Ikea – 4./5.Tag

Zwei der wichtigsten Wiedererkennungs-Merkmale Schwedens – Elche und Ikea ;-). Heute und morgen (24./25.) steht Ikea im Vordergrund.

Nachdem alle Elche in Schweden gesehen und alle Bisons fast gestreichelt waren, ging es am späten Nachmittag bei glänzendem Wetter weiter Richtung „Ikea-Town“ Älmhult – also der Geburtsstätte allen Möbel- und Teelichter-Kaufens 😉

Ikea – around the World

Im ca. 55 min.vom Älg- Park in Makaryd entfernten Älmhult entwickelte Ingvar Kamprad das weltumspannenden Unternehmen Ikea und hier entstand in den 50iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch der erste Ikea-Laden, dass nun als Ikea-Museum dient.

Strecke Lund – Älmhult

An unserem 4. und 5. Reisetage ging’s rundherum nur um Ikea: im weltweit einzigen Ikea-Hotel haben wir sehr gut übernachtet. Also mehr Ikea geht tatsächlich nicht. Aber wir haben gut genächtig und das Frühstück am nächsten Tag war hervorragend – alles da, was man zum Sattwerden und Wohlfühlen braucht :-).

Als Gast des Hotels hat man automatisch auch freien Eintritt ins Museum – und das haben wir uns nicht zwei Mal sagen lassen. Nachdem am Morgen ein wenig Arbeiten auf dem Programm stand, mussten wir gegen 10:00 Uhr das Hotel verlassen und dann ging’s ins Museum. Auch wenn ich schon vor ca. 8 Jahren schon Mal das Museum erkunden durfte, war Einiges auch neu zu entdecken. Schade: Leider gab’s es nicht mehr die Möglichkeit sich auf einer Ikea-Katalog-Titelseite zu verewiglichen (Wer-wo-oder-was-ist-aelmhult?) – naja den gedruckten Katalog gibt’s ja auch nicht mehr.

Zur Erfrischung zwischendurch kann man sich während des Museumsbesuchs kostenlos mit Wasser und frischen Kaffee im dazugehörigen Restaurant versorgen. Dies haben wir auch ausgenutzt, bevor es zum Nachmittag dann weiter zur nächsten Reisestation ging…und der Ikea-Tag zu Ende ging 🙂

Weiter geht’s nach Gottnehult (2,5 h Fahrzeit)

Malmö – Tag 3 – endet mit nächtlicher “Ruhestörung“

Ein neuer Tag in Schweden: und fast schon Routine: Aufstehen, Arbeiten, Frühstücken, Arbeiten und dann Urlaubstag und zum Abend wieder etwas Arbeiten….

Heute lacht die Sonne etwas ins Fenster und anders als gestern ist erst für abends Regen angesagt – dazu kam es gar nicht, was auch gut war, wenn ihr unten weiterlest….

Ja, heute ging es in das 15 min mit dem Auto entfernte Malmö am Öresund.

Bunt, offen mit Gegensätzen von modern und alt präsentiert sich die Stadt in gutem Lichte – jedenfalls für uns als Tagestouristen – obgleich wir wissen, in Malmö brodelt es ganz schön.

Für uns war es ein schöner Tag und wir haben unsere Zeit hauptsächlich im Teil Gamla Staden verbracht. Aber auch ein Abstecher zum Hafen und zum Turning Torso – ein Wahrzeichen der Stadt – waren auch dabei.

Turning Torso
Erläuterung

Ein kurzer Abstecher zum Malmöhus – dem Schloss von Malmö, dass heute eine Kunstausstellung beherbergt, durfte auch nicht fehlen

Ein Blick aus der Ferne auf die “Skyline“ von Malmö haben wir von Lomma aus gewagt – heute mit besserem Blick als gestern.

gestern (Montag)
heute (Dienstag)

So am Abend haben wir dann aus unserem Arsenal etwas leckeres gekocht – keine Sterneküche – aber es hat geschmeckt: Möhren, Kartoffelstampf und Fleischwurst dazu…

Und dann ging der Tag zu Ende. Wohlgebettet nd wohlbehütet sind wir zu Barneby eingeschlafen… bevor gegen halb 1 dann die Alarmsirenen aufheulten. Erst dachte ich, es wäre nur der Brandmelder bei uns im Zimmer und wollte diesen abstellen – ging nicht. Mit kurzem Blick auf dem Flur war zu erkennen, das dies kein persönliches Problem war sondern vielmehr das ganze Hotel betroffen war.

Also hieß es in Nachtbekleidung das Hotel auf schnellstem Wege verlassen – gesagt, getan…So traf man draußen vor dem Haupteingang auf alle Hotelgäste – was nicht zu sehen war, der Grund des Alarms – eine Übung konnte es nicht sein, dafür war niemand Verantwortliches vor Ort.

Nach gefühlt einer Ewigkeit kam endlich ein Security-Mensch angefahten, ging ins Hotel und irgendwann war die Sirene aus. Keiner hat uns gesagt, dass wir wieder ins Hotel gehen können, keiner hat irgendwas gesagt, wir sind einfach wieder aufs Zimmer und wieder schlafen gegangen. Eine nächtliche Ruhesörung der besonderen Art. 

Hotel in Lund

Wünsche können in Erfüllung gehen….

Nachdem ich die ganze Woche schon ganz wuschig war, dass dieses Jahr auch die Radrundfahrt in der Lausitz regenreich  werden könnte, wie schon Schneeglöckchen und Spreewald Marathon,, wurde ich heute Morgen, 13.7., eines Besseren belehrt.

