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen riskieren möchte.
Dabei hat die Saison – das Jahr – so gut begonnen:
Ich bin total motiviert, da das Jahr 2026, sporttechnisch gesehen, nur einzelne Highlights (die waren super) hatte und eher eine Niete als ein Joker war – irgendwas kam immer dazwischen, so dass das Rad im Stall bleiben musste, statt sich in der Natur auszutoben.
Ich bin fit, wie kein Jahr zuvor nach der Schlemmerei zum Jahreswechsel
und vor Allem Ich war total heiß auf das Rennen
Schade, Schade, Schade – jetzt muss ich die Motivation und Fitness beibehalten und mich nicht zu lange über solche Rückschläge ärgern.
Am besten plane ich gleich die Runde ohne Jedermann-Rennen selbst zu fahren. Damit ich das Flair der Strecke doch einsammeln kann. Mal sehen, wie ich dies in den Kalender reinbekomme. Am Besten noch vor dem Spreewaldmarathon.
Heute, 3.10., ist nicht nur Feiertag sondern es ist bestes Radwetter in Berlin und Brandenburg und das nutzen auch alle schön aus, um ’ne Runde mit dem Bike zu drehen. Nur wer sitzt mal wieder „zu Hause“? (Naja richtig wäre Prenzlau, aber dazu später mehr) :
Ja, natürlich ich – wer sonst. Weil ich mir zu unzeiten ’ne Erkältung eingefangen habe. Gerade jetzt, aber es ist immer ungünstig. So darf ich, wie so oft dieses Jahr, immer aus anderen Gründen, auch wieder nur Gast sein und nur zuschauen 🙁 , während meine Radkollegen, mit dem Wissen, dass es ab morgen (4.10.) nass, windig und hässlich werden soll, sich nochmals auf lange oder kurze Touren machen und somit die letzten Sonnenstrahlen einfangen.
Traurig, was für eine herrliche Tour
Irgendwie steckt in diesem Jahr aber der Wurm drin, was die radsportliche Bilanz bis hierher angeht. Es gab gefühlt seit Ende Mai, bis auf wenige Ausnahmen, entweder nur freie Tage mit Regen, da wollte ich nicht aufs Rad, oder schöne Tage, die nicht mehr frei bzw. verplant waren, und da konnte ich auch nicht aufs Rad.
Ich sollte an solchen Tagen alle Sozialen Medien von Messagern bis Komoot oder Strava einfach ausschalten, dann bekomme ich es nicht auch noch mit, was die anderen für herrliche Touren machen. So ärgere ich mich noch zusätzlich, wie ich mich gestern selbst dabei ertappt habe.
Das aktuelle Wochenende haut gleich dreifach rein. Erstens durch die blödsinnige Erkältung, zweitens durch den Wetterumschwung von Sonne auf Regen am Samstag (ja der ist schon da – recht windig ists ) und drittens den für mich geplatzten Hügelmarathon ebenfalls am Samstag.
Gestern, Freitag
Heute, Samstag
(c) (R) Regenradar: Prognose für 4.10.25
Auf diesen hatte ich mich das ganze Jahr schon gefreut, da die Strecke mir Spaß macht – auch wenn diese nicht überall perfekt ist. So saß ich deswegen mit meiner roten Nase und ’nem Haufen von Taschentücher nicht zu Hause sondern in meinem Hotelzimmer in Prenzlau anstatt den schönen Tag heute anders nutzen zu können. Leider hatte ich das Zimmer schon so umgebucht und dann meine Stornierungsoption verloren. Das Hotel vergibt zum Hügelmarathon nur Mindestaufenthalte von 2 Tagen. Ich hatte aber fermündlich auf einen Tag heruntergehandelt. Das ging einher, das ich nicht mehr kostenlos stornieren konnte. So ist das halt.
Der Hügelmarathon für meine Strecke ist nun ohne mich 8:30 Uhr gestartet – als Andenken habe ich mir wenigstens aber gestern die Startnummer besorgt. Dann war die Fahrt nicht ganz umsonst, hahaha 🙃
Startnummer Hügelmarathon
Wenn ich mir die aktuelle Windprognose anschaue, wird dies heute für alle die antreten, neben dem Regen, zum Windspiel und sicherlich kein Zuckerschlecken
(c) (R) Regenradar: Windprognose 4.10.
