Schrecksekunde am Pfingst-Freitag

Auf der Fahrt von Thüringen ins lange Pfingstwochenende nach Hessem gab es auf etwa halber Strecke eine heftige Schrecksunde. Ein schwarzes „Irgendetwas“, das mitten auf der Fahrbahn lag, geriet für uns zwei Reisende fast zur Falle.

Ein heftiges Manöver von mir musste folgen, um dem „Irgendetwas Schwarzem“ auszuweichen – leider ohne richtigen Erfolg – zwar umfahren aber?! – hinterher schlauer:  wäre ich doch einfach drüber gefahren?! Doof!

So bin ich auf den Sandstreifen links neben der Fahrbahn geraten und das Heck meines Octavia ist etwas ausgebrochen, ich konnte den Wagen bei ca. 140 km/h noch abfangen, aber der hinteren Radkasten hat die Mittelleitplanke touchiert. Sch…

Das Wichtigste! – uns ist außer dem riesigen Schreck, der uns noch bis zum Abend in den Gliedern steckte, nichts wirklich passiert.

Nur der Octi hat nun ein paar Schrammen und Beulen mehr😬😪, aber bisher nur am Blechkleid und nicht an anderen Teilen, puh…🚗

Nach 31 Jahren Lappen, jetzt sowas…das hätte schlimm ausgehen können…

verschrammter Octi
gebeulter Octi

Schade, dieses Jahr geht’s nicht auf große Reise

Ich habe grundsätzlich viel Optimismus, dass sich das Blatt auch immer wieder wenden kann. Dieses Mal sieht es wohl nicht so aus. Die erste Wohnmobil-Tour durch Kanada fällt, der aktuellen Situation geschuldet, wohl komplett in diesem Jahr aus. Richtig ist, Gesundheit geht erst einmal vor.

Jedenfalls wird die Reise im Mai 2020 nicht stattfinden können – Kanadas Grenzen sind grundsätzlich noch für ausländische Reisende geschlossen, Flüge wurden umgebucht bzw. Flugziele gestrichen, Deutschland verlängert die internationale Reisewarnung. Und dann gibt es da noch die 14-tägige Quarantäne-Pflicht nach der Einreise in Kanada. Zwar hat Kanada eine bereits gesetzte Dauer der Maßnahmen bis zum 30.06. wieder zurückgezogen, jedoch keine neue Frist gesetzt. Alles keine guten Voraussetzungen um Urlaub zu machen.

Und der 23.5. ist ja nun bald. Nun ist ja die Reise schon komplett bezahlt und wir müssen uns überlegen, wie es weitergeht. Naja somit wollten wir nun auf August umbuchen (Optimismus). Anfragen im Reisebüro, Abstimmung mit den Team-Kollegen – alles wurde schon in die Wege geleitet. Die Vorfreude stieg wieder stark an und dann kam der nächste Schreck, oder Dämpfer – zu einem gefühlt, fast doppelten Preis, zu dem, was wir jetzt schon gezahlt haben, gäbe es neue Angebote. Da ist uns zwar die Reiselust nicht vergangen – aber wen man weiß, was man für den kleineren Geldbetrag bekommen würde, ist man nicht bereit dann viel, viel mehr zu zahlen oder weniger Leistung zu akzeptieren und beißt in den sauren Apfel… Verflogen die aufgeflammte Vorfreude, willkommen in der Realität.

Jetzt läuft die Anfrage für das nächste Jahr – ich weiß gar nicht, ob an dafür jetzt schon buchen kann? Und ob wir jemals die guten Konditionen, wie dieses Jahr, wieder erhalten werden, ist die nächste Frage.

Eins noch zum Schluss: wir wollen gern verreisen. Wir wollen auch nicht Stornieren und das Geld zurück, so dass es eventuell dann noch das Reisebüro trifft – denen, so mein Eindruck, nicht sonderlich viel geholfen wird. Auf jeden Fall muss eine Entscheidung in den nächsten 14 Tagen her – da es ja dann losgehen sollte. Noch läuft der Countdown…