Bei idealem und nicht mehr ganz so heißem Wetter sind wir nach den Fußball Spielen in der Nacht zuvor erst später los. Anfahrt und kleiner Fussmarsch zur Dr. Vogelsang Klamm am Dienstag während unseres F1 Aufenthalts in Hinterstoder.
Auf dem Fußmarsch hat mich gleich eine dicke fette Bremse gestochen- durch Kühlung, auch in der Klamm, hält sich aber die Schwellung in Grenzen 🙂 und nur weil die Security beim 1. F1-Tag mein Autan (c)(R) und Kühl-Präparate am Eingang einmassieren hat.
Bevor wir weitergefahren sind, gabs noch leckeres Mittag auf der Trattenbacher GenussStubn. So freundlich, so zuvorkommend, so lecker – einfach spitze. 5*****
Eingang zur KlammHistorieFüssen kühlen in der Klamm
Auf dem Rückweg bin ich auf den Treppen gestolpert, bin am Holz lang geschabt und habe dann mir noch eine Verbrennung am Oberarm zugezogen. Mal sehen – haben gleich etwas desinfiziert und ne Kompresse draugemacht.
Tattenbacher GenssStubnTrattenbacher GenussStub“n
Trattenbacher GenussStub“n
Jetzt sind wir noch bei der Apotheke vorbeigefahren und habe mich mit allem, was nichtig Sani-Kasten des Autos enthalten war, besorgt. 👍
Heute ist es soweit, The Transporter mit Partnerin kommen von Berlin nach Thüringen, um mich, die Puffbohne, die eigentlich auch in Berlin inzwischen zu Hause ist, für ein verlängertes Wochenende nach Österreich, genauer nach Spielberg, zu „entführen“
Jedoch gemach, gemach – wir sind nicht mehr die jüngsten (Spaaaß) – und so steht heute, Mittwoch, erst einmal nach der „ewig“ langen Anreise aus Berlin 😉 ein Zwischenstopp bei uns in Erfurt an.
Hier wird der Kurztripp dann mit einem leckeren gemeinsamen Essen eingeläutet und ggfs. kann dies oder das, was für die Tour fehlt, noch besorgt werden. Aber vielleicht haben wir auch alles… Jedenfalls ist alles für den Besuch vorbereitet.
Das Übernachtslager in Erfurt
Nach dem Essen steht auf jeden Fall noch das WM Fussball-Spiel „Kanada vs. Schweiz“ an. Für wen hier mein Herz etwas höher schlägt, ist leicht zu erraten. Ich kann sagen, es ist leider dieses Mal nicht die Schweiz. Oh, Canada! Obwohl ein Unentschieden beiden helfen würde weiter zu kommen.
(c)(R) Kicktipp – WM 2026 – Gruppe B
Ich darf aber nicht verschweigen, dass ich einer anderen Mannschaft noch mehr wünsche mal Weltmeister zu werden – unser Europameister von 1988 und ständigem Vizeweltmeister – es wird schwer, ich weiß 😬
Der Plan sieht vor, am Donnerstag zunächst mit einem frühen? gemütlichen Frühstück und dem anschließenden Besuch im Helios KH (ich bin dann 5 Tage nicht da – auweia) zu beginnen und dann von dort aus auf direktem Weg nach Österreich durchzustarten.
Da ich noch nicht den endgültigen Übernachtungsort in AT kenne, ziehe ich für meine Planung Spielberg heran. Mit oder ohne Maut steht ein ca. 8-stündige Fahrt mit dem Auto vor uns – ich rechne mit einer Ankunftszeit so um 20:00 Uhr.
(c)(R) Google Maps
Und in Österreich angekommen – da sind für mich noch viele Fragezeichen – da mir noch nicht so richtig verraten wurde, was beim Formel1 Besuch in Spielberg so alles abgehen wird. Ach ist das schön aufregend… 😀.
Tolles Geschenk! tolle Freunde!
Die Temperatur-Farbe in der Wetter-App entspricht schon der „Nationalfarbe“ meines ersten Favoriten – es wird aber schwer werden, dass dieser auch siegt. Auf jeden Fall wird es so oder so hot / heiß
Auf der Fahrt von Thüringen ins lange Pfingstwochenende nach Hessem gab es auf etwa halber Strecke eine heftige Schrecksunde. Ein schwarzes „Irgendetwas“, das mitten auf der Fahrbahn lag, geriet für uns zwei Reisende fast zur Falle.
Ein heftiges Manöver von mir musste folgen, um dem „Irgendetwas Schwarzem“ auszuweichen – leider ohne richtigen Erfolg – zwar umfahren aber?! – hinterher schlauer: wäre ich doch einfach drüber gefahren?! Doof!
So bin ich auf den Sandstreifen links neben der Fahrbahn geraten und das Heck meines Octavia ist etwas ausgebrochen, ich konnte den Wagen bei ca. 140 km/h noch abfangen, aber der hinteren Radkasten hat die Mittelleitplanke touchiert. Sch…
Das Wichtigste! – uns ist außer dem riesigen Schreck, der uns noch bis zum Abend in den Gliedern steckte, nichts wirklich passiert.