Ein Bild aus meinem Hotelfenster zeigt die das hässliche Herbstwetter
Blick aus dem Hotel Uckermark
Was steht sonst noch an: Gestern war ich zum Zeitvertreib noch im Kino – gleich hier in Prenzlau, im Union Theater und hab mir Avatar – The Way of Water aus 2022 angeschaut (Start 19:30 Uhr, Ende ca. 23:00 Uhr) . Das war eine Wiederaufführung (nur für eine Woche in 3D Kinos, ab 3.10.), bevor im Dezember 25 der nächste Teil ins Kino kommt – Fire and Ash. Insgesamt hat mir der Film gut gefallen – tolle Bilder in 3D – war kurzweilig – dennoch etwas lang mit ca. 3h und einer knappen Storyline. Aber die Unterhaltung zählt und das passte. Den Husten und Schnupfen konnte ich einigermaßen in Zaum halten, so dass die anderen Kinozuschauer hoffentlich nicht gestört wurden.
Ansonsten geht es jetzt gleich von Prenzlau – nach gutem Frühstück – auf die Strecke nach Leipzig. Dort steht heute im Täubchenthal ein „Neelix and Friends“– Event an und ich mach das auch nicht alleine mit die besten Freunde aus Berlin (ihr wisst schon The Transporter…) hatten mich gefragt, ob ich mitkommen mag.
Ticket Neelix, am 4.10.2025
Das kann toll werde, wenn hoffentlich die Erkältung etwas erbarmen hat… Aktuell ist aber der Schnief-Faktor und der Taschentuch-Verbrauch wieder sehr hoch – nächste Phase (nach Kopf, dann Hals, Husten, jetzt Nase… 🙃). Damit es nicht zu stressig wird, bleiben wir auch über Nacht in Leipzig, gleich um die Ecke beim Täubchenthal.
Strecke Berlin – Prenzlau – Leipzig (Spoiler es geht weiter nach Erfurt🚗, dann über Berlin nach Putbus 🚗 und dann wieder über Berlin nach München 🚅 – ein Zick-Zack durch Deutschland und hoffentlich über)
Nach dem nicht so erfolgreichen Italien-Wochenende, an dem mich meine Kräfte trauriger Weise im Stich gelassen haben, geht es heute, Montag, 14.7., eine Woche zum Bildungsurlaub nach Undeloh ins Ver.di Bildungszentrum.
Thema der Bildungszeit: Prüf Mit! – Aufbauseminar. Nachdem ich letztes Jahr 2024 für mich entschieden hatte, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, und zukünftig ehrenamtlich in Prüfungsausschüssen die IHK Prüfungen zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung vorzubereiten und abnehmen zu wollen. Da ist es nun wieder Zeit weiteres Wissen aufzubauen.
Eigentlich war geplant, erst nach dem Aufbau-Seminar aktiv zu werden, doch am letzten Donnerstag war ein Prüfer kurzfristig ausgefallen und da ich schon durch die IHK berufen war, bin ich ins kalte Wasser gesprungen und habe statt zu hospitieren, live im Prüfungsausschuss die Prüfungen mit abgenommen. Aufregend und spannend zugleich. An diesem Tag waren die Entscheidungen auch nicht immer leicht, aber letztendlich haben 4 von 4 dann bestanden.
Ich muss aber auch sagen, die anderen zwei Prüfer waren total super und haben mich da durchgeleitet. Aber meine Entscheidungen musste ich selber treffen.
Gut gestärkt, fröhlich gelaunt, schon mit ein bisserl Bammel aber guten Mutes und nichts Schlimmes ahnend ging’s am Samstag, 12.7., dann gegen 9:00 Uhr los.
