Le premiere jour à Paris

Wie immer starten wir in den Tag mit einen Frühstück im Hotel, wobei es dieses Mal in Richtung Französischen Frühstück geht – eher Baguette, Marmelade und süß. Das passt und gestärkt sind wir alle Mal. Nun heißt es Sachen packen, da wir das Zimmer wechseln wollen. Von Ein-Bett-Zimmer zu Zwei-Bett-Zimmer. An der Rezeption Gepäck aufbewahren … „Le Ppremiere jour à Paris“ weiterlesen

Tag 1 der Paris Erlebnisse: 26.07.2026 – Wie immer starten wir in den Tag mit einen Frühstück im Hotel, wobei es dieses Mal in Richtung Französischen Frühstück geht – eher Baguette, Marmelade und süß. Das passt und gestärkt sind wir alle Mal.

Nun heißt es Sachen packen, da wir das Zimmer wechseln wollen. Von Ein-Bett-Zimmer zu Zwei-Bett-Zimmer. An der Rezeption Gepäck aufbewahren lassen und dann geht’s auch schon los. Ob es geklappt hat, später mehr…

Wir fahren heute mit den Öffis in die Stadt rein – dazu steuern wir den Bahnhof gleich um die Ecke an, was sich herausstellte der falsche war (für Linie T2) und wir ein klein wenig, zur Linie L, weiterlaufen mussten. Gesagt, getan – dann noch jeweils eine Wiederaufladbare, per NFC funktionierende Bahnkarte gekauft und ein Tagesticket daraufgeladen und dann fuhr auch schon unser erster Zug der Linie L ein.

Einstieg in Surneses Mt. Valerien

Wir fuhren bis zur Metrostation „La Defense“ und nahmen von dort die gelbe M1 bis Royal Palais / Musée de Louvre. Das klappte wirklich sehr gut. Das auf der M1 durch die TdF einige Haltstellen (7 Stück) nicht angefahren wurden, störte uns zum Glück nicht.

Heutige Ziele waren der Louvre (die Mona Lisa) und der Eifelturm. Ob es bis zur Spitze geht, entscheidet sich noch.

Unsere Tickets, wobei Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 freien Eintritt erhalten können, hatten das Zeitfenster 14:00 Uhr, so hatten wir genügend Zeit im Königlichen Garten, im Palais auch schon am Louvre im Jardin des Tuileries zu schlendern, vorbei am Arc de Triomphe du Carrousel (am Louvre).

Jardin de Royal Palaise
Arc de Triomphe du Carrousel

Am Ort der Olympischen Spiele 2024, Paris, wurde zur Erinnerung daran 2025 ein festinstallierter mit elektrischem Strom betriebener Fesselballon am „Grand Bassin Rond“ installiert. Das ist schon imposant anzusehen.

Erinnerungeä an OS Paris, 2024
Jardin des Tuileries

Auf dem Rückweg zur Pyramide des Louvre ereilte uns dann ein Regenschauer – gut das wir einen Schirm mit dabei hatten. Es war zwar nicht viel regen, aber es hätte gereicht, uns gut durchzuweichen. Da noch gut 1,5 h Zeit waren bis 14:00 Uhr, setzten wir uns am Rand etwas regenschützt auf eine Mauer und relaxten ein wenig. Die Zeit verging aber eher wie Kaugummi, zäh und lang.

13:15 Uhr tat sich dann was am Treffpunkt des 14 Uhr Temins für den Louvre und wir haben uns dann an die Schlange angestellt und nachdem alle Leute zum vorherigen Zeitslot abgefertigt waren, durften wir uns auch schon zur Sicherheitskontrolle begeben – das war nicht die einzige an diesem Tage. Der check dauert nicht lange. Dieser ist nur nervig, da der Rucksack immer wieder ein und ausgepackt werden muss. Aber Sicherheit geht nun mal vor – ist schon richtig so.