Mein Wunsch auf eine Fahrt mit ohne Regen und mit ohne Hitze und mit ohne Wind wurde zu 66,67 % erfüllt. Denn just zu Beginn des Rennens, was ja kein Rennen ist, hörte der Regen auf und allmählich kam auch die Sonne hervor aber gut durch Wolken verdeckt. Naja a bisserl feucht von unten war’s noch – so sieht das Bike auch aus.

schmutzig 🙁

Nur der Wind frischte immer mehr auf, aber auch den habe ich letzendlich gebändigt, denn ich bin im Ziel glücklich und zufrieden angekommen. Das zählt nun mal…. 🙂

Hier nun die knallharten Fakten – mit freundlicher Unterstützung von (c)(R) Strava

(c)(R) Strava
Vor dem Start: 8:30 Uhr

22. Spreewald Marathon – mein Dritter

Zufrieden, glücklich aber auch platt – so meine Zusammenfassung vom diesjährigen Spreewald Marathon am 20.4.  – von Lübbenau startend.

Und natürlich habe ich nach den 2 silbernen Gurken für 150 km 2023 und 2022 dieses Mal die goldene Gurke für die 200 km Strecke abgeräumt. Naja die bekommt jeder, der auf dieser Strecke angemeldet ist und durchs Ziel fährt.

Stabiler 2024
(c)(R) Strava

Vielen Dank muss ich meinen zwei lieben Bgleitern aus Kölner aussprechen, die mit mir die Herausforderung zusammen gemeistert haben. So zusammen macht es auch viel mehr Spaß.

Zieldurchfahrt Lübbenau

Ansonsten: jeder kann bei schönen Wetter fahren, heute war es eben schön Dauernaß von oben, windig und richtig kalt (5-6 Grad) – jedenfalls auf dem ersten Teil der Strecke. Und so sah man dann auch aus. Die Socken sind erst wieder zum Ende hin trocken geworden.

(c)(R) Regenradar

Zur Belohnung  gabs im Ziel dann Sonnenschein, dass läßt mich den Hagelschauer um Burg herum dann auch vergessen.

Dreckig durch und durch
und das Rad sah aus…

Die Orga und Verpflegung war wieder hervorragend. Vielen Dank den Helferinnen und Helfer rundherum.

Ich komme jedenfalls wieder….

Das war unser Besuch beim Bayern-Spiel

Die Allianz-Arens ist immer wieder imposant, gerade im Dunkeln, anzusehen. So in Rot – die Farben sind änderbar – schon Recht cool zum Bayern-Spiel. Es ist der zweite Besuch nachdem wir vor ein paar Jahren von Garmisch aus die Arena und das Bayern-Museum besucht hatten Dieses Mal ist es dann mit einem echtem Spiel Bayern vs.  Union

Das Spiel in nackten Zahlen: 1:0 gewinnen die Bayern. Es hätte gegen relativ harmlose Eiserne  noch höher ausfallen können, Ein 2:0 wurde wegen Abseits-Stellung nicht gegeben. Es gibt eine Rote Karte für den Trainer von Union – zurecht. Ein Trainer muss Vobild sein. Und mehr weiß und kann ich nichtals Nicht-Fussball-Fan sagen. Anders natürlich mein Mitreisender – er war total happy und sehr glücklich, über den Abend, das Event und das der Abstand zur Tabellenspitze nun doch nur noch 4 Punkte beträgt und nicht 7, wenn de Bayern verloren hätten.

Stimmung im Stadion – Südkurve München. 1972

Ansonsten war es ein tolles Erlebnis – einfach die Stimmung im Stadion mitzuerleben und dann ein wenig mitzufiebern. Toll! Für mich als Laie haben aber die Kommentatoren gefehlt – da ich so manch Spiel-Szene gar nicht gleich richtig verstehen oder einschätzen konnte. Der Stadionsprecher hat nur Auswechslungen und Karten angesagt, sonst nur Spiel-Anfang und -Ende. Im Stadion erlebt man deshalb die Stimmung und das Spiel, zu Hause vorm Fernseher versteht man das Spiel mehr.

Kids Club Berni
Panorama-Bild Stadion
Torschütze Eh Bayern zum 1:0

Die Abfahrt vom Stadion war dann ein Geduldsspiel. Für ein Großstadt, wie München, und die Allianz-Arena nicht ganz würdig. Im Parkhaus der Arena herrschte das blanke Chaos. Keine Ordner, kein Leitsystem, jeder fuhr kreuz und quer durcheinander. Und so kann es dann nicht wirklich vorwärts gehen. Hup-Konzerte, manchmal mit Melodie, und wildes Gebrülle blieben nicht aus. Und zu verstehen, das Hupen nichts hilft, ist einigen nicht verständlich zu machen.  Es hieß ruhig zu bleiben und zu warten. Nach nur 1,5 h konnten wir dann gegen 0:30’Uhr das Parkhaus verlassen.  Das finde ich, geht woanders besser bzw. koordinierter.

Aber das trübt das Erlebnis überhaupt und gar nicht und wird vor Allem für meinen „kleinen“ Mitreisenden lange in Erinnerung bleiben.

Gegen 1:00 Uhr waren wir wieder im Hotel und konnten uns in unsere Betten kuscheln und schnell fielen uns dann nach dem schön-aufregenden und spannenden Tag die Äuglein zu.

Hotel-Zimmer in München

Vor dem Stadion waren dann die Blumengebinde zum Tod von Franz Beckenbauer aufgebahrt. Hier spürte man, welche Stellung er für die Bayern eingenommen hatte. Das war auch, wenn man bei Fan ist, seht bewegend.