Nur der Octi hat nun ein paar Schrammen und Beulen mehr😬😪, aber bisher nur am Blechkleid und nicht an anderen Teilen, puh…🚗
Nach 31 Jahren Lappen, jetzt sowas…das hätte schlimm ausgehen können…
Das Mango-Eis, den Kaiserberg und den Phoenix See hatten wir nun hinter uns gelassen und machen uns zum nächsten Highlight auf. Heute sind wir wieder auf alten Wegen unterwegs und nutzen für die Zwischenstrecken das Auto. Meinen „Mitläufern“ waren die ca. 2,5 km vom Kopf des Phoenix See zum Florianturm viel zu weit zum Laufen. Jut dann eben fahren…
Jetzt ging es zum Florian-Turm mitten im Westfalen-Park. Wie gesagt, nur ein paar Kilometer vom See zum Turm. Die Fahrt war dementsprechend kurz und zum Glück die Parkplatzsuche auch: ein Firmenparkplatz in der Florianstraße, der am Wochenende und Feiertags, wenn also die Mitarbeitenden den Parkplatz nicht selbst benötigen, für alle Parkplatz-Suchenden freigegeben ist.
Warum heißt der Florian-Turm Florian-Turm? Seinen Namen erhielt der Turm durch die Einbindung in die erste Bundesgartenschau 1959 im Dortmunder Westfalenpark: Florian gilt als der Schutzpatron der Gärtner
Da sich der Aussichts- und Fernsehturm direkt im Westfalenpark befindet, muss man zusätzlich zum kleinen Obolus für den Besuch des Turms auch noch den Eintritt in den Park bezahlen – derzeit als Kombiticket akzeptable 7 € pro Person. Aber Achtung Service-Wüste Deutschland: es kann nur mit deutscher EC-Karte bezahlt werden :-(.
Nachdem Einlass in den Park gings in direktem Weg zum Turm, um bei dem Superwetter die Aussicht auf Dortmund und Umgebung von oben zu genießen. Die Fahrt auf die Plattform ging wirklich schnell. Mit ca. 20km/h rauscht der Aufzug die 141,8 m hinauf und in wenigen Sekunden lag der herrliche Ausblick vor uns. Naja für 2/3 von uns. Ich musste mich erst einmal Akklimatisieren und mich an Schwankungen des Turms gewöhnen, bevor ein ungetrübter Blick vom Turm möglich war. Nur ein paar Minuten sammeln und dann Schritt für Schritt vorhalten bis die Pulswerte wieder im Normalbereich sind.
Nachdem Firlefanz gab es auch für mich einen klaren, weiten Blick auf 360Grad der Umgebung von Dortmund. Schnell war der Phoenix See ausgemacht, den wir zuvor besucht hatten…
Phoenix See und Neuer KaiserbergSignal-Iduna-Park – Stadion Bundesligist Dortmund (vom Turm)
Innerhalb der Plattform gibt es noch eine weitere, auf der man dann eine Höhe von Rund 148 m von insgesamt 208m erreicht. Diese gibt die Möglichkeit, da der Radius etwas kleiner ist, auf die erste Plattform zu schauen und die Umgebung zu genießen.
2. Plattform (148m) über der 1. Ebene (142m)
Nach ca. 30 min war es dann auch genug und wir wollten wieder hinunterfahren. Wie es so halt ist, ein Aufzug war außer Betrieb und da war ein paar Minuten warten angesagt. Ging aber schnell – ich darf dann nur nicht die als lustig gemeinten Gespräche über Aufzugunfälle mithören. Das macht das Warten dann nicht besser 😉 Ich bin immer froh, dann auch wieder festen Boden unter meinen Füßen zu haben.
Dann haben wir noch einen kleinen Rundgang im Westfalenpark angeschlossen; mit der Idee eine gute und ansprechende Möglichkeit für das verspätete Mittagessen zu finden. Die Energie vom kleinen Mango-Eis vom Vormittag, ihr erinnert euch, war schon längst aufgebraucht. Und ich war nicht die erste/der erste der Appetit und Hunger hatte 😉
Kleine Gondelbahn im Westfalen-ParkWestfalen-ParkWestfalen-ParkWestfalen-Park
Sowohl die Restaurants im Park (das Essen) als auch das stattfindende DGB Maifest mit diversen Buden haben uns aber nicht zugesagt. So haben wir beschlossen noch einmal in das Lokal „Grüner Baum“ vom Anreisetag zu fahren.
DGB Mai Fest im Westfalenpark (vom Turm)
Gesagt, gemacht und los ging es zum Restaurant. Was hatten wir mit einem Brutkasten zu tun? Wer es wissen möchte, schaut im 3. Teil vorbei (demnächst hier auf der Seite 🙂 )