Louvre und Louvre Pyramide
Louvre Pyramide

Angekommen in der großen Eingangshalle des Louvre sind wir natürlich erst einmal in die falsche Ausstellung „gerannt“, statt Denon haben wir uns im Ausstellungsbereich „Sully“ eingecheckt. Vor jeder der, ich glaube 5 Ausstellungsbereiche, erfolgt eine eigene Ticket-Kontrolle und auch die Ausgabe des Audio-Guides. Das ist so gemacht, da die Eingangshalle gleichzeitig auch Teil eines Einkaufs- und Veranstaltungs-Komplexes ist, das jeder erst einmal ohne Eintrittskarte betreten kann.

Louvre Eingangshslle

Nachdem wir unseren Irrtum im 4. Obergeschoss des „Sully-Gebäudes“ gemerkt hatten – viele, viele Treppen hatten wir schon überwunden – hieß es wieder zur Eingangshalle „hinabzusteigen“ und den Bereich „Denon“ zu suchen, wo auch die Mona Lisa beheimatet ist.

Gesucht, gefunden…und wir merkten gleich auch den größeren Strom an Menschen, die in diesen Ausstellungsbereich strömten. Der Checkin der Eintrittskarte dauerte viel länger als vorher. Um ans Bild zu kommen, brauchten wir ganz schön – und die Menschenmassen sind garnichts für meinen Mitreisenden. Aber ein paar Schnappschüsse haben wir im Raum 711 eingefangen.

Weg zur Mona Lisa
Mona Lisa
Mona Lisa

Nach der Mona Lisa haben wir auch das Museum verlassen, sind in der angrenzenden Shopping Mall noch flaniert und haben uns dann auf den Weg zum Eifelturm gemacht. Ca. 3-4  km Fussmarsch lagen vor uns. Diese wurden etwas erschwert, da die Straßen und Brücken im Abschnitt zwischen L’Arc de Triomphe und Louvre teilweise für die Tour de France abgesperrt waren und ein Wechsel auf die andere Seine-Seite nicht überall möglich war. 

Louvre Pyramide (von unten)

An einer Stelle konnten wir dann die Seine gut überqueren. Dort war eine Brücke unter die andere Brücke gebaut, so dass man einerseits die Straße als auch die Seine überqueren konnte. Fahrer von E-Bikes mussten durch die vielen Treppen ganz schön schleppen – da Radfshren über die Treppen nicht möglich war.

Brücke in der Brücke

Jedenfalls nach mehr als einer Stunde waren wir dann am Eifelturm angekommen. Ich wusste sofort als ich die Konstruktion und die Fahrtdauer der Aufzüge in echt sehen konnte, dass für mich die Spitze heute nicht in Frage kamm, sondern die 2. Ebene schon eine Herausforderung sein wird.

Paris: Überall Kunst, Statuen etc.

Mein Mitreisender wäre gern zur Spitze gefahren, aber für mich den „Höhenschisser“ war es nicht möglich und alleine wollte er nicht – ich glaube aber schon, dass er wollte, er war etwas traurig darüber, auch wenn er es mal wieder netter Weise nicht zugeben wollte. Aber er hat ja mich als Ausrede.🫡

Nun standen wir vor dem riesigen Ding und wussten nicht so richtig, wie wir hochkommen sollten und stellten uns an eine der Kassen an den 4 Pfeilern des Turms an. Und wir erwischten natürlich zunächst die falsche Kasse (15 min Anstehen umsonst): an dieser wurden nur Karten in Kombination „Treppe zum ersten Geschoss und Aufzug vom 1. zum 2. Geschoss“ angeboten. Treppe und Laufen wäre überhaupt nicht für mich realisierbar. Also andere Kasse 😬