Aber (und alles vor Aber relativiert sich sofort wieder) – gleich schon zum Anfang – am ersten kleinen Hügel! – hatte ich heute Probleme den sowieso Stärkeren zu folgen. Und dann einen Kilometer später kam der Holzhammer und mir wurde auch noch leicht schwummrig/“schwarz vor Augen“, der Puls war dem Höhenmeter in unwirkliche Höhen gefolgt. Es ist nichts passiert, kein Sturz, ich bin rechtzeitig angehalten, und hier kommt wieder ein Aber 😉
So ist das ein zu hohes Risiko weiterzufahren, vor Allem “wie geht’s wenn die richtigen Anstiege kommen“ …ne,ne,ne, das bringt alles nichts und ich will dann auch kein Klotz am Bein sein.
Diese Tour musste ich heute abbrechen. Sehr Enttäuscht, traurig und auch mit ein paar Tränen im Auge hab ich die beiden anderen ziehen lassen müssen. So eine Sch…
Es wird heute eine Mischung gewesen sein: ich bin nicht zu 100% fit, zu viele Aktivitäten in letzter Zeit und vor Allem das regelmäßige Training fehlt. Der Körper streubt sich – vielleicht zu viel Urlaub in letzter Zeit und zu wenig Arbeit (Km auf dem Rad)
Ich bin vorsichtig zurückgefahren – komme nun ein wenig runter (zur Beruhigung an die Leserinnen und Leser: es geht mir gut, keine Besorgnis) – und schaue, was ich dann später noch machen werde. Vielleicht gibt es eine kleine, leichte Runde zum fahren. Für die “Loser“ am heutigen Tage… (Anm. Redakteur: Nein, gab’s nicht – ich habe den Tag ruhig in Schlanders verbracht)
Da kommt am Anfang des Jahres von einem meiner Radsport-Kollegen eine harmlos klingende Anfrage, ob Interesse besteht, im Juli eine Tour in den richtigen Bergen, um das Stilfser Joch zu drehen. Motiviert und voller Tatendrang, wie ich so bin und wie insbesondere in Erwartung der Frischluft-Saison 2025 so ist, habe ich nach kurzem Termincheck natürlich zugesagt. Und auch zwischendurch habe ich natürlich keinen Rückzieher gemacht – zugesagt ist grundsätzlich nun mal zugesagt!
Ja und dann kommt die Saison und ich merke schon früh, mmh zum regelmäßigen Rad-Runden drehen komme ich auf Grund anderer spannender und schöner Ereignisse nicht wirklich. Hier und da mal ein paar Kilometerchen mit Ach und Krach; naja schon ganz vernünftig, aber nicht wirklich regelmäßig. Jetzt hätte ich die Zeit gehabt mal drüber nachzudenken, da Berge nicht gerade mein Steckenpferd sind und dann was an Höhenmeter und Höhe auf mich zukommt – passt das überhaupt – aber nein: zugesagt ist zugesagt. Außerdem ist da auch ein klein wenig Ehrgeiz in mir. Jedenfalls habe ich nicht abgesagt und heute, 11.7., geht es dann los in Richtung Stilfser Joch…
Der Puls steigt und steigt und da ist auch ein bisserl Muffensausen schon mit dabei. Insbesondere meine zwei Mitreisenden sind viel mehr Bergspezialisten als ich (wenn ich mich überhaupt so nennen dürfte). Und sie haben schön in unserem Kanal gepostet, wie vorbereitet sie sind – naja ich komme gerade aus 3 Wochen Urlaub und 6 Wochen ohne wirkliche Rad-Runde – da steigt doch gleich die Motivation um so mehr. 🙂 Ihr wisst, was ich meine 🙂
Nichts desto trotz – die Vorfreude ist dennoch da und was soll schon passieren, dann muss ich halt aufgeben. Übers Knie brechen kann ich es auch nicht…
So am 11.7. ist 4:30 Uhr ist aufstehen angesagt, gegen 5:30 Uhr soll es dann für mich auf die etwa gut 10stündige Fahrt gehen. Der andere Tross fährt etwas später los. Das passt, dass wir nicht zusammenfahren, da ich ein etwas anderen Fahr-Rhythmus habe und lieber früher als später losfahre. Wir treffen uns dann am Freitagnachmittag bis Abend am Hotel in Schlanders (Südtirol)