Wahrenholz – Berlin: Abschnitt 2: Stendal – Berlin Hbf

Die Radstrecke von Wahrenholz bis Stendal Hbf war heute Zuckerguss. Mein Rad rollte super, die Kraft war und störende Elemente habe sich versteckt. So bin ich gut und überpünktlich am Hauptbahnhof Stendal angekommen.

Bahnhof Stendal (2025)
Bahnhof Stendal (2025)

Es war genügend Zeit, für einen Kaffee und sich in der Sonne etwas Energie wieder zurückzuholen. Gegen 16:00 Uhr bin ich dann zum Gleis 2 – RE4 – nach Jüterbog war mein Zug. Schon vor dem Aufzug bildete sich eine kleine Schlange, da etliche Leute mit Fahrrädern zum Gleis 2 wollten. In einem kurzen Gespräch erfuhr ich, dass wohl die ankommenden Regional-Bahnen unpünktlich und vor allem schon ziemlich voll waren und zu erwarten war, dass der Zug nach Jüterbog (aber eher gesagt nach Berlin Hbf) ziemlich voll werden könnte.

So geschah das dann auch später. So war es gut, dass ich rechtzeitig am Bahnsteig war und schon in den Zug einsteigen konnte. Die Abfahrt erfolgte etwas verspätet und das Fahrradabteil, wo ich mein Fahrrad untergebracht hatte, war bis auf den letzten Platz belegt und auch auf den Treppenstufen saßen die Leute (was eigentlich nicht erlaubt ist).

Noch war es leer!

Ich hatte mein Rad so hingestellt, dass die anderen Fahrräder möglichst nicht an meinem Rad durch Dagegenlehnen kaputt machen konnten. Etwas leerer wurde es erst im Bahnhof Jungfernheide und Berlin Hauptbahnhof stiegen dann die meisten aus.

Der Zug war pünktlich um 18:10 Uhr am Berliner Hauptbahnhof angekommen . So nun hieß es noch das Fahrrad hochtragen – alle Aufzüge waren vollends überlastet. Mit meinem 7,5 kg schweren Rad geht dies ja ohne Probleme.

Vor dem Bahnhof startete dann der letzte Abschnitt bis nach Hause

Wahrenholz – Stendal: 1. Pause – Neuendorf am Damm

Heut‘ ist ein wunderschöner Tag, es rollt sich bisher so gut. Die ersten 75 km sind schon geschafft. Das Wetter ist top! Kein Regen, Kein Schnee, kein Wind (kaum).

Aber ich schrei mal nicht zu früh… 😉

Ein Zuschauer am Rande verfolgt das Ganze:

Adebar in Neudorf am Damm

Adebar in Neudorf am Damm

So noch 33 km, dann erreiche ich Stendal. Mal sehen zu welcher Zeit… Die Bahn fährt 16:30 Uhr… ab Stendal.

Letzter Tag und Rückfahrt nach Berlin

Beim letzten schönen, aber recht windigen, Tag (16.5.) beim diesjährigen Ausflug zu meinem ehemaligen Arbeitskollegen und seiner Frau war zu Ehren des Ehrenamtes und des 77. Geburtstages des Grundgesetzes Einiges los.

In der alten Schmiede von Wahrenholz wurde ein Mitbring-Frühstück veranstaltet, dass vom Männerchor des Ortes mit so manch schönem Lied umrahmt.

Danach hieß es die Vereine des Ortes vorzustellen und den Kinder ein schönes Fest zu bereiten. Untätig wollte ich da natürlich nicht rumstehen und habe beim TVC (Turnverein Concordia 1910) Wahrenholz mitangepackt.

Als die Arbeit getan war, haben wir gemeinsam den Abend bei einem Essen und später dem traditionell ausgestrahlten ESC ausklingen lassen.

Am Sonntag geht’s dann per Radl von Wahrenholz nach Stendal (110km) und von dort mit der Bahn wieder zurück nach Berlin.

4 tolle und erlebnisreiche Tage sind damit, wie im Fluge, vergangen und ich freue mich schon auf das nächste Jahr 🙂

Radtour von Wahrenholz nach Gifhorn (E-Bike vs. Bio-Bike)

Heute ging es per Rad von Wahrenholz nach Gifhorn und dann wieder zurück über Wesendorf nach Wahrendorf.

Meine Gastgeber waren auf E-Bikes und ich auf einem Bio-Bike, also ohne Motor-Unterstützung, unterwegs.

Anfangs hatte ich echt Mühe dran zu bleiben, da ein ganz schönes Tempo vorgelegt wurde. Aber das relativierte sich alles schnell, da das Tempo insgesamt gedrosselt wurde.

Das Wetter war ideal, nicht zu kalt, nicht zu warm – mal kam die Sonne raus und mal versteckte diese sich hinter Wolken. Zum Glück blieb der Regen heute aus.

Unsere Tour unterteilt sich in drei Abschnitte:

Zunächst ging es direkt zum Areal rund um das Mühlenmuseum Gifhorn. Dort haben wir uns auch gut gestärkt (Lecker Schmalzstulle und Kartoffelsuppe)

(c)(R) strava.com – Abschnitt 1

Gaststube Mühlenmuseum

Schmalzstulle und Kartoffelsuppe

Der zweite Abschnitt begann in kleinen Schrittten (Fahrten) mit der Lösung eines Geocaches (eines Rätsels rund um Koordinaten und finden eines kleinen Schstzes) und endete dann in Wesendorf bei der Kirmse zum Schützenfest.

Nach ein paar Erfrischungen und einer schlecht-gebranntenen Bratwurst ging’s auf den 3. und letzten Abschnitt.

Dieser führte uns wieder zurück nach Wahrenholz, wo wir den Abend bei einem Sektchen ausklingen ließen.

Circa 42 km (18,1 km + 19,3 km + 5,4 km) haben wir heute zurückgelegt. Es war eine schöne Tour, aber die Fahrt auf einen Nicht-Rennrad, Stadtrad, ist dennoch was ganz anderes.