Eifelturm: Preise Treppe + Aufzug

An der anderen Kasse konnten wir dann unsere Tickets zum Aufstieg mit dem Aufzug relativ rasch lösen. Nach der Taschenkontrolle hieß es dann „Einsteigen bitte“. Zum Glück waren genügend Menschen im Aufzug, so war es nicht wie beim Atomium, und ich konnte mich für die Fahrt in die Höhe auf andere Dinge konzentrieren als die Fahrt selbst. Eine Frau, mir gegenüber, bemerkte meine Situation und lächelte einfühlsam. So ging die Fahrt in etwa 110m noch etwas schneller um. Ich freute mich als ich oben war – was für eine Aussicht über Paris und Umgebung. Bestes Wetter (sonnig, etwas windig, Regen noch nicht wieder in Sicht) bescherte uns einen grandiosen Aus- und Weitblick. 😀 Mehrfach umrundeten wir die zwei Ebenen der 2. Etage des Eifelturms und konnten nicht genug bekommen.

Der Blick nach oben zur Spitze bestätigte mir, dass dies keine gute Idee gewesen wäre, bis nach oben zu fahren. Mir schlotterten so schon genug die Beine 😉

Blick vom Eifelturm durch das Eisengerüst
Eifelturm: Aufzug Rad

Nach ein „bisschen Schopping“ machte sich mein Mitreisender auf, auf den Treppen , nach unten, in die erste Etage zu laufen. So gabs noch ein kleines Highlight, statt die Spitze zu erklimmen. Ersichtlich etwas geschafft nach den Treppen – auf und ab –  waren wir dann ca. 10 min später wieder vereint. Er brachte noch das Highlight mit, auf einer Glasplatte ohne doppelten Boden in der 1. Etage zu wandeln – direkter Blick nach unten. Da wird mir so schon schumrig und erinnert mich an den CN Tower on Toronto – dort ist die Glasplatte aber in ca. 400 m Höhe 😬

Ein Blick vom Eifelturm

Dann war das Erlebnis Eifelturm leider schon wieder zu Ende – es war viel besser als gedacht und gar nicht so anstrengend aufgrund der Höhenängstlichkeit, wie von mir gedacht. Wirklich tolles Erlebnis und eines der Highlights, die lange in Erinnerung bleiben werden – und es darf und kann jederzeit wiederholt werden 😀

Nach dem Eifelturm waren wir ausgepowert, nicht vor Kraft, sondern vom Erlebnis und haben uns entschieden: es reicht für heute und wir machen uns auf ins Hotel, nicht aber ohnn einem kleinen Abstecher zum  Luvre-Tunnel. Dort wird noch die Tour de France am Abend vorbeikommen. Eine gute Stelle – 2 km vor dem Ziel – hatten wir am frühen Nachmittag auf dem Weg zum Eifelturm ausgespät – also kurz in Google Maps geschaut – wow gleich nebenan fährt eine für uns passende Bahn, so dass wir nicht soviel laufen müssen und auch unser Tagesticket etwas ausnutzen und rechtzeitig noch am Louvre sind – und schon waren wir auf dem Weg dorthin – M3 war das Ziel.

Aber Pustekuchen – diese war gesperrt/geschlossen und als gute Variante wurde uns die nächste Haltestelle der M6 empfohlen. Gesagt, getan, losmarschiert – nach einer Ewigkeit haben wir dann die Haltestelle gefunden.

Wie es so ist, als nichtortskundiger – wenn eine Bahn kommt steigt man ein – so war es nicht ganz – wir haben schon den Routenplan gesehen – aber falsch interpretiert. Jedenfalls war es die falsche Bahn – aber über Umwege und Umsteigen kamen wir nach etlicher Zeit doch wieder am Louvre an. Es war nun schon 19:30 Uhr und ich war zunächst traurig, dass die TdF schon durchgefahren sein könnte. Dennoch sind wir zu dem auserkorenen Platz gegangen und siehe da, es standen dort noch wartende Menschen und die hatten auch noch die Liveübertragung auf ihren Smartphones aktiv  – „nicht zu spät, zum Glück“, freute ich mich riesig und ich bat meinen Mitreisenden seine Smartphone-Kamera zu präparierten. An beiden meiner Smartphones – beide Lager Korea und Apfel – war leider seit dem Eifelturm das Akku leer und ich keine Zusatzbatterie (Powerpack) dabei hatte. So hatten wir auch kein Internet und ich keine Kamera 🤨

Alles gerade noch rechtzeitig vorbereitet – kurze Zeit später kamen dann zunächst die zwei Führenden (Pogacăr und van der Poel) und dann die ersten Verfolger mit Affenspeed bei uns vorbei. Das Gelbe, meinen Favorit,  konnte ich so Live beim Einbiegen in den Tunnel unter dem Louvre mitverfolgen. Am Ende siegte in einem Millimeter-Sprint van der Poel, Pogacăr hatte schon rausgenommen. Dieser fuhr als Gesamt-Toursieger der Tour, das 5. Mal, locker übers Ziel. Toll, Fantastisch, Perfekt und zeitlich dann doch richtig.

Louvre Tunnel: 2 km bis zum Ziel

Jetzt hieß es wirklich nach Hause ins Hotel zu fahren. Gleich neben dem Hotel gibt’s nen Burgerladen – dort holten wir uns, wie am Vortag, unser lecker „Abendbrot“  (dieses Mal eine Art Kebab) und ließen den Tag, doch bis in die Puppen, im Zimmer ausklingen. Im neuen Zimmer – Umzug von der 4. auf die 2. Etage – aber immer noch kein Raum mit zwei Betten – sondern ein King-Size-Bett. Gleich wieder reklamiert – wird am nächsten Tag erledigt (vorweg genommen: das war auch so – gleiches Zimmer – Bett getrennt 😃)

Raum 212 (2. Raum nach 406)

Ein fantastischer 1. Tag – gern mehr dsvon und so ging es weiter. Aber alles der Reihe nach…😁. Ich hänge etwas mit den Erzählungen- man merkt – es ist nun Urlaub 🤗

Paris: Beim Spazierengehen

Unsere Haupt-Punkte am 26.7.

(c)(R) Google Maps

Willkommen in K’emk’emel’áý und auf dem Grouse Mountain

Willkommen zurück am Grouse Mountain in  2022 – Schöne Erinnerungen an 2010 werden wach 🙂 –

Nachdem der 2. Tage in Whistler etwas ins “Wasser“ gefallen ist – aber wenigstens haben wir mir einem Rundgang zum Lost Lake dem Dauerregen getrotzt, erwacht der Abreisetag nicht mehr ganz so düster.

Gut für die Anreise Richtung Vancouver und den fantastischen Sea-to-Sky Highway (99). Von den Bergen kommend fährt man direkt zu den Ausläufern der Weiten des Ozeans, an denen K’emk’emel’áý (Vancouver) liegt.

Von Whistler nach Vancouver (oder umgekehrt) fährt man über die 99 auf der sogenannten The Culture Journey Route. Unten ist mal die besondere Beschilderung des Highway 99 bildlich dargestellt.

In Vancouver werden wir die letzte Woche unseres wunderbaren Kanada-Ausfluges 2022 verbringen. Erst noch mit dem Camper in North Vancouver dann im Hotel Sheraton Wall Center in Vancouver Downtown bevor es dann wieder Richtung Heimat geht. Aber daran denken wir noch nicht…

Erstes Ziel in Vancouver ist der Grouse Mountain, Dies passt genau in die Streckenführung, da dieser noch in North Vancouver liegt und wir noch den Camper haben. Später würde es schwieriger werden, den Weg dorthin zu finden und ich verbinde ja doch viele Eindrücke aus 2010 mit diesem Ort und es war ein Muss dorthin nach 12 Jahren wieder zurück zu kehren. Und es hat sich gelohnt – auch das Wetter war nicht allzu schlecht und ließ anfangs sogar noch fantastische Blicke auf den Großraum Vancouver, insbesondere von der Skyride-Bahn. Und auch die Erkundung des Bergs bot wieder alte und neue Highlights. Und auch der emotionale Faktor verhalf mit zu einem kleinen Glücksmoment – auch wenn dies eventuell für Außenstehende schwerer nachzuvollziehen ist.

Nachdem wir Online ( https://www.grousemountain.com/general-admission-membership ) schnell noch die Tickets für den Ride gebucht hatten – für spontan braucht man also ein tragbares, internetfähiges Gerät (Smartphone, o. ä.), Internet-Zugang (Datenvolumen, Roaming) und Kreditkarte sowie Zeit und Urlaubslaune 😉 – ging’s dann mit dem nächsten Red Skyride nach oben.

Vor 12 Jahren konnten die Tickets noch vor Ort gekauft werden – dies war dieses Mal nicht möglich. Für das Ticket (General Admission) Hin- und Zurück ohne weitere Aktivitäten (Zipline etc.) sind für einen Erwachsenen 69 CAD (Preis: Juni 2022, ohne Steuern und Abgaben) einplanen. Wenn man es zu Fuß auf den Berg schafft, ist für die Rückreise nur ein sogenanntes Download-Ticket für ca. 20 CAD notwendig.

Als es losging, schlug mein Herz doch etliches rasanter als sonst. Dies hatte zwei Gründe. Zum einen ist es für mich als “Höhen-Angsthase“ immer eine Herausforderung und auch Belastung – die ich mich aber bewusst aussetze – um dem ein wenig Herr zu werden und gegenzusteuern. Höhenangst ist nicht angeboren sondern erlernt.? Zum zweiten war ich total aufgeregt, an den Ort zurückzukehren, an dem 2010 ein kleiner persönlicher Olympia-Traum unerwartet in Erfüllung ging.

Und dann war es tatsächlich geschafft – nach 12 Jahren stehe ich wieder dort, wo am 10.02.2010 meinem Kanada-Traum mit der (wirklich rein zufälligen) Begegnung eines Fackel-Läufers und dem Halten der Original-Olympia-“Torch“ eine unvergessenes Erlebnis beschert wurde – aus dem ich heute noch Kraft ziehe. Wenn ich davon erzählen darf, bekomme ich ein Grinsen ins Gesicht und meine Augen strahlen – das ist ein glücklicher Moment.

siehe auch https://dynamicspace.bike/erinnerungen-10-02-2010-einer-meiner-besten-tage-momente-ever/

Februar 2010
Juni 2022

Der magische Moment: Fackelläufer und Halten der Fackel im Restaurant von Grouse Mountain am 10.02.2010 (mit dabei, aber nicht auf dem Foto – The Transporter – er schoss das damalige Foto – Danke! )

10. Februar 2010 – Grouse Mountan

Es gibt im Challet eine kleine Erinnerungs-Ecke, zum Fackel-Lauf mit Station auf Grouse Mountain und den Olympischen Spielen 2010. Dort ist auch eine Original-Torch ausgestellt. Eine leise glückliche Träne huscht mir beim Ansicht der Torch und den Bilder übers Gesicht – die Erinnungen knallen durch den Kopf – als wäre es gestern gewesen. Schön noch einmal hier zu sein…

06. Juni 2022 – Grouse Mountain – ein leise Träne

Aber dieses Mal gab es noch etwas mehr zu beschauen, da andere Jahreszeit, da anderes Wetter und da “nicht ganz so viel“ Leute, wie 2010, unterwegs waren. Mich aber doch die Vielzahl der Besucher:innen überrascht hat.

Wie ihr sehen könnt, der Schnee ist auch im Juni noch nicht ganz weggetaut und türmt sich noch hier und da auf. Natürlich ganz anders als im Februar 2010 als der ganze Berg weiß bedeckt war und sich meterhoch der Schnee türmte – jedenfalls auf Grouse Mountain – nicht in der City of Vancouver – da war es grau und mild (der Schnee mußte nach Vancouver transportiert werden).

Erst einmal wieder orientieren, hieß es für mich – es sah alles ohne soviel Schnee anders aus. Doch im Vergleich der Bilder haben sich nur Details verändert. Zuerst einmal Fotos schießen und Umschauen.

Der Blick auf die City war damals such eingetrübt.

Wir entschlossen uns dann, den Berg zu erobern. Wenn wir schon in freier Laufbahn nur mal ganz kurz einen Bären am Straßenrand gesehen hatten, machten wir uns in Richtung Bären Habitat auf Grouse Mountsin“ auf, um Grinder und Coola, die “Grouse Mountain“-Crizzly-Bären zu besuchen. Damals in 2010 – im Winter – waren beide gerade im Winterschlaf (hibernation) – auf der Webcam war damals nichts zu erkennen. Dieses Mal konnten wir dies in Natura beobachten.

Ein Ranger (in roter Jacke) fütterte gerade ein wenig die beiden Bären, so dass diese fotogen zur Verfügung standen (wichtig: es sind Wildtiere und diese werden ohne Stress und Kunststückchen dort versorgt (nicht gehalten)).

In freier Wildbahn hatten wir nur eine sehr kurze Bärenbegegnung auf der Fahrt von Lake Louise nach Jasper – leider konnten wir auch nicht anhalten. So blieb nur ein schneller Schnappschuss aus dem Auto und ein flüchtiger Blick. Dennoch ein schönes Naturschauspiel, was wir hier in Deutschland (grundsätzlich) noch nicht wieder vorweisen können.

Bär am Straßenrand (zw.. Lake Louise und Jasper)

Nach diesem niedlichen und respektvollen Besuch schlenderten wir weiter. Eine “Gondola“ (Skilift) lud ein, weiter hinauf zu fahren – aber ich, als “kleiner Angsthase, was Höhe betrifft, hatte die Hose voll – und.Dieses Ride haben wir dann ausgelassen, obwohl es interessant geworden wäre, da der obere Teil nun gänzlich unter einer Wolke und Nebel verschwand. Sehen hätte man bestimmt nichts mehr können.

Noch mit besserer Sicht

Eigentlich schon auf dem Rückweg zum Chalét befindlich, waren wir schon auf dem Hinweg auf eine kleine Bühne aufmerksam geworden, wo in bestimmten Intervallen “Shows“ (https://www.grousemountain.com/lumberjack-show) gezeigt werden. Jetzt war es wieder soweit – 14:00 Uhr – und da blieben wir gerne noch stehen und es hat sich gelohnt. Spritzig, fresh und lustig gab es einen kleinen Wettbewerb zweite Lumberjacks (Lumberjack (siehe Wikipedia, Auszug) (engl.: ‚Holzfäller‘, ‚Holzhacker‘; aus lumber ‚Schnittholz‘ und dem Allerweltsvornamen Jack als Synonym für Mann)

In diversen Disziplinen ging’s zu demonstrieren, was die Männer im rauen Lumberjack-Alltag insbesondere früher aber such noch heute leisten müssen (Sägen, mit der Axt umgehen, Baumstamm-Flüsse auf den Gewässern kontrollieren, Elektro-Leitungen an den entsprechenden meterhohen Masten befestigen und reparieren, wo kein Fahrzeug hinkommt)

Das war bestimmt kalt

Nach dem Spektakel ging es wieder zurück zum Chalet und ein paar Souveniers shoppen – der obligatorische Magnet muss es wenigstens sein – Erinnerungen müssen festgehalten werden und lassen einen von der nächsten Reise schon wieder träumen.

Wer noch mehr Action möchte, der kann.noch viel mehr unternhmen (dies muss dann gleich beim Ticketksuf für den Skyride berücksichtigt werden)

Dann ging’s mit der Skyride auch schon wieder zurück und dem Erdboden näher (;-)). Die Von den war wesentlich voller als beim Aufstieg und gar eine Möglichkeit zum Fotografieren. Aber die Erinnerungen bleiben ja im Kopf und im Herzen und Fotos hat man ja auch schon genügend.

Unten angekommen ging es dann weiter durch die Stadt und die rush hour mit viel traffic jam Richtung unserem Campground in North Vancouver – Capilano RV Ressort. Das wird aber eine andere